Mehrfach überschlagen: Ferrari auf der A9 geschrottet


A9/LAUF. Am Mittwoch-Abend befuhr ein 58-Jähriger aus dem Nürnberger Land mit seinem italienischen Edel-Sportwagen die A 9 in Richtung Berlin. Nach eigenen Angaben deutlich über 200 Stundenkilometer.  Die Quittung folgte auf dem Fuße, wie es so schön heißt.




Plötzlich musste der 58-Jährige verkehrsbedingt stark abbremsen und geriet in der Folge mit dem Spider aus Maranello ins Schleudern. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen gegen einen Erdwall, schleuderte zurück auf die Hauptfahrbahn und überschlug sich in der Folge mehrmals. Die hierbei wirkenden Kräfte waren so heftig, dass der Motorblock etwa 20 Meter vom Rest des Fahrzeugs entfernt zum Liegen kam. Die Trümmerteile waren über die Fahrbahnen in beiden Richtungen verteilt.

Der Fahrer wurde mit leichteren Verletzungen nach Lauf ins Krankenhaus eingeliefert. Zur Bergung, Fahrbahnreinigung und Absicherung der Unfallstelle waren die Freiwillige Feuerwehr
Röthenbach und die Autobahnmeisterei Fischbach mehrere Stunden lang im Einsatz. Die A 9 war etwa zwei Stunden lang komplett gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro für den Ferrari, hinzu kommen etwa 5000 Euro für Schäden an der Fahrbahn und den Schutzplanken, teilte die Polizei mit.



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