Öffentliche Kinderbilder auf Facebook: Warum es so gefährlich ist!


INFO. „Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!“ Diese Aufforderung der Hagener Polizei hat Facebook-Nutzer in diesem Sommer leider nur kurzzeitig wachgerüttelt. Noch immer findet man zahlreiche Titel – oder Profilbilder mit öffentlich einsehbaren Kinderbildern. Nur wenige Menschen sehen die wirklichen Gefahren. Dieser Artikel soll erneut wachrütteln und überall dort gepostet werden, wo Kinder zur Schau gestellt werden.




Es sind nicht nur die Profil – und Titelbilder. Oftmals werden Schnappschüsse aus der Badewanne, vom Strand oder Schwimmbad gepostet. Leichtbekleidete Kinder sind gerade auch im Netz diversen Gefahren ausgesetzt. Hierbei geht es aber weniger um die Sorge, Kinder könnte man ausfindig machen und entführen. Vielmehr fallen diese Bilder den Pädophilen in die Hände. Hier gibt es richtige Tauschringe für Bilder.

Fotos werden bearbeitet und verunstaltet



Nicht selten kommt es vor, dass öffentlich gepostete Kinderbilder heruntergeladen werden. Man findet sie dann auf schmierigen Seiten im Internet, oftmals auch bearbeitet und beschriftet. Aus einer Familienaufnahme aus dem Schwimmbad, wo beispielsweise Mutter und Kind in Badekleidung zu sehen sind, wird somit schnell ein Pädophilenbild mit widerlichsten Sprüchen drauf.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth gegenüber Bayern-Reporter bestätigten, gibt es nicht nur eigens eingerichtete Plattformen für diesen Bildertausch. Pädophile legen sich Fakeprofile zu. Sie geben sich als junge Mädchen oder Mütter aus und schreiben Kinder und Jugendliche in den sozialen Netzwerken an. Geklaute Fotos werden dann auch als Profilbilder genutzt.



Kinder können Eltern verklagen

Selbst wenn es nicht zum Missbrauch solcher Fotos kommt, so können Kinder peinlich berührt sein. Vom Ultraschallbild bis zur Einschulung oder dem ersten Date: „Supereltern“ posten alles, was die Flatrate hergibt. Doch das muss nicht ohne Folgen bleiben. Denn wenn die Sprösslinge langsam mündig werden, können sie ihre Eltern dafür verklagen. Bitte wahren Sie die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder und beschützen sie diese vor Verunglimpfung im Netz!

 



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