Rund 5.000 Verstöße gegen Allgemeinverfügungen in Franken


Die Polizei meldet derzeit fast stündlich Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen. Dringende Bitte der Polizei: Die Einhaltung der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bitte bleiben Sie zu Hause! Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur beim Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu gehört z. B. seinem Beruf nachzugehen, ein Arztbesuch und zum Einkaufen zu gehen. Die Bestimmungen im Einzelnen finden Sie im Internet unter folgendem Link. Bitte helfen Sie mit, den weltweiten Virus einzudämmen und bleiben Sie vor allem gesund!




30.03.2020: Rund 5.000 Verstöße in Franken

Wie bereits berichtet, verzeichnete die mittelfränkische Polizei am vergangenen Wochenende (27.03.20 – 29.03.20) zahlreiche Verstöße gegen die aktuell geltende Allgemeinverfügung. In Zahlen fällt die Bilanz des Polizeipräsidiums Mittelfranken folgendermaßen aus: Im genannten Zeitraum (27.03.20, 06:00 Uhr bis 30.03.20, 06:00 Uhr) wurden insgesamt rund 5270 Kontrollen durchgeführt. Die Beamten stellten 4580 Verstöße fest, von denen circa 480 mit einem Bußgeld geahndet wurden. Die nicht von der Polizei erfassten Fälle dürften höher liegen. Bei dem überwiegenden Teil der Verstöße handelte es sich um Zuwiderhandlungen gegen die vorläufige Ausgangsbeschränkung. Der mittelfränkischen Polizei ist bewusst, welche Einschränkungen die derzeitige Situation für jeden Einzelnen mit sich bringt. Nichtsdestotrotz ist die Einhaltung der vorgegebenen Beschränkungen zum Schutz aller zwingend notwendig.

Den weitaus geringeren Teil stellen Personen dar, die die Beschränkungen ignorieren und sich unbelehrbar zeigen. Aber auch hiermit müssen sich die Beamten auseinandersetzen. Dies zeigt ein Fall, der sich am Sonntag (29.03.2020), gegen 00:30 Uhr im Nürnberger Stadtteil Röthenbach ereignete. Gegen 00:30 Uhr wurde der Einsatzzentrale eine Gruppe von Personen mitgeteilt, die sich auf einem Schulgelände in der Herriedener Straße aufhalten sollte. Die Beamten stellten sieben Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren fest, die sich unberechtigt dort aufhielten. Die jungen Männer wurden bezüglich eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und eines Vergehens des Hausfriedensbruchs belehrt. Ein 22-jähriger Mann aus der Gruppe ignorierte jegliche Anweisungen der Beamten. Bei seiner Durchsuchung trat er an einen Beamten heran und hustete dem Polizisten ins Gesicht. Seiner anschließenden Festnahme widersetzte er sich und beleidigte die Beamten. Unabhängig von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wird gegen den Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.



In allen unterfränkischen Regionen führte die Polizei auch im Laufe des Sonntags wieder Kontrollen zur Einhaltung der Rechtsverordnungen durch. Das polizeiliche Einschreiten erfolgt stets mit Augenmaß, allerdings mussten dennoch in zahlreichen Fällen gegen Personen Verfahren eingeleitet werden, da sie u. a. entgegen der vorläufigen Ausgangsbeschränkung ohne triftige Gründe ihre Wohnungen verlassen haben. Die Gesamtzahl der Anzeigen beläuft sich

  • im Bereich Mainfranken auf mehr als 50 Fälle,
  • im Bereich Main-Rhön auf mehr als 60 Fälle,
  • am Bayerischen Untermain auf rund 70 Fälle.

30.03.2020: Appell der Polizei 

Am vergangen Wochenende (27.03.20 – 29.03.20) verzeichnete die mittelfränkische Polizei zahlreiche Verstöße gegen die vorläufige Ausgangsbeschränkung. Die Polizei appelliert daher erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um die Einhaltung der bestehenden Vorgaben. Im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken kam es am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Verstößen gegen die vorläufige Ausgangsbeschränkung. Das schöne Frühlingswetter verleitete viele Menschen dazu – trotz des bestehenden Verbotes – die eigenen vier Wände zu verlassen und nach draußen zu gehen.


30.03.2020: Bike-Tour endet mit Anzeige

Velburg. Am Sonntag, 29.03.2020, gegen 14.00 Uhr, wurden in Velburg zwei Motorradfahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Die 16- bzw. 17-jährigen Motorradfahrer gaben an, ohne zwingenden Grund mit dem Motorrad umherzufahren. Somit verstießen sie gegen die allgemein geltenden Ausgangsbeschränkungen. Die Beiden erwartet nun jeweils eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.




30.03.2020: Hunderte Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen im Raum Lauf 

LAUF. Am Sonntag, 29.03.2020, stellte die Polizei Lauf, im gesamten Dienstgebiet, insgesamt neun Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fest. Dabei handelte es sich um Treffen mehrerer Personen, die gemeinsam Alkohol in der Öffentlichkeit konsumierten oder sich zum Rauchen in Gruppen aufhielten. Ein Mann wurde mit seinem Pkw angehalten. Der Herr war aus der Oberpfalz angereist um eine Computermaus abzuholen, welche er zuvor über eine Kleinanzeige erworben hatte. Die angetroffenen Personen wurden belehrt, erhielten Platzverweise und wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Bereits am Samstag kam es im Dienstbereich der Polizeiinspektion Lauf a.d. Peg. zu zahlreichen Verstößen gegen die anlässlich der Corona-Pandemie in Kraft gesetzte Ausgangsbeschränkung. Das warme Wetter veranlasste eine Vielzahl von Personen ihre Wohnungen zu verlassen, obwohl dies derzeit nur mit einem triftigen Grund erlaubt ist. So wurden am Marktplatz in Lauf ca. 60 Personen angetroffen, welche das Wetter mit einem Eis genossen haben und sich offensichtlich länger dort aufhielten und unter anderem auf den Bänken saßen. Auch am Birkensee waren am Nachmittag ca. 150 Personen, welche sich mit Decken am Ufer niedergelassen haben. Mit einer Lautsprecherdurchsage wurden alle aufgefordert wieder nach Hause zu gehen und sich an die Ausgangsbeschränkung zu halten. Auch zahlreiche Grillfeiern, unter anderem auch eine private Geburtstagsfeier mit Gästen wurden der Polizei mitgeteilt. Alle Feiern mussten durch die Polizei aufgelöst werden. Es wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass das Verlassen der Wohnung derzeit nur mit einem triftigen Grund gestattet ist. Dazu zählen unter anderem auch die Sportausübung in der freien Natur, sowie Spaziergänge an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen, welche in der gleichen Wohnung leben und ohne jede sonstige Gruppenbildung. Für Verstöße, in denen die Wohnung ohne triftigen Grund verlassen wurde, sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro vor. Außerdem appelliert die Polizei Lauf nochmals an die Vernunft jedes Einzelnen, um die weitere schlagartige Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.




