Polizeimeldungen aus Mittelfranken

Exhibitionist schnell ermittelt

Höchstadt a. d. Aisch. Am Donnerstagmittag (25.06.2020) zeigte sich ein Mann vor einem Geschäft in Wachenroth (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) gegenüber einer Frau in schamverletzender Art und Weise. Dem Mann gelang zunächst die Flucht, er konnte jedoch schnell ermittelt werden. Gegen 12:00 Uhr trat der 47-Jährige vor das Bekleidungsgeschäft und begann vor einer Frau zu onanieren. Als kurz darauf die Kollegin der Frau hinzukam, ergriff der Mann die Flucht. Eine Streife der Polizeiinspektion Höchstadt an der Aisch nahm den Vorfall auf und begann mit den Ermittlungen vor Ort. Hierbei fiel ihnen ein Schlüsselbund auf, den der zunächst unbekannte Täter bei seiner Flucht verloren haben musste. Dieses Indiz führte schließlich zu dem 47-jährigen Tatverdächtigen, der sich beim darauffolgenden Besuch durch die Beamten geständig zeigte. Gegen den Mann leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Vergehens der Exhibitionistischen Handlungen ein.



Mutmaßlicher Taschendieb ermittelt

Nürnberg. Ende Februar 2020 kam es in einem Supermarkt in Eibach zum Diebstahl einer Geldbörse. Jetzt kam die Kripo einem Tatverdächtigen (29) auf die Spur. Eine Seniorin (70) war am 21.02.2020 beim Einkaufen in dem Supermarkt in der Weißenburger Straße. Der zunächst Unbekannte entwendete dort die Geldbörse aus der Tasche der Geschädigten. Kurz darauf versuchte er mehrmals erfolglos Bargeld an einem Geldausgabeautomaten bei einer Bank in Eibach abzuheben. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei für Taschendiebstahl. Im Zusammenhang mit der Auswertung von vorliegenden Videomaterial gelang es den 29-Jährigen zu identifizieren. Er ist derzeit unbekannten Aufenthalts.

Verkehrsunfall mit zwei Radfahrern

Nürnberg. Am Donnerstagmittag (25.06.2020) ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Nürnberger Innenstadt an dem zwei Fahrradfahrer (20 und 81) beteiligt waren. Die Polizei sucht Zeugen. Der Senior (81) und der junge Mann (20) fuhren gegen 11:30 Uhr nebeneinander auf dem Radweg am Frauentorgraben in Richtung Plärrer. Auf Höhe der Fußgängerfurt zum Celtistunnel hielt ein weiterer Radfahrer an dem der 81-Jährige und der 20-Jährige rechts vorbei fahren wollten. Dabei kamen beide ins Straucheln und stürzten. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und kamen zur ärztlichen Begutachtung in nahegelegene Krankenhäuser. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg nahm den Unfall auf und bittet Zeugen des Geschehens sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1530 zu melden.



Einbruch in Pizzeria geklärt – Täter flüchtig

Nürnberg. Bereits in der Nacht vom 17. auf 18.09.2019 brach ein zunächst Unbekannter im Nürnberger Stadtteil St. Johannis in eine Pizzeria ein. Der Mann wurde jetzt durch die Polizei identifiziert – ist aber unbekannten Aufenthalts. Über den Hausgang eines angrenzenden Mehrfamilienhauses gelangte der zunächst unbekannte Einbrecher an eine Seitentüre der Pizzeria. An dieser schlug er die Scheibe ein – konnte aber trotzdem nicht ins Innere des Geschäfts gelangen. Über den Innenhof und eine weitere eingebrochene Türe kam der Täter doch noch an sein Ziel. Im Kassenbereich des Lieferdienstes entwendete er rund 1.000 Euro. Aufgrund von Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats 24 des KFD 2 Nürnberg wurde schließlich ein Mann als Täter identifiziert. Seine Fingerspuren fanden sich auf einem Tatmittel. Der Wohn- bzw. des Aufenthaltsort des mutmaßlichen Tatverdächtigen ist derzeit aber nicht bekannt.

