Trauer bei der Polizei: Eschenbacher Verkehrserzieher ist tot


ESCHENACH/OPF. Traurige Nachrichten erreichten uns am Mittwochabend aus Eschenbach in der Oberpfalz. Der beliebte Verkehrserzieher der Eschenbacher Polizei, Hauptkommissar Christian S., wurde tot aufgefunden. Offenbar erschossen. Hinweise auf Fremdbeteiligung liegen aber nicht vor.




Es war für viele ein Schock, als die Nachricht vor allem über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde. S. war bekannt und beliebt. Als Verkehrserzieher war er in der nördlichen Oberpfalz unterwegs und brachte vielen Kindern und Schülern die Regeln für den Straßenverkehr bei. Wie jeden Tag, war der Polizeihauptkommissar mit dem Streifenwagen unterwegs zu seiner Mittagspause. Als er aber nach gewisser Zeit noch immer nicht zurück war, wurden die Kollegen stutzig.



Kurze Zeit später wurde der Streifenwagen in einem Waldstück nahe der Holzmühle an der Staatsstraße 2122 gefunden. Auch Christian S. wurde gefunden; für ihn kam aber jede Hilfe zu spät. Aus Polizeikreisen wurde berichtet, dass der Verkehrserzieher eine tödliche Schusswunde hatte. Auf Grund der Auffindesituation, sei aber nicht von Fremdbeteiligung auszugehen, heißt es. Der Schuss stamme vermutlich aus seiner sichergestellten Dienstwaffe. Die Ermittlungen dazu sind aber noch nicht abgeschlossen.

Die Eschenbacher Kollegen stehen seit dem Vorfall vom Mittwoch unter den Eindrücken des Erlebten. Sie werden natürlich psychosozial betreut, sagt Florian Beck, vom Polizeipräsidium Oberpfalz. Inspektionsleiter Werner Stopfer erklärte dazu, dass die Dienststelle die ganze Zeit über geöffnet und erreichbar gewesen sei. Zunächst machten sich Gerüchte breit, die Kollegen aus Kemnath würden die nächsten Tage aushelfen.



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