29.03.2020: Sonntagsbilanz aus Unterfranken


29.03.2020: Betrunkener Rumäne greift Rettungsdienst an

WEIDEN. Am frühen Samstagabend wollte ein Linienbusfahrer am ZOB einen vom Schlaf übermannten Fahrgast wecken. Nachdem der Busfahrer den offensichtlich betrunkenen Mann im Bus nicht wach brachte, wurde der Rettungsdienst informiert. Der betrunkene 28-jährige Rumäne, mit Wohnsitz in Weiden, ging daraufhin gleich auf den Rettungsdienst los und trat einem Sanitäter u.a. auch mit dem Knie in die Rippen. Der 28-Jährige wurde daraufhin zunächst von den Sanitätern festgehalten und im weiteren Verlauf von den hinzugerufenen Polizeibeamten gefesselt. Aufgrund eines Alkoholwertes von zwei Promille ging es danach in die Polizeizelle zur Ausnüchterung über Nacht. Der Rumäne muß sich jetzt wegen tätlichen Angriffs auf die Rettungssanitäter, wegen Körperverletzung und natürlich auch wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.




29.03.2020: Samstagsbilanz aus Unterfranken

Rund 60 Polizeieinsätze in Mainfranken

Würzburg – Lengfeld Einen heimlichen Friseursalon betrieb ein 25-Jähriger in einem Schrebergarten im Stadtteil Lengfeld. Am Freitagmittag traf die Polizei vier Personen an, die sich wohl die Haare schneiden lassen wollten. Gegen die vier „Kunden“ sprach die Polizei einen Platzverweis aus.

Kitzingen Am Freitagnachmittag hielten sich gegen 17:30 Uhr zwei Jugendliche am Ende der alten Mainbrücke auf und tranken gemeinsam Bier. Auch verschiedenste Ausreden bewahrten sie nicht vor einer Anzeigenerstattung.

Markt Einersheim In einer zu einer Bar umgebauten Garage hielten sich am Freitagabend fünf Personen auf. Die Gruppe zeigte sich bei der Kontrolle weder einsichtig, noch belehrbar und droht den eingesetzten Beamten mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Lohr am Main Um sich von seiner schwer am Coronavirus erkrankten Frau zu verabschieden, hielt sich Freitagabend ein 62-Jähriger aus dem Altlandkreis Gemünden auf der Corona-Isolierstation des Krankenhauses Lohr auf. Gegen 02:00 Uhr morgens forderte ihn das Krankenhauspersonal mehrfach auf das Krankenhaus zu verlassen.

Dieser Aufforderung kam der ebenfalls am Coronavirus erkrankte Mann jedoch nicht nach und drohte dem Personal es mit dem Virus zu infizieren. Den hinzugezogenen erwachsenen Kindern des Ehepaars gelang es schließlich im Beisein der Lohrer Polizei den 62-Jährigen zum Verlassen des Krankenhauses zu bewegen. Beim Verlassen der Station entschuldigte sich der Mann beim gesamten Krankenhauspersonal für sein Verhalten.



Rund 40 Polizeieinsätze im Bereich Main-Rhön

Bad Neustadt Die Speisen und Getränke eines Imbisses verzehrten mehrere Kunden direkt vor der Lokalität. Dabei standen die Imbissbesucher in lockerer Runde und unterhielten sich. Gegen die Kunden, wie auch den Betreiber wird nun Anzeige erstattet.

Schweinfurt Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes konnte am Freitagmittag beobachten, wie durch die Ladentüre eines Copyshops Waren verkauft wurden.

Schweinfurt Aus einem Shisha-Shop heraus verkaufte am Freitagabend ein Angestellter Tabak. Die Polizei untersagte den weiteren Verkauf.

Werneck Zum gemeinsamen Kaffeetrinken trafen sich am Freitagmittag mehrere Personen an einer Tankstelle und verstießen somit gegen die Ausgangsbeschränkung.

Rund 40 Polizeieinsätze am Bayerischen Untermain

Aschaffenburg Bereits am Montagabend drohte ein 27-Jähriger in einem Streitgespräch damit mit Corona infiziert zu sein. Im weiteren Verlauf tat er so, als ob er Husten müsste und spuckte einer 39-Jährigen gegen den Rücken

Aschaffenburg Ebenfalls bereits am Montagvormittag war es zwischen einer 67-Jährigen und einem Unbekannten in der Goldbacher Straße zu einem Streit gekommen. Dabei hatte ein bislang unbekannter Mann der Frau ins Gesicht gehustet. Bei der Ausweichbewegung stolperte die Geschädigte über einen Sonnenschirmständer und stürzte. Sie erlitt in Folge des Sturzes verschiedenste Abschürfungen und einen Bruch der linken Hand. Der Täter flüchtete, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern.

Aschaffenburg Zum gemeinsamen Alkoholkonsum trafen sich am Donnerstagabend fünf Personen hinter dem Penny- Markt in der Müllerstraße.

Kleinwallstadt Am Donnerstagnachmittag hatten sich sieben Männer am Waldrand oberhalb von Kleinwallstadt, in Verlängerung des Plattenbergwegs niedergelassen, um gemeinsam Shisha zu rauchen. Sie meinten, dass sie den Ausgangsbeschränkungen Genüge getan hätten, indem sie sich abseits von Wohngebieten aufhielten. Nach Belehrung durch die eingesetzte Streife zeigten sie sich einsichtig und entfernten sich im Beisein der Streife.

Mainaschaff Fünf Personen, die in keinem gemeinsamen Hausstand leben, hatten sich am Donnerstagabend am Parkplatz im Holzweg getroffen und somit gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen. Sie gaben an befreundet zu sein und sich verabredet zu haben.

Alzenau Dank eines Hinweises stellte die Polizei Alzenau am Freitagvormittag fest, dass eine 39-Jährige über eBay-Kleinanzeigen weiterhin Termine zur Wimpernvolumenbehandlung anbot. Die Betroffene räumte ein, ihrem angemeldeten Kleingewerbe in ihrer Wohnung weiterhin nachgegangen zu sein, da sie die rechtliche Regelung nicht verstanden hatte.