In halb Nürnberg: Ladendieb klaut und schlägt um sich 

Nürnberg. Ein 29-Jähriger beschäftigte die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd am Mittwochnachmittag (24.06.2020). Er zog – offensichtlich Streit suchend – durch die Südstadt, schlug und bedrohte Unbeteiligte und entwendete dabei ein Fahrrad nach dem anderen. Letztendlich konnte er festgenommen werden. Gegen 16:00 Uhr begab sich der 29-Jährige auf einem Fahrrad, welches nicht seines war, zunächst zum Maffaiplatz. Dort geriet er aus einem nichtigen Grund mit einem 39-jährigen Mann in Streit und trat gegen dessen Fahrrad. Im Anschluss daran folgte der erste Wechsel seines fahrbaren Untersatzes. Sein erstes entwendetes Rad ließ er am Maffaiplatz zurück und setzte seine Fahrt auf einem anderen Fahrrad fort, welches unversperrt in der Hainstraße stand.

Mit diesem fuhr er zum Hasenbuck. Dort geriet er mit einem unbeteiligten Pkw-Fahrer in Streit. Der Beschuldigte trat dem 64-Jährigen in den Rücken und schlug ihn mehrfach. Der Geschädigte vom Maffaiplatz war seinem Kontrahenten gefolgt und versuchte nun, dem neuerlichen Opfer zu Hilfe zu eilen. Auch er wurde von dem 29-Jährigen geschlagen. Als wäre dies nicht bereits genug, stahl er nun auch noch dessen Fahrrad und flüchtete in Richtung der Ingolstädter Straße. Das zuvor entwendete Rad wurde am Hasenbuck zurück gelassen. In der Ingolstädter Straße bedrohte er eine Mitarbeiterin des dortigen Pflegeheimes indem er mit einem Gegenstand auf sie losging.

Hier konnte der Mann durch eine hinzugerufene Streife der PI Nürnberg-Süd gestoppt und festgenommen werden. Bei einer Durchsuchung wurde eine geringe Menge Cannabis bei ihm aufgefunden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der 29-jährige wurde zur Dienststelle verbracht, wo auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Im Anschluss wurde er in einer Haftzelle ausgenüchtert. Die Polizei leitete diverse Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten ein. Unter anderem muss er sich wegen mehrfachen Diebstahls, Körperverletzung, Bedrohung und Fahrens unter Alkohol-/Drogeneinfluss verantworten. Zudem wurde ein sog. Weisungsverstoß festgestellt. Gemäß eines Beschlusses des Landgerichts Nürnberg-Fürth ist es dem 29-Jährigen – aus gutem Grund – nicht erlaubt, berauschende Mittel sowie Alkohol zu konsumieren.



 

Ladendieb zieht sich vor Polizeidienststelle sein Diebesgut an

Nürnberg. Ausgerechnet neben dem Gebäude der Polizeiberatung Zeughaus zog sich ein Ladendieb am Montag (18.05.2020) in der Nürnberger Innenstadt einen zuvor gestohlenen Pullover an. Am Dienstag (23.06.2020) erkannte ein Kriminalbeamter den Mann wieder – und nahm ihn fest. Am Nachmittag des 18.05.2020 bemerkte ein Kriminalhauptkommissar von seinem Büro in der Polizeiberatung aus einen Mann. Dieser versteckte sich offensichtlich hinter zwei Trafohäuschen und wechselte dort die Oberbekleidung. Sein ausgezogenes T-Shirt warf er in den Müll, bevor er rasch in Richtung Hallplatz davonlief. Dieser Umstand kam dem Polizisten merkwürdig vor, weswegen er sich den Ort des Kleiderwechsels noch einmal genauer ansah. Tatsächlich entdeckte er ein abgerissenes Etikett eines nahen Bekleidungsgeschäftes. Das Verhalten des Unbekannten und das abgerissene Preisschild legten den Verdacht nahe: der Beamte war Zeuge eines Ladendiebstahls geworden. Eine Nachfrage beim zugehörigen Geschäft brachte die Gewissheit: exakt der Pullover fehlte im Bestand des Ladens. Zudem war der Dieb der Verkäuferin auch aufgefallen – er hatte jedoch nichts gekauft.

