Zeugensuche nach Unfall mit Geisterfahrer auf der A3


SCHOLLBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstagnachmittag befuhr eine sogenannte „Geisterfahrerin“ mit ihrem Pkw die A3 auf der falschen Richtungsfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Polizei nun weitere Zeugen und Geschädigte.




Gegen 13:20 Uhr meldeten sich erste Anrufer bei der Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken und teilten eine sogenannte „Geisterfahrerin“ auf der A3 mit. Eine 37-Jährige befuhr die A3 mit ihrem silberfarbenen Opel Astra entgegen der Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Marktheidenfeld und der Rastanlage Spessart-Nord. Sie fuhr somit auf der Gegenfahrspur in Richtung Würzburg.

Etwa nach rund vier Kilometern und einigen Fast-Zusammenstößen, konnte ein 54-jähriger Ford-Fahrer nicht mehr rechtzeitig ausweichen und touchierte den Opel der Frau, die im Anschluss unbehelligt weiterfuhr und erst auf der Höhe der Anschlussstelle Marktheidenfeld selbstständig anhielt. Durch den Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Es entstand Gesamtsachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Die Autobahn wurde kurzzeitig voll gesperrt.



Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach übernahm die Ermittlungen zu dem Vorfall. Personen, die das Wendemanöver der Frau auf der A3, deren Fahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung oder den darauffolgenden Unfall beobachtet haben oder gar selbst von dem entgegenkommenden Opel Astra gefährdet wurden, werden dringend gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Tel. 06021/857-2530 zu melden.





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