29.03.2020: Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung führt zu Drogenfund

HOF. Am Samstagnachmittag kontrollierten Polizeibeamte drei Personen wegen eines Verstoßes gegen die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung. Die Beamten fanden bei einer der kontrollierten Personen eine verbotene Kräutermischung auf. Gegen 16:30 Uhr erhielt die Polizeiinspektion Hof einen Hinweis auf einen möglichen Verstoß gegen die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung. Der Mitteilung zur Folge hätten drei jüngere Personen gemeinsam eine Unterkunft im Hofer Stadtgebiet betreten, in der sie sich nicht hätten aufhalten dürfen. Die Polizei ging dem Hinweis aus der Bevölkerung nach und traf die beschriebenen Personen beim Verlassen des Gebäudes an. Die beiden jungen Männer und das 15-jährige Mädchen konnten keinen triftigen Grund für ihre Anwesenheit an der Örtlichkeit nachweisen. Außerdem verhielten sie sich die während der Personenkontrolle ungewöhnlich nervös. Der Grund für das nervöse Verhalten war relativ schnell gefunden: die 15-Jährige hatte eine Kräutermischung einstecken, deren Besitz verboten ist. Die Kräutermischung hätten sie kurz vorher bei einem 36-Jährigen gekauft. Mit diesen Erkenntnissen durchsuchte die Polizei die Wohnung des 36-Jährigen. Dabei kamen kleinere Mengen verbotener Rauschmittel zu Tage. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.


29.03.2020: Party in Thiersheim – Betrunken und ohne Schein unterwegs

Thiersheim – Einer Zollstreife fiel in der Wampener Straße ein Fahrzeug auf, welches an der Front einen frischen Unfallschaden hatte. Vier Personen waren bei dem dem Auto, wobei ein 18jähriger Volltrunken auf der Rückbank lag. Dieser musste aufgrund der starken Alkoholisierung mit dem Roten Kreuz ins Klinikum Fichtelgebirge eingeliefert werden. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass ein 16jähriger das Auto gefahren hatte und bei dem Versuch das Fahrzeug zu wenden von der Straße abgekommen war. Der junge Mann aus Wunsiedel wird nun wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Es stellte sich heraus dass die Gruppe junger Männer zuvor bereits eine private Party gefeiert hatten. Alle werden nun aufgrund der Allgemeinverfügung in Verbindung mit dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.


29.03.2020: Verbotene Partys rund um Roding

Am Wochenende wurden im Bereich der PI Roding verstärkt Kontrolle wegen der zur Zeit geltenden Allgemeinverfügung wegen dem Corona-Virus durchgeführt. Im Bereich Roding wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Zusammenkunft mehrere Personen in einer Gartenlaube festgestellt und aufgelöst. Am Samstagnachmittag, wurden im Parkbereich am Esper in Roding zwei Gruppen mit mehreren Personen festgestellt. Platzverweise wurden ausgesprochen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ebenfalls in Bereich Roding in einer Fischerhütte mehrere Personen angetroffen. Auch diese Zusammenkunft wurde aufgelöst. Des Weiteren wurden im Laufe des Samstagnachmittag mehrere Personen angetroffen, welche sich nicht an die geltende Ausgangsbeschränkung hielten und keinen triftigen Gründe vorweisen konnten. Die betroffenen und festgestellten Personen erwartet nun eine Anzeige mit Bußgeld.




29.03.2020: Polizeieinsätze im Kreis Kronach

Lkr. Kronach. Gleich mehrere Verstöße gegen die bestehende Ausgangsbeschränkung wurden durch Beamte der PI Kronach im Laufe des Samstages festgestellt und zur Anzeige gebracht. Während es sich in den meisten Fällen um Kontaktverbote handelte, wird gegen den Betreiber einer Selbstwaschanlage ermittelt, da hier gleich mehrere Autobesitzer ihrer Fahrzeuge reinigten, obwohl das Betreiben einer solchen Anlage zur Zeit untersagt ist. Weiterhin müssen der Wirt einer Gaststätte sowie dessen zwei bewirteten Gäste nun mit Bußgeldern rechnen. Auch eine private Geburtstagsfeier musste aufgelöst werden, da die Teilnehmer nicht nur im häuslichen Bereich zu finden waren.

Bei der Kontrolle von zwei Männern in der Schwedenstraße konnten nicht nur Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt werden. Da beide auch noch Betäubungsmittel mit sich führten, müssen sie sich nun auch noch vor dem Staatsanwalt verantworten. In diesem Zusammenhang wird noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass für das Verlassen des häuslichen Bereiches dringende Gründe vorliegen müssen. Verstöße werden konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht.




28.03.2020: Eng an eng zusammen

Unser Beitragsfoto ist heute in Bayreuth entstanden und bedarf keiner Worte. Immerhin war ein Sicherheitsdienst vor Ort und sah zu.


28.03.2020: Jugendliche auf dem Spielplatz 

Münchberg. Am Freitagnachmittag wurde von Anwohnern mitgeteilt, dass zwei Jugendliche sich auf dem gesperrten Spielplatz in der Reichenberger Straße aufhalten sollten. Beim Eintreffen der Streife konnten die Polizisten tatsächlich zwei 14-jährige dort antreffen. Den Jugendlichen wurde ins Gewissen geredet und ein Platzverweis ausgesprochen, dem sie auch anstandslos nachkamen.




27.03.2020: Rund 30 Polizeieinsätze in Mainfranken

In Würzburg stellte die Polizei im Rahmen von Kontrollen fest, dass der Geschäftsbetrieb in zwei Tabakläden nach wie vor aufrechterhalten wurde. Die Schließung wurde veranlasst. Gegen die jeweiligen Betreiber wurden Ermittlungsverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Ebenfalls herrschte Betrieb in einer Bar in Kitzingen, offenbar jedoch in privatem Rahmen. Drei Personen wurden in dem Lokal angetroffen und zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus wurden im Raum Würzburg, Kitzingen, Volkach, Ochsenfurt, und Karlstadt Personen zur Anzeige gebracht, die sich entgegen der Rechtsverordnung mit Freunden, Bekannten oder Verwandten trafen oder sich sonst ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhielten. Auch auf den unterfränkischen Autobahnen werden Kontrollen in Zusammenhang mit den vorläufigen Ausgangsbeschränkungen durchgeführt. So wurden an der A3 im Bereich Geiselwind oder an der A7 im Bereich Hausen bei Würzburg Personen beanstandet, die auf dem Weg zu Bekannten in Unterfranken waren.