Zwar stand damit der Diebstahl fest – doch der Flüchtige war längst auf und davon und eine Videoaufzeichnung der Tat existierte nicht. Allerdings war dem Kriminaler eine auffällige Tätowierung auf der Brust des Mannes ins Auge gefallen. Dieses Detail sollte sich noch entscheidend für die Fallklärung erweisen. Denn einige Wochen später bemerkte der Polizeibeamte am 23.06.2020 den gleichen Mann erneut in der Innenstadt. Im Rahmen der folgenden Kontrolle und Festnahme konnte der mutmaßliche Tatverdächtige anhand der Tätowierung auf der Brust zweifelsfrei wiedererkannt werden. Der 34-Jährige mutmaßliche Ladendieb aus Nürnberg war für die Polizei kein Unbekannter – schon mehrfach war er wegen Ladendiebstahls angezeigt worden. Ihn erwartet jetzt ein weiteres Strafverfahren wegen Diebstahls.



Dachplatten illegal im Wald entsorgt

Im Zeitraum von Montag (22.06.2020) bis Dienstagmorgen (23.06.2020) entsorgten Unbekannte im Nürnberger Süden Dachplatten im Wald. Da es sich mutmaßlich um asbesthaltiges Material handelt, ermittelt nun die Polizei wegen eines Umweltdelikts. Ein Radfahrer stellte im Reichswald in der Nähe des Steinbruches bei der Schwanstetter Straße fest, dass dort Unbekannte illegal ca. 30 Dachplatten entsorgt hatten. Es dürfte sich um Asbestplatten handeln, deren legale Entsorgung mit Kosten verbunden ist. Das Fachkommissariat für Umweltkriminalität des Kriminalfachdezernats 1 Nürnberg hat nun Ermittlungen wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen aufgenommen. Personen, die in den letzten Tagen in der Nürnberger Südstadt oder den angrenzenden Orten verdächtige Fahrzeuge mit abmontierten Dachplatten bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an die Polizei zu wenden.

In diesem Kontext warnt die Polizei auch noch einmal vor betrügerischen Dachsanierern. Im Rahmen von Haustürgeschäften bieten diese ungefragt ihre Dienste an. Den Hauseigentümern wird zuerst die Erforderlichkeit von Reparaturen eingeredet – beispielsweise aufgrund vermeintlicher Wasserflecken oder Feuchtigkeit im Dach. Tatsächlich demontieren die falschen Handwerker dann Dachplatten – führen die Instandsetzungsarbeiten anschließend aber nur schlampig oder gar fehlerhaft aus. Zuletzt wird der Preis für die Arbeiten meist noch erheblich nach oben korrigiert und dann ohne saubere Rechnungsstellung unter Druck in bar abkassiert. Statt einer ordnungsgemäßen Entsorgung landen die abgebauten, asbesthaltigen Dachplatten anschließend im Wald.

Einbrecher brachen Tresor auf

ROTH. Im Laufe des vergangenen Wochenendes (20.-22.06.2020) kam es in Roth zum Einbruch in einen Reifenhandel. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet in dieser Angelegenheit um Hinweise aus der Bevölkerung. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich in der Zeit zwischen 12:00 Uhr (Sa) und 07:30 Uhr (Mo) über ein Rolltor Zugang zum Gebäude der Reifenfirma in der Allersberger Straße. Hier brachen sie eine Kasse sowie einen Tresor auf und erbeuteten Bargeld. Beamte der Schwabacher Spurensicherung übernahmen die Tatortarbeit. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Einbruchskriminalität bei der Kriminalpolizei Schwabach. Zeugen, die im Bereich Allersberger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu wenden.



Einbrecher ermittelt

ANSBACH. Im Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2019 wurde im Stadtgebiet in zahlreiche Garten- und Wochenendhäuser, Vereinsheime und Imbissstände eingebrochen. Jetzt konnte ein Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden. Aufgrund intensiver Spurensicherungsmaßnahmen der Ansbacher Kriminalpolizei gelang es an mehreren Tatorten DNA Spuren zu sichern. So kamen die Ermittler auf einen 25-jährigen Tatverdächtigen, der mittlerweile festgenommen werden konnte. Vom Amtsgericht Ansbach wurde gegen den mutmaßlichen Einbrecher Haftbefehl erlassen. Der Mann sitzt derzeit in einer Justizvollzugsanstalt ein und hat bisher 30 Einbrüche im Ansbacher Stadtgebiet eingeräumt.

