Unter Drogeneinfluss in stillgelegten Auto und ohne Führerschein auf Autobahn


MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Zur Aufklärung einer ganzen Reihe von Straftaten führte am Sonntagabend die Kontrolle eines 41-jährigen VW-Fahrers auf der A 3 in Höhe der Anschlussstelle Marktheidenfeld. Die Kontrolle ergab, dass der Augsburger wohl unter Drogeneinfluss stand, die Kennzeichen gestohlen waren und der VW nicht zugelassen war. Zusätzlich stellte die Polizei noch knapp 100 Gramm Amphetamin im Fahrzeug sicher.




Einer Streife der VPI Aschaffenburg-Hösbach fiel gegen 18:00 Uhr der Fahrer des Volkswagens auf, der auf der A 3 in Richtung Würzburg unterwegs war. Bereits die Fahndungsüberprüfung der Kennzeichen ergab, dass diese seit März in Polen als gestohlen gemeldet sind und die Münchner Polizei wegen einer Unfallflucht am 01. April nach dem Fahrzeug sucht. Die Abfrage der Fahrgestellnummer brachte den Fahndern die Erkenntnis, dass der VW bereits Anfang März in Deutschland stillgelegt worden war.

Aber auch das ausgesprochen nervöse Verhalten des Fahrers machte die Polizisten stutzig. Die Gesamtsumme aus dem Verhalten des Mannes zusammen mit einer in seiner Hosentasche gefundenen kleinen Menge Amphetamin ergab den Verdacht, dass der Augsburger während der Fahrt wohl unter Drogeneinfluss stand. Zusätzlich stellte sich heraus, dass dem 41-Jährigen im November letzten Jahres die Fahrerlaubnis für neun Monate entzogen worden und er somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.



Da der Verdacht bestand, dass sich im Fahrzeug noch weitere Drogen befinden könnten, zogen die Beamten einen Rauschgiftspürhund hinzu, der im Innenraum knapp 100 Gramm Amphetamin fand. Noch vor Ort nahmen die Polizisten den 41-Jährigen vorläufig fest, brachten ihn zur Dienststelle und ließen dort von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen. Auf richterliche Anordnung durchsuchte noch am Sonntagabend die Augsburger Polizei ergebnislos die Wohnung des Mannes.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft setzte die Kripo Würzburg, welche zwischenzeitlich die weiteren Ermittlungen übernommen hatte, den Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß.



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