27.03.2020: Rund 20 Polizeieinsätze am Bayerischen Untermain

Nach einer Mitteilung über eine Feier in einer Privatwohnung in der Aschaffenburger Innenstadt traf die Polizei dort auf mehrere Personen, die nicht aus demselben Haushalt stammen und offenbar gemeinsam Drogen konsumierten. Bei den Anwesenden wurden geringe Mengen Rauschgift sichergestellt. Gegen sie wird nun wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Am Mainufer in Niedernberg gaben drei Personen beim Anblick einer Streifenbesatzung Fersengeld. Darunter befand sich eine Frau, die dabei beobachtet wurde, wie sie ein Tütchen in den Main warf. Wie sich herausstellte, befand sich darin etwas Marihuana. Auch sie wurde entsprechend zur Anzeige gebracht.

Auf der Mainbrücke in Miltenberg kontrollierten Beamte drei Fußgänger, die sich völlig uneinsichtig zeigten und der Ansicht waren, dass „die Polizei ihnen überhaupt nichts zu sagen hätte“. Dass dies doch der Fall ist, wird sicherlich die Ausgänge der eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen beweisen.

In einem Waldstück bei Kleinwallstadt hatten sich sieben Freunde zum gemeinsamen Shisha rauchen getroffen. Sie glaubten irrtümlich, den Vorschriften genüge getan zu haben, indem sie sich von Wohngebieten fernhielten.

Bei Kontrollen in Aschaffenburg, Obernburg am Main, Elsenfeld, Großwallstadt und Eschau mussten weitre Personen beanstandet werden.


27.03.2020: Rund 25 Polizeieinsätze im Bereich Main-Rhön

An mehreren Super- und Getränkemarkt-Parkplätzen in der Region wurden Personen angetroffen, die in Gruppen auf ein gemeinsames „Bierchen“ oder zum Musik hören zusammengekommen waren. Derartige Verstöße wurden in Schweinfurt, Grafenrheinfeld, Niederwerrn, Nüdlingen und Zeil am Main festgestellt. Treffen dieser Art stellen sicherlich keinen triftigen Grund im Sinne der Rechtsverordnung dar. In Bad Brückenau hatten sich mehrere Jugendliche am Skaterplatz getroffen, um ihren Hobbys nachzugehen. Eltern werden nochmals dringend darum gebeten, ihre Kinder entsprechend aufzuklären und zu sensibilisieren. Im Park an der Geldersheimer Straße in Schweinfurt türmten fünf Personen vor der Polizei, die dort auf ein gemeinsames Bier zusammen gesessen waren. Alle wurden eingeholt und entsprechend beanstandet. Darüber hinaus hat sich die Stadtgalerie in Schweinfurt offenbar als Anlaufstelle für Personen herauskristallisiert, die das dortige, frei zugängliche W-LAN nutzen wollen. Auch dieser Service ist kein triftiger Grund, den vorläufigen Ausgangsbeschränkungen zu entkommen. Weitere, allgemeine Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz wurden bei Kontrollen in Bad Neustadt an der Saale, Bad Brückenau, Eltmann, Salz, Zeil am Main und Höchheim festgestellt.




27.03.2020: 56 Verstöße bei 145 Kontrollen von Gaststätte und anderen Einrichtungen

Im Zeitraum von 26.03.2020, 06.00 Uhr, bis 27.03.2020, 06.00 Uhr, wurden in der Oberpfalz 56 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. Daneben wurden 145 Einrichtungen kontrolliert, bei denen in sechs Betrieben Verstöße erkennbar waren. Beispielsweise sorgte ein Fitnessstudio im Regensburger Norden für Unverständnis. Der Betreiber des Studios hatte die Scheiben von innen solcherart verdunkelt, dass von außen kein Betrieb erkennbar war. Ein aufmerksamer Bürger konnte am 26.03.2020 gegen 19:15 Uhr beobachten, wie mehrere Personen in das Fitnessstudio in Sportbekleidung ein- und ausgingen. Polizeibeamte der PI Regensburg Nord stellten vor Ort fünf Personen fest, die gerade beim Training waren. Alle wurden belehrt und ein Platzverweis erteilt. Gegen die fünf Personen sowie dem Betreiber wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erhoben.

Im Bereich der PI Auerbach sowie der PI Nittendorf konnten jeweils Personengruppen angetroffen werden, die Alkohol konsumiert hatten. Ein Zeuge hatte aus seiner Nachbarswohnung in Auerbach gegen 00:00 Uhr mehrere Personen lautstark streiten gehört und die Polizei verständigt. Diese belehrte drei Männer in der Wohnung und erteilte einen Platzverweis. Zwei der Männer hatten sich ohne triftigen Grund in dem Haushalt aufgehalten. In Nittendorf konnten die Beamten der PI Nittendorf gegen 20:40 Uhr fünf Personen in einer Tiefgarage antreffen. Alle standen mit einer Bierflasche in der Hand dicht zusammen. Des Weiteren wurde bei einem 21-Jährigen im Rahmen einer Personendurchsuchung Marihuana aufgefunden. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt und der junge Mann belehrt. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Gegen alle Betroffenen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt.

In Regensburg hatte ein bislang unbekannter Täter am Donnerstag, 11:00 Uhr, aus einem Kraftfahrzeug mehrere Atemschutzmasken mitgenommen. Dazu hatte er eine Seitenscheibe eingeschlagen. Das Fahrzeug hatte sich in der Daimlerstraße in einer Tiefgarage befunden. Weitere Gegenstände, wie beispielsweise Klopapier, ließ der Täter im Inneren zurück.




27.03.2020: Gaststätte war in Betrieb

Neumarkt. Am 26.03.2020, 20:00 Uhr, saß ein 36-jähriger Mann in einer Pizzeria in Neumarkt und konsumierte ein Getränk. Auf Nachfrage der Polizeistreife gab er an, auf seine Mitnahme-Pizza zu warten. Dies stellt keinen triftigen Grund dar sich niederzulassen. Sowohl Gast als auch Gastronom wurden aufgrund der Verstöße gegen die Betriebsuntersagung und dem Kontaktverbot belehrt. Bei einer weiteren polizeilichen Nachschau um 21:25 Uhr, konnte festgestellt werden, dass der 36-Jährige sich immer noch in der Pizzeria aufhielt. Er gab an, seine Pizza vor Ort konsumiert zu haben. Sowohl der Gast, als auch der Wirt zeigten sich wenig einsichtig. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.