Jugendliche nach versuchtem Automatenaufbruch festgenommen

NÜRNBERG.Gestern Mittag (22.06.2020) nahmen Polizeibeamte der Inspektion Nürnberg-Ost zwei Jugendliche im Nürnberger Nordosten fest. Die beiden Tatverdächtigen waren zuvor dabei beobachtet worden, wie sie versucht hatten, einen Automaten aufzubrechen. Ein Zeuge hatte die zwei Jugendlichen gegen 12:45 Uhr in der Bessemerstraße bemerkt. Dort versuchten die beiden augenscheinlich einen Zigarettenautomaten mittels Fußtritten zu knacken. Per Notruf verständigte der Zeuge daraufhin die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost kurz darauf zwei 16-jährige Jugendliche in der Kieslingstraße antreffen. Da der Zeuge von den beiden mutmaßlichen Automatenaufbrechern während ihrer Tat ein Foto gemacht hatte, gelang den Beamten die eindeutige Identifizierung der Tatverdächtigen. Sie wurden vorläufig festgenommen. Auf die beiden 16-Jährigen kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Diebstahl zu.

Person in der Fleischmannstraße verstorben – Ersthelfer gesucht

NÜRNBERG. Am Montagvormittag (22.06.2020) wurde eine leblose Person in einem in der Fleischmannstraße stehenden Pkw von Ersthelfern medizinisch versorgt. Die Polizei sucht nach Zeugen, insbesondere den Ersthelfern. Gegen 11:15 Uhr bemerkten Zeugen eine augenscheinlich leblose Person in einem Pkw, der in der Fleischmannstraße vor dem Anwesen Nr. 9 stand. Ersthelfer trugen den 77-jährigen Mann aus dem Fahrzeug und begannen sofort bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes mit Reanimationsmaßnahmen. Trotz der vorbildlichen Reanimationsversuche verstarb der 77-Jährige vor Ort. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken bittet Zeugen, insbesondere jedoch die noch unbekannten Ersthelfer, sich unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 zu melden.



Kfz-Aufbrecherbande ermittelt

NÜRNBERG. Seit Ende des Jahres 2019 kam es im Ballungsraum Mittelfranken zu einer Reihe von Pkw-Aufbrüchen. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen sowie intensiv geführte Ermittlungen durch das zuständige Fachkommissariat für Bandenkriminalität führten zur Identifizierung und Festnahme mehrerer Tatverdächtiger einer Diebes- und Hehlerbande. Beginnend im Spätherbst 2019 stellte die Polizei in Mittelfranken eine auffällige Häufung von Kfz-Aufbrüchen fest. Vor allem im Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen wurden bei verschiedenen Fahrzeugen die hinteren Dreiecksscheiben eingeschlagen. Die Täter hatten es auf im Fahrzeug zurückgelassene Wertgegenstände z.B. Brieftaschen und Mobiltelefone abgesehen. Mehrere der Taten wurden auch mit Pressemeldungen berichtet.

Annähernd zeitgleich begann eine Serie von Kfz-Aufbrüchen in Tiefgaragen. Dabei wurden überwiegend die Notausgangstüren bzw. Zugangstüren zu den Tiefgaragen aufgehebelt oder aufgeschnitten. Anschließend wurden dort geparkte Fahrzeuge mittels Einschlagen einer Scheibe aufgebrochen und Geldbörsen, Handtaschen, Mobiltelefone, Laptops oder mobile Navigationsgeräte entwendet.

In Zusammenarbeit mit den mittelfränkischen Fachkommissariaten und nach einem Hinweis ziviler Polizeibeamter auf den späteren Haupttäter konnten erste Ermittlungsansätze zur Aufklärung der Kfz-Aufbruchserie gewonnen werden. Da sich Hinweise auf eine bandenmäßig agierende Tätergruppierung ergaben, wurden die Ermittlungen zentral durch das neue Bandenkommissariat 47 des Kriminalfachdezernats 4 Nürnberg übernommen.

