Randale in Asylunterkunft: Mehrere Sicherheitskräfte verletzt


NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (29.05.2020) kam es im Nürnberger Süden zu einem Großeinsatz der Polizei. Hier das Update vom 01.06.2020.




Wie unser Reporter vor Ort berichtete, kam es in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in der Beuthener Straße kurz vor 16 Uhr zu heftigen Auseinandersetzungen. Umgehend rückte die Polizei mit starken Kräften an, darunter auch Spezialeinsatzkräfte. Auf ersten Bildern ist zu sehen, wie die Polizisten Erwachsene und Kinder abschirmen. Was genau vorgefallen ist, war anfangs noch unklar.

Fotos: Eberlein



Bei der Örtlichkeit handelt es sich um die so genannten Grundig-Türme, die sowohl für Einreise als auch für die Ausreise genutzt werden. Die Polizei wollte vor Ort keine Angaben machen und die Pressestelle war nicht mehr erreichbar. Wie ein Sprecher der Einsatzzentrale der Polizei auf Nachfrage mitteilte, habe der Sicherheitsdienst der Einrichtung im Zuge einer Massenschlägerei um Unterstützung gebeten. Dabei seien auch zahlreiche Personen leicht verletzt worden; genaue Zahlen liegen bislang noch nicht vor. Man wisse laut dem Sprecher auch noch nicht, wieviele Personen insgesamt beteiligt waren. Die Lage war gegen 17.30 Uhr unter Kontrolle.

Update der Polizei: 

Gegen 15:50 Uhr kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Beuthener Straße zu einem lautstarken Streit zwischen zwei Personen. Da beide Personen immer agressiver wurden, griffen vier Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes schlichtend ein und versuchten die Kontrahenten zu trennen. In diesem Moment wurden die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von circa 20 weiteren Bewohnern der Unterkunft körperlich attackiert. Alle vier Sicherheitsdienst-Mitarbeiter wurden hierbei leicht verletzt und mussten entsprechend medizinisch versorgt werden.

Vor dem Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hatten sich die Angreifer bereits in die Wohngebäude zurückgezogen. Noch vor Ort konnten drei Tatverdächtige im Alter von 28, 31 und 35 Jahren ermittelt werden. Das Trio muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.



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