27.03.2020: Betrunken im Auto unterwegs – sinnlos

Ebersdorf b. Coburg, Lkr. Coburg. Trotz bestehender Ausgangsbeschränkung war ein 33-Jähriger mit seinem Auto am Donnerstag um 23:00 Uhr in der Schulstraße in Ebersdorf unterwegs. Bei der Kontrolle des Fahrzeugführers stieg den Beamten eine deutliche Alkoholfahne in die Nase. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, der Führerschein sichergestellt und die Beamten führten bei dem 33-Jährigen eine Blutentnahme im Coburger Klinikum durch. Gegen den Mann wird jetzt nicht nur wegen einem Verstoß nach dem Infektionsschutzgesetz aufgrund der Ausgangsbeschränkung ermittelt. Ihn erwartet nun auch eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohol. Für die nächsten Monate muss er wohl auf seinen Führerschein verzichten.




26.03.2020: Tagesbilanz aus der Oberpfalz

Im Zeitraum von 25.03.2020, 06.00 Uhr, bis 26.03.2020, 06.00 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 85 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Neben den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung, war es auch zu einem versuchten Betrug mit der Masche „Corona“ gekommen.

Bereits am Dienstag war eine 68 Jahre alte Frau aus dem Lkr. Cham von einer Unbekannten angerufen worden. Die unbekannte Täterin gab an, dass aufgrund der Corona-Situation Bankfilialen geschlossen und deshalb das Konto der Dame abgeglichen werden müsse. Die 68-Jährige wurde aufgefordert, ihre Bankdaten zu nennen. Die ältere Dame verweigerte das und legte auf. Über ihre Bank erhielt sie am nächsten Tag einen Anruf, dass versucht worden war, Geld von ihrem Konto auf ein anderes zu überweisen. Aufgrund der vagen Aussagen der Täterin am Telefon gegenüber der Bankangestellten, wurde diese skeptisch und veranlasste keine Geldübertragung. Die Polizei wurde daraufhin verständigt.

Die Polizei warnt vor Betrügern, die die derzeitige Lage von Bürgerinnen und Bürgern ausnutzen wollen. Sie rät:

  • Geben Sie am Telefon niemals Auskunft zu Ihren Vermögensverhältnissen.
  • Überweisen Sie niemals Geld auf ein unbekanntes Konto.
  • Seien Sie allgemein misstrauisch über Angebote oder Telefonate durch Ihnen Unbekannte.
  • Wenden Sie sich im Zweifel an Angehörige oder die Polizei

25.03.2020: Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung in Lichtenfels

LICHTENFELS. Am Mittwochnachmittag wurden im Stadtgebiet Lichtenfels bei Kontrollen mehrere Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. Die Personen waren im Alter zwischen 21 und 37. Sie haben ohne einen triftigen Grund ihre Wohnung verlassen.  Die Personen wurden bezüglich der Ausgangssperre belehrt und erhalten nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.




26.03.2020: Polizei beanstandet Passanten

NEUMARKT. Am Dienstag, dem 24.03.2020, 14:20 Uhr, konnten Polizeibeamte bei einer Wohnungsnachschau in der Dr.-Eberle-Straße zwei 21- und 23-jährige Männer antreffen. Auf Nachfrage wurde festgestellt, dass der jüngere Mann ohne triftigen Grund zu Besuch war und somit gegen das Kontaktverbot verstieß. Er zeigte sich uneinsichtig. Nach einer Belehrung wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen und Anzeige erstattet.

Am selben Tag, gegen 17:00 Uhr, wurden die beiden Männer in der Nürnberger Straße bei einem gemeinsamen Spaziergang angetroffen. Ihr Abstand zueinander betrug weniger als die einzuhaltenden 1,5 Meter. Weiter war kein triftiger Grund im Sinne der Rechtsverordnung gegeben. Wieder zeigten die beiden Männer keine Einsicht. Sie wurden in unterschiedliche Richtungen verwiesen. Entsprechende Anzeigen wurden erstellt.

Am 25.03.2020, 20:40 Uhr, wurden zwei 17-jährige Jugendliche am Bahnhofsvorplatz in Neumarkt angetroffen. Die beiden konsumierten Erfrischungsgetränke und aßen Chips, gaben auf Nachfrage jedoch an, für ihre Eltern einzukaufen. Da die beiden keine weiteren Einkäufe vorweisen konnten, waren sie von der Rechtverordnung nicht ausgenommen. Die Polizeibeamten belehrten die Jugendlichen und sprachen einen Platzverweis aus. Anzeigen wurde erstattet.

Ebenfalls am 25.03.2020, 16:05 Uhr, stellte eine Polizeistreife zwei 15- und 16-jährige Mädchen im Stadtpark an der Weiherstraße auf einer Parkbank sitzend fest. Bei der anschließenden Kontrolle konnten die beiden keinen triftigen Grund für ihren Aufenthalt angeben. Da sich die beiden Jugendlichen uneinsichtig zeigten, belehrten die Beamten sie und sprachen einen Platzverweis aus. Anzeigen wurden erstellt.




26.03.2020: Unerwünschter Gast auf illegaler Party

ERLANGEN. Am späten Dienstagabend gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen über einen lautstarken Streit in einer Wohnung in der Dechsendorfer Straße ein. Wie sich herausstellte, begehrte ein 49-Jähriger Einlass zu einer privaten Feier. Nachdem der Zutritt verwehrt wurde, schlug der Mann mit einer Holzlatte von außen gegen die Wohnungstüre und schlug zudem eine Scheibe ein. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Dem Renitenten mussten von den Polizisten Handschellen angelegt werden. Der 49-Jährige hatte knapp 1,5 Promille intus. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Gegen den Randalierer wird wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt. Gegen die drei Feiernden in der Wohnung wurden indes Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Bei den Personen handelt es sich nicht um Familienangehörige. Die Betreffenden haben sich in der Wohnung zu nichtigen Feierlichkeiten verabredet, womit sie gegen die derzeit geltende Allgemeinverfügung verstoßen.


25.03.2020: Grillfeier trotz Ausgangsbeschränkung

LAUF. Am Dienstag, 24.03.2020, gegen 15:15 Uhr, konnten Beamte der Polizei Lauf insgesamt fünf Personen im Alter zwischen 22 und 27 Jahren, in einem Schrebergarten im Oskar-Sembach-Ring in Lauf beim Grillen antreffen. Die Beteiligten verstießen somit gegen die Ausgangsbeschränkung. Alle Personen erhielten eine Anzeige und die Feier wurde umgehend durch Erteilung eines Platzverweises beendet.




25.03.2020: Erneut zahlreiche Polizeieinsätze in Unterfranken

Mit dem Mittwoch stehen wir bei Tag fünf der vorläufigen Ausgangsbeschränkung, die derzeit in ganz Bayern gilt. Um die Ausbreitung des „Coronavirus“ zu verlangsamen, haben Kontrollen zur Einhaltung der Allgemeinverfügung nach wie vor hohe Priorität. Am Dienstag registrierte die Polizei diesbezüglich 61 Einsätze im Regierungsbezirk.