Umfangreiche Ermittlungen führten schließlich zur Identifizierung einer mehrköpfigen Tätergruppe. Drei Bandenmitgliedern im Alter von 29 und zwei Mal 32 Jahren konnten mehrere Kfz-Aufbrüche nachgewiesen werden. Über die Anlasstaten hinaus, zeigte sich ein reger Handel mit hochpreisigen Akku- und Elektrowerkzeugen, die hauptsächlich aus Aufbrüchen von Handwerkerfahrzeugen stammen.

Das Amtsgericht Nürnberg erließ Durchsuchungsbeschlüsse für neun Objekte und Haftbefehle gegen die drei Tatverdächtigen. Die Beschlüsse wurden bei einem groß angelegen Einsatz Ende April 2020 vollzogen. Der Haupttäter versuchte dabei zu flüchten und rammte mit seinem Auto zwei zivile Dienstfahrzeuge der Polizei. Diese wurden dabei leicht beschädigt, verletzt wurde aber niemand. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden anschließend ohne weiteren Widerstand festgenommen. Bei den Durchsuchungen wurde eine größere Menge an Diebesgut und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Darunter waren ca. 30 hochwertige Werzeugmaschinen. Zwei Tatverdächtige befinden sich seither in Untersuchungshaft – sie machen zu den Tatvorwürfen bislang keine Angaben. Der dritte Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Zum derzeitigen Stand der Ermittlungen können der Tätergruppierung 40 Kfz-Aufbrüche zugerechnet werden. Es zeigte sich, dass die Täter auch über die Grenzen Mittelfrankens hinaus in Bayern tätig waren. Dies belegen nachgewiesene Taten in München, Neumarkt i. d. Opf. und Forchheim. Die Polizei rechnet damit, dass noch weitere Fälle der Gruppe geklärt werden können. Der Entwendungsschaden im Zusammenhang mit den bislang zugeordneten Kfz-Aufbrüchen beläuft sich auf rund 30 TSD Euro und der Sachschaden beträgt rund 40.000 Euro.

Mit „Diebestasche“ zum Ladendiebstahl

NÜRNBERG. Ein aufmerksamer Ladendetektiv beobachtete am Freitagnachmittag einen Ladendiebstahl in einem Drogeriemarkt in der Innenstadt. Bei der Kontrolle kamen weitere Verstöße zu Tage. Kurz nach 16:00 Uhr beobachtete der Detektiv einen Kunden, der sich ein hochwertiges Parfum in seine mitgeführte Tasche steckte und anschließend das Geschäft verließ. Der Mann wurde angesprochen und die Polizei verständigt. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Sachen fanden die Polizeibeamten das mutmaßliche Diebesgut, Parfum für über einhundert Euro. Außerdem fiel den Beamten auf, dass die mitgeführte Einkaufstasche zu einer sog. Diebestasche präpariert war. Bei der Kontrolle des Tatverdächtigen (38) und seines Begleiters (43) kam außerdem zu Tage, dass der Aufenthalt der beiden Südosteuropäer auf die Stadt Bamberg beschränkt war. Beide Männer müssen sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Asylgesetz verantworten. Der 38-Jährige wurde zudem wegen Ladendiebstahls angezeigt.



Einbrecher suchten Kirche heim

NÜRNBERG. Bislang unbekannte Täter drangen vermutlich in der Nacht von Freitag (19.06.2020) auf Samstag (20.06.2020) in eine Kirche im Nürnberger Westen ein und suchten nach Wertgegenständen. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Freitag, 16:00 Uhr und Samstag, 17:15 Uhr drangen die Unbekannten auf bislang unbekannte Weise in die Kirche in der Glockendonstraße ein. Im Inneren brachen die Täter einen Schrank auf und durchsuchten mehrere weitere Schränke. Außerdem versuchten sie gewaltsam den Tresor zu entwenden, was jedoch nicht gelang. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Euro. Der genaue Entwendungsschaden ist derzeit noch nicht bekannt. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die Spurensicherung und die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch. Zeugen, die sachdienliche Hinweis zu dem Vorfall geben können oder denen im relevanten Zeitraum verdächtige Personen aufgefallen sind, werden geben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 zu melden.

