Schnabelwaid: Sechs verletzte nach Brand in Wohnhaus


Schnabelwaid, Landkreis Bayreuth. Beim Brand in einem Wohnhaus in der Schnabelwaider Hauptstraße sind am frühen Montagnachmittag sechs Personen verletzt worden.




Foto: Roider

Nach Informationen der Polizei ist das Feuer gegen 14:15 Uhr ausgebrochen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehren gelang es Anwohnern gemeinsam mit einer in der Nähe befindlichen Polizeistreife, eine im Rollstuhl sitzende Bewohnerin aus den Flammen zu retten. Ein 38-jähriger Polizeikommissar und ein 32-jähriger Polizeiobermeister von der Polizeiinspektion Pegnitz stellten fest, dass die Wohnung im ersten Stock total verraucht war und die meisten Bewohner das Anwesen bereits verlassen hatten.

Nach ersten Informationen vor Ort befanden sich jedoch noch eine Frau und ein Hund in der Wohnung. Für diese bestand offenbar absolute Lebensgefahr, da mit dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute erst in einigen Minuten gerechnet werden konnte. Nach ersten Informationen vor Ort befanden sich jedoch noch eine Frau und ein Hund in der Wohnung. Für diese bestand offenbar absolute Lebensgefahr, da mit dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute erst in einigen Minuten gerechnet werden konnte.



 

Der Polizeikommissar ließ kurzentschlossen einen zufällig vorbeikommenden Möbeltransporter vor das Fenster fahren, um der Bewohnerin gegebenenfalls einen Fluchtweg über das Fenster und das LKW-Dach zu ermöglichen. Gleichzeitig betraten der Polizeiobermeister und ein 61-jähriger Bewohner durch das Treppenhaus die verrauchte Wohnung und retteten die 84-jährige Frau, die sich aufgrund einer Behinderung nicht selbst retten konnte.

Sie setzen die Dame in Ihren Rollstuhl und trugen sie damit aus dem verqualmten Haus. Auch der vermisste Hund konnte dadurch mit aus dem Haus gerettet werden. Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes aus Pegnitz und Bayreuth, sowie des ASB Auerbach kümmerten sich zusammen mit einem Notarzt aus Pegnitz um die Verletzten.  Die inzwischen eingetroffenen Feuerwehren aus Schnabelwaid, Creußen, Pegnitz, Preunersfeld, Tiefenthal, Langenreuth und Engelmannsreuth trugen sofort einen Innenangriff mit Atemschutz vor und löschten den offenen Brandherd im Küchenbereich.



Foto: Roider

Die Feuerwehren unter Leitung von Kreisbrandrat Hermann Schreck sowie Kreisbrandmeister Uwe Jacobs entrauchten und sicherten schließlich gemeinsam  das Gebäude. Nach ersten polizeilichen Schätzungen dürfte durch das Feuer und den Rauch ein Sachschaden von knapp 50.000 Euro entstanden sein.

Insgesamt wurden vier Bewohner des Hauses und ein Polizeibeamter durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Weiterhin erlitten zwei an der Rettung beteiligten Nachbarn leichte Verletzungen.  Drei der Bewohner werden zur Beobachtung vermutlich einen Tag im Krankenhaus Pegnitz verbringen müssen. Als Ursache des Brandes wurde ein offenbar in Brand geratenes Essen auf dem Kochherd festgestellt.



Foto: Roider



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