23 Polizeieinsätze in Mainfranken

So wurden im Raum Würzburg einige Personen zur Anzeige gebracht, die sich ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhielten, um sich mit Freunden zu treffen oder ihren Hobbys nachzugehen. In Einzelfällen wurden auch gemeinschaftlich Alkohol oder Drogen konsumiert. Die Betroffenen saßen zum Teil eng beieinander, ohne Rücksicht auf die empfohlenen Mindestabstände.

In Gerbrunn mussten Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land am Abend eine Grillfeier auflösen. Da die Anwesenden aus unterschiedlichen Haushalten stammten, wurden entsprechende Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet. Genauso erging es einer siebenköpfigen Gruppe, die an einem Lagerfeuer in einem Waldgebiet bei Ochsenfurt zusammensaßen und alkoholische Getränke zu sich nahmen.



18 Polizeieinsätze im Bereich Main-Rhön

In Schweinfurt müssen sich Prostituierte wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz verantworten, da sie entgegen der Allgemeinverfügung weiterhin ihre Dienste anboten. Eine sechsköpfige Gruppe wurde zur Anzeige gebracht, da sie mit Getränken und Nahrungsmittel in einer Hotel-Lobby eng beisammen saßen. Andere Personen wurden beanstandet, weil sie sich mit Bekannten aus anderen Haushalten im öffentlichen Raum getroffen hatten. In Wildflecken trafen sich mehrere Personen auf einem Supermarkt-Parkplatz, um gemeinsam Bier zu trinken. Auch sie müssen sich entsprechend verantworten. Ein Fußgänger in Bad Neustadt a. d. Saale musste sogar vorübergehend in Gewahrsam genommen werden, da er einem polizeilichen Platzverweis nicht Folge leistete und stattdessen Streit mit einem Fahrradfahrer suchte.

20 Polizeieinsätze am Bayerischen Untermain

Zwei Männer wurden anlässlich der Ausgangsbeschränkungen am Hauptbahnhof Aschaffenburg kontrolliert. Einer verhielt sich dabei äußerst aggressiv und drohte den kontrollierenden Beamten. Da er verbotswidrig ein Butterfly-Messer mitführte, wird gegen ihn nicht nur wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, sondern auch nach dem Waffengesetz ermittelt. Spaziergänger im Park Schöntal zeigten sich während einer Kontrolle uneinsichtig und bezeichneten diese gar als „lächerlich“. Auch sie hätten sich nicht gemeinsam dort aufhalten dürfen und wurden entsprechend zur Anzeige gebracht. Beim Vorbeifahren an einer Pizzeria musste eine Streifenbesatzung feststellen, dass ein Gast am Tresen saß und ein Glas Bier trank. Sowohl er als auch der Gaststättenbetreiber müssen sich nun entsprechend verantworten.

Am Niedernberger Badesee war eine fünfköpfige Gruppe zusammengekommen, um sich gemeinsam zu amüsieren. Einer von ihnen flüchtete zunächst vor den Beamten. Auch er muss nun mit Konsequenzen rechnen, da er kurze Zeit später ausfindig gemacht werden konnte. Ein Anderer hatte eine geringe Menge Haschisch bei sich. Gegen ihn wird zusätzlich wegen Betäubungsmittelbesitzes ermittelt.




25.03.2020: Viel Ärger in der Oberpfalz

Im Zeitraum von 23.03.2020, 06.00 Uhr, bis 24.03.2020, 06.00 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 74 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dies stellt einen leichten Anstieg zum Vortag (54) dar. Die Polizei Oberpfalz kontrolliert weiterhin konsequent die Einhaltung der Regeln, denn jeder einzelne Verstoß ist einer zu viel. Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte in den letzten 24 Stunden etwa 1400 Kontrollen durchgeführt. Es wurden über 600 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. In zwei Fällen kam es zu Beanstandungen. Beispielsweise war in Amberg ein Geschäft geöffnet, welches Tabak und ähnliches zum Verkauf angeboten hatte. Im Bereich der Gastronomie wurde bei 372 kontrollierten Betrieben kein einziger Verstoß gegen die Allgemeinverfügung festgestellt. Vereinzelt hatten sich Personengruppen in der Öffentlichkeit oder in Privatwohnungen aufgehalten, die entweder keinen triftigen Grund hatten oder beispielsweise nicht verwandt bzw. im gleichen Haus wohnend waren. Die Betroffenen wurden jeweils belehrt und angezeigt.


25.03.2020: Zwischenbilanz aus Unterfranken

Von Montag auf Dienstag musste die unterfränkische Polizei zu rund 80 Einsätzen mit Coronavirus-Bezug ausrücken. Bei den Kontrollen wurden vereinzelt Verstöße festgestellt, die mit hohen Strafen geahndet werden. So hatten sich beispielsweise gegen 17 Uhr mehrere Personen auf einem Spielplatz in Haßfurt getroffen. Die Streife sprach Platzverweise aus und nahm auch drei Anzeigen wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung auf. In Hafenlohr hatten sich am frühen Abend fünf Jugendliche auf einem Tennisplatz aufgehalten und dort Rauschgift konsumiert. Diese Gruppe erwartet nun neben einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung zusätzlich auch ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz. In Großheubach wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Landratsamt ein Malergeschäft geschlossen, das unterlaubt Waren verkauft hatte. In den Abendstunden musste die Polizei in Bad Kissingen eine private Party auflösen, auch hier werden entsprechende Anzeigen vorgelegt.




25.03.2020: Jugendliche hatten Gesprächsbedarf

Amberg: Die polizeilichen Überwachungsmaßnahmen der Ausgangsbeschränkung genießen in der Bevölkerung zwar große Akzeptanz, zeigen aber auch immer wieder, dass mache Personen die Situation nicht so ernst nehmen. Am Dienstagnachmittag löste eine Streife eine Personengruppe auf. Die Männer zwischen 29 und 47 Jahren hatten sich im Stadtgebiet zusammengesetzt und mussten dementsprechend belehrt werden. Am späten Abend, kurz nach Mitternacht stellte eine Polizeistreife ein Fahrzeug fest, dass mit fünf Personen besetzt war. Drei Jugendliche und zwei Heranwachsende im Alter von 14-23 Jahren hatten sich verabredet, da „Gesprächsbedürfnisse“ vorhanden waren. Nachdem sie alle eindringlich belehrt worden waren, brachten die Polizeibeamten die Minderjährigen nach Hause. Alle festgestellten Personen verstießen gegen die Ausgangsbeschränkung und werden deshalb bei zuständigen Ordnungsamt zur Anzeige gebracht.