VU-Flucht mit Fahrrad – Zeugen gesucht

FÜRTH. Am vergangenen Donnerstag (18.06.2020) ereignete sich in der Fürther Altstadt ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und dem Fahrer eines Pkw. Der Radfahrer entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei Fürth sucht Zeugen. Gegen 18:30 Uhr befuhr der Fahrer eines silbernen VW-Golf die Gustavstraße in südlicher Richtung. An der Kreuzung zur Henri-Dunant-Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem jugendlichen Fahrradfahrer, der von rechts in die Kreuzung eingefahren war. Der Radfahrer war in Begleitung eines zweiten, ebenfalls jugendlichen Fahrradfahrers. Beide Personen flüchteten im Anschluss an den Unfall in die Gustavstraße. An der Ecke Baldstraße/Gustavstraße/Mühlstraße ließ der Unfallbeteiligte sein Fahrrad zurück und entfernte sich in unbekannte Richtung. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Es handelt sich um ein lilafarbenes Jugendrad, Marke Ragazzi, Typ Generation. Die beiden Jugendlichen waren ca. 14-15 Jahre alt und hatten südländisches Aussehen. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden am Pkw in vierstelliger Höhe. Die Verkehrspolizei in Fürth hat den Unfall aufgenommen und Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen den jugendlichen Fahrradfahrer aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet oder damit in Zusammenhang stehende Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei in Fürth unter der Telefonnummer 0911/973997-180 entgegen.



Polizeibeamte beleidigt, bedroht und verletzt

NÜRNBERG. Beamte der Nürnberger Verkehrspolizei stellten am frühen Sonntagmorgen (21.06.2020) mehrere Verkehrsverstöße am Bahnhofsplatz fest. Bei der Verkehrskontrolle des Fahrzeugs wurden die Beamten massiv bedrängt und ein Polizist verletzt. Gegen 01:15 Uhr fiel der Zivilstreife der Verkehrspolizei Nürnberg am Bahnhofsplatz ein Pkw auf, der zunächst zwischen den Begrenzungspfosten hindurch und anschließend auf dem Gehweg weiter fuhr. Die Polizisten wollten das Fahrzeug einer Kontrolle unterziehen. Bei der Nachfahrt fiel das Fahrzeug weiterhin durch unsichere Fahrweise u. a. in Form von Schlangenlinien und Geschwindigkeitsüberschreitungen auf.

Als die Polizeibeamten den Pkw schließlich in der Regensburger Straße anhalten konnten, stiegen vier männliche Personen (alle 20 Jahre alt) sofort aus dem Fahrzeug und begannen sofort, die Polizisten zu beleidigen. Eine 18-jährige Mitfahrerin verhielt sich absolut ruhig und zurückhaltend. Die Polizeibeamten versuchten die Mitfahrer dazu zu bewegen, sich wieder ins Fahrzeug zu setzen um eine Kontrolle durchführen zu können. Am Fahrzeug waren außerdem Spuren, die möglicherweise auf ein Unfallgeschehen hindeuteten, festzustellen.

Die Männer ließen sich jedoch nicht beruhigen, filmten die Kontrolle und bedrohten und beleidigten die Polizisten fortwährend, woraufhin ihnen die vorläufige Festnahme erklärt wurde. Gegen die polizeilichen Maßnahmen kündigten sie massiven Widerstand an. Mehrere Polizeistreifen waren notwendig, um die Situation zu beruhigen. Hierbei musste auch unmittelbarer Zwang angewendet werden. Ein Polizeibeamter erlitt hierbei Verletzungen. Alle Mitfahrer waren teils erheblich alkoholisiert. Beim Fahrer ergaben sich keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum. Die Polizeibeamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ein. Außerdem muss sich der Fahrer wegen mehreren verkehrsrechtlichen Verstößen verantworten.

 



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