Reporter nähen Textilmasken für Kinder und Erwachsene


BAYERN. Nichts ist derzeit wichtiger, als die Unterbrechung der Infektionskette von Covid19. Das RKI hat vergangene Woche bestätigt, dass das Tragen so genannter Textilmasken helfen kann, die Verbreitung zu unterbinden. Sicherer wären natürlich die FFP2 und FFP3 Masken, diese sind aber nur schwer zu bekommen. Deshalb haben wir uns selbst an die Arbeit gemacht und fertigen jetzt Textilmasken für Risikogruppen. 




Masken für Kinder und Erwachsene

„Bayern-Reporter hilft“ hat sich wieder an die Nähmaschine gesetzt und die ersten 500 Masken genäht. In den Größen S, M und L; aber auch Spezialanfertigungen für Kleinkinder. Natürlich hochwertig nach einem speziellen Schnittmuster, teilweise mit verstellbaren Gummibändern und kurzfristig noch mit einem Drahtgeflecht, damit die Maske auch rund um Nase und Mund herum abschließt. Später wird das durch eine Schnittveränderung ersetzt. Wer eine so genannte Textilmaske ergattern möchte, kann sich per Mail (redaktion@bayern-reporter.com), über WhatsApp (0175/8395346) oder via Facebook bei uns melden. Gegen eine freiwillige Spende an „Bayern-Reporter hilft“ werden die Masken dann versendet.

Hinweis: Die Masken werden so geliefert, dass sie hinter den Ohren getragen werden. Man kann sie aber umbauen und hinter dem Kopf verschließen. Auch das Halteband / Gummi kann getauscht werden. Ab 20. April liefern wir die Masken als „Hinterkopfverschluss“. Man kann dann aber selbst auf „Ohrenverschluss“ umbauen.

Die Spenden sollen lediglich Porto, Verpackung und Materialkosten decken. Leider wird das oftmals recht ausgenutzt und wir bleiben dann auf den Unkosten sitzen. „Wir wollen kein Geschäft machen, sondern helfen“, sagt Redaktionsleiter Markus Roider. Deswegen fließen etwaige Spendenüberschüsse in unseren Hilfsfond für in Not geratene Menschen. Paypal: Spenden-Konto, oder Iban: DE93 7605 0101 0012 6035 10.

Wer Stoff spenden möchte, kann sich ebenfalls über die oben stehenden Kontaktmöglichkeiten melden.

https://paypal.me/pools/c/8ou7f7ZK7K



Es gibt OP Mundschutz, und es gibt FFP Masken. Diese müssen laut RKI ausdrücklich für medizinisches Personal vorbehalten werden. Für die Bevölkerung gelte weiterhin die wirkungsvolle Abstandsregelung. Dies sei neben der Händehygiene das wichtigste Instrument. Textilmasken, wie sie derzeit selbst genäht und verbreitet werden, „könnten helfen, Tröpfchen beim Sprechen und Husten zurückzuhalten“, sagt Prof. Dr. Wieler vom RKI. „Könnten“, denn ein sicherer Schutz sei das nicht. Es sei aber ein Fremdschutz, man kann die Tröpfcheninfektion auf andere Menschen eindämmen.

Der Maskenträger selbst kann dadurch nicht geschützt werden, sagt Wieler deutlich. Allerdings sei der Fremdschutz durchaus wichtig uns plausibel. Gerade im Supermarkt und im öffentlichen Nahverkehr, wo der Mindestabstand nicht immer gewährleistet werden kann, könne die Textilmaske helfen, den Erreger nicht zu verbreiten. Vor allem dann, wenn Menschen keine Symptome zeigen und nicht als Verdachtspersonen gelten. Sie könnten der Dunkelziffer zugehören und unwissentlich andere Menschen anstecken.



 









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