25.03.2020: Jugendliche spielen Basketball in Speichersdorf

Speichersdorf. Bei der Kontrolle von relevanten Örtlichkeiten in Bezug auf die Allgemeinverfügung mit Untersagung öffentlicher Veranstaltungen und Versammlungen wegen der Corona-Epidemie wurden Donnerstagnachmittag vergangener Woche in Speichersdorf in der Nähe des Schulgeländes mehrere Personen beim Basket-Ball-Spielen festgestellt. Nachdem die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land die Aktivitäten auf dem eigentlich gesperrten Spielplatz unterbunden hatten, wurden die Personen aufgefordert, ihre Personalien Preis zugeben. Dieser Aufforderung kamen die Personen nur missmutig nach und gaben dann auch noch falsche Nahmen an. Durch Überprüfung der angegebenen Personalien und Ermittlungen im Umfeld stellten die Beamten den Schwindel aber fest. Die Personen müssen nun mit einer Geldbuße wegen falscher Personalienangabe nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz rechnen.




25.03.2020: Zwischenbilanz aus der Oberpfalz

Im Zeitraum von 23.03.2020, 06.00 Uhr, bis 24.03.2020, 06.00 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 74 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dies stellt einen leichten Anstieg zum Vortag (54) dar. Die Polizei Oberpfalz kontrolliert weiterhin konsequent die Einhaltung der Regeln, denn jeder einzelne Verstoß ist einer zu viel. Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte in den letzten 24 Stunden etwa 1400 Kontrollen durchgeführt. Es wurden über 600 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. In zwei Fällen kam es zu Beanstandungen. Beispielsweise war in Amberg ein Geschäft geöffnet, welches Tabak und ähnliches zum Verkauf angeboten hatte. Im Bereich der Gastronomie wurde bei 372 kontrollierten Betrieben kein einziger Verstoß gegen die Allgemeinverfügung festgestellt. Vereinzelt hatten sich Personengruppen in der Öffentlichkeit oder in Privatwohnungen aufgehalten, die entweder keinen triftigen Grund hatten oder beispielsweise nicht verwandt bzw. im gleichen Haus wohnend waren. Die Betroffenen wurden jeweils belehrt und angezeigt.




25.03.2020: Zwischenbilanz aus Niederbayern

Mit einer Vielzahl von Kräften war die niederbayerische Polizei am Montag im Einsatz, um die Einhaltung der Allgemeinverfügung und im Speziellen der Ausgangsbeschränkung zu überwachen. Das Wetter lockte erneut viele Menschen auf die Straßen und so mussten wieder 68 Verstöße geahndet werden (Sonntag 69). Drei Verstöße entfallen auf sogenannte Waschsalons, die restlichen 65 Anzeigen sind Zuwiderhandlungen gegen die Ausgangsbeschränkung zuzuordnen. Im Bereich Gastronomie und Einzelhandel wurden keine Verstöße registriert. Die niederbayerische Polizei wird die Überwachungsmaßnahmen weiterhin fortführen und festgestellte Verstöße konsequent zur Ahndung bringen. Bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung ist eine leichte Häufung bei der Altersgruppe der 20-30-Jährigen zu verzeichnen. Die Polizei bittet daher insbesondere diese Altersgruppe um Einsicht und Vernunft. Thematisieren Sie die Wichtigkeit der Einhaltung in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis und weisen Sie gegebenenfalls auf geltende Bestimmungen und drohende Strafen hin, wenn Sie Kenntnis von Verstößen erlangen. Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite www.bayern.de.


24.03.2020: Coburger Polizisten bei Durchsetzung der Ausgangsbeschränkung beleidigt

COBURG. Eine Zusammenkunft von drei Coburgern auf dem Schlossplatz unterband eine Streife des Einsatzzuges der Coburger Polizei am Montag um 17:00 Uhr. Die drei Personen erhielten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz sowie einen Platzverweis, da sie sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen hielten. Die Coburger Polizisten blieben zunächst im Umfeld des Schlossplatzes um zu sehen, ob sich die drei Personen an den Platzverweis hielten. Eine 40-jährige Coburgerin war allerdings mit den Maßnahmen der Coburger Polizisten nicht so ganz einverstanden. Sie wollte zurück um sich wieder mit einem der Bekannten zu treffen. Als die Polizeibeamten deshalb einschritten, beleidigte die Coburgerin die Beamten aufs Übelste und zeigte ihnen den Mittelfinger. Gegen die 40-Jährige wird nun auch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten ermittelt. Letztendlich ging die Frau dann doch alleine ihres Weges und entging so einer polizeilichen Gewahrsamnahme.


24.03.2020: Gegen Ausgangsbeschränkung verstoßen

BAMBERG. Am Montagmittag trafen sich auf dem Platz gegenüber des Bahnhofs vier Männer, um dort gemeinsam die frühlingshaften Temperaturen zu genießen. Sie wurden von der Polizei darüber belehrt, dass die Zusammenkunft gegen die Ausgangsbeschränkung verstößt und sie erhielten einen Platzverweis. Die Männer erwartet nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.




23.03.2020: 90 Corona-Einsätze in Unterfranken 

Mit dem vergangenen Wochenende sind die ersten beiden Tage der seit Samstag bayernweit geltenden vorläufigen Ausgangsbeschränkung verstrichen. Die unterfränkische Polizei hat bei zahlreichen Einsätzen die Einhaltung der Beschränkung überwacht und zieht insgesamt eine positive Bilanz.

Von Sonntag auf Montag fielen für die unterfränkische Polizei etwa 90 Einsätze mit Bezug zu Corona bzw. der vorläufigen Ausgangsbeschränkung an. Somit kommt es für das gesamte Wochenende auf die Gesamtzahl von rund 250 Einsätzen, die mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei bewältigt wurden. Insgesamt mussten die Beamten am Wochenende 316 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung aufnehmen.

Das schöne Wetter hatte am Sonntag zahlreiche Spaziergänger heraus gelockt. Die meisten Bürgerinnen und Bürger verhielten sich beim Spazierengehen vorbildlich, blieben in den Familien jeweils unter sich und wahrten Abstand zu anderen Personen. Wir bedanken uns bei allen, die Ihre sozialen Kontakte einschränken und verantwortungsvoll mit der aktuellen Lage umgehen.

Leider hielten sich nicht alle an die Beschränkungen der Allgemeinverfügung. Zur Mittagszeit hatten sich vier Personen in Mainaschaff am Waldrand zum gemeinsamen Biertrinken getroffen und müssen nun mit Anzeigen rechnen. Ein Gastwirt aus Karlstadt hatte in seinem Restaurant eine Feierlichkeit ausgerichtet und bewirtete Gäste, die gemeinsam bei Brettspielen dicht zusammensaßen. Hier ermittelt die Karlstadter Polizei nun wegen verschiedener Delikte. In den Abendstunden musste die Polizei unter anderem eine Party in Bergrheinfeld sowie eine Grillfeier in Rödelmaier auflösen und Anzeigen gegen jeweils drei Personen aufnehmen.




23.03.2020: Niederbayerische Polizei meldet erneut Verstöße

Im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern war am Sonntag ein Anstieg bei den Verstößen gegen die Allgemeinverfügung und im Speziellen die Ausgangsbeschränkung zu verzeichnen, nachdem die Polizei am Samstag bei widrigen Witterungsverhältnissen noch geringere Fallzahlen verbuchte.

Über 180 Einsatzkräfte überwachten am Sonntag die Einhaltung der Allgemeinverfügung. Trotz umfangreicher Aufklärungsarbeit im Vorfeld, mussten die Beamten mehr Verstöße als noch am Vortag feststellen. Insgesamt wurden über 1.500 Kontrollen durchgeführt und in 69 Fällen mussten die Beamten Verstöße mit Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen ahnden. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf Gastronomiebetrieben und den Ausgangsbeschränkungen. Im Gastro-Bereich wurden bei über 600 durchgeführten Kontrollen keine Verstöße festgestellt. Das Gros der Verstöße lag bei der Missachtung der Ausgangsbeschränkung. Hier musste die Polizei 62 Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung von etwa 1,2 Millionen Einwohnern handelt es sich nur um einen äußerst geringen prozentualen Anteil. Nichtsdestotrotz ist jeder Verstoß und jedes Verhalten, das zur Verbreitung des Virus beitragen kann, einer zu viel. Die Polizei Niederbayern baut auf die Unterstützung der Bevölkerung beim Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus. „Dass es im Gastro-Bereich keine Verstöße mehr gab, ist sehr erfreulich. Und hier muss man bedenken, dass wirtschaftliche Existenzen betroffen sind. Gerade vor diesem Hintergrund ist es doch sehr unverantwortlich, sich immer noch über die Ausgangsbeschränkungen hinwegzusetzen und das Risiko der weiteren Verbreitung zu befeuern“, resümiert Polizeisprecher Maximilian Bohms.




23.03.2020: Nicht alle halten sich an die Ausgangsbeschränkungen

COBURG. Der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Coburg hält sich an die von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Ausgangsbeschränkungen. Vereinzelt mussten die Coburger Polizisten dennoch tätig werden. Am Sonntag um 20:20 Uhr wurden ein 16- und ein 18-Jähriger vor dem Coburger Hauptbahnhof einer Kontrolle unterzogen. Die beiden Männer hielten sich nicht an die Vorschriften. Bei einer Durchsuchung der Personen fanden die Beamten bei einem der beiden zudem eine kleinere Menge Betäubungsmittel auf. Neben einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz ermitteln die Beamten bei dem 18-Jährigen nun auch noch wegen Betäubungsmittelbesitzes. Die Beiden erhielten einen Platzverweis.


22.03.2020: Erschreckende Bilanz aus der Oberpfalz

Die Polizei Oberpfalz kontrolliert die Einhaltung der vorläufigen Ausgangsbeschränkung mit Nachdruck. Im Zeitraum 21.03.2020, 06.00 Uhr, bis 22.03.2020, 06.00 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 82 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dem gegenüber steht die Gesamtbevölkerung der Oberpfalz mit etwa 1,1 Millionen Einwohner. Somit ist die Zahl der Verstöße als gering zu bewerten, wenngleich ein jeder Verstoß einer zu viel ist. Insgesamt führten die Einsatzkräfte in den 24 Stunden weit über eintausend Kontrollen durch.

Es wurden annähernd 500 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. Vereinzelt kam es zu Beanstandungen. Im Bereich der Gastronomie wurden 370 Betriebe kontrolliert und erfreulicherweise musste dabei kein Fehlverhalten festgestellt werden.

Beispiele zu verschiedenen Verstößen

Bei der PI Nittendorf wurden am Samstag, dem 21.03.2020, gegen 20.20 Uhr, in einem Ortsteil von Hemau mehrere Jugendliche angetroffen, die gerade im Begriff waren eine Party abzuhalten. Nach eingehender Belehrung, bei der die fünf Teilnehmer angaben, die momentan gesetzlichen Bestimmungen nicht genau zu kennen, wurde das Treffen aufgelöst. Platzverweise wurden erteilt und entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet.

In Regensburg wurde am Samstagnachmittag ein geöffnetes Friseurgeschäft festgestellt. Der Betrieb wurde durch die Polizei eingestellt, Bußgeldverfahren eingeleitet und die Kunden nach Hause geschickt. Im Bereich Wernberg-Köblitz und im Bereich Schwandorf wurden am Samstag durch Streifenbesatzungen jeweils geöffnete Sonnenstudios festgestellt. Die Betriebe wurden geschlossen.

Für Kopfschütteln bei den Einsatzkräften sorgten wie bereits berichtet, fünf junge Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Sie verließen gemeinsam, trotz der in Mitterteich geltenden Ausgangssperre, die Stadt. Sie begingen dadurch gleich zwei Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz.  Zum einen hätten sie die Stadt erst gar nicht verlassen dürfen und zum anderen feierten sie an ihrem Zielort angelangt, verbotswidrig eine „Corona-Party“ mit Alkohol und Grillgut. Außerdem postete einer der Herren noch ein Gruppenselfie im Internet.

Appell des Polizeipräsidiums Oberpfalz

Das Polizeipräsidium Oberpfalz bittet die Bevölkerung weiterhin eindringlich, und ganz besonders auch junge Menschen, den Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen, zu Hause zu bleiben und sich an die Beschränkungen zu halten. Zudem appellieren wir an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern. Bitte achten Sie auf das richtige Verhalten Ihrer Kinder und Jugendlichen. Zum Schutz von Leben und Gesundheit aller Bewohnerinnen und Bewohner benötigen wir die Mithilfe und Einsicht eines jeden Einzelnen!




22.03.2020: Bilanz aus Niederbayern

Insgesamt wurden am Samstag knapp 1.500 Kontrollen mit Bezug zur Allgemeinverfügung in Niederbayern durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag weiterhin auf der Einhaltung der Allgemeinverfügung durch Gastronomiebetriebe und Ladengeschäfte. Bei etwa 1.000 kontrollierten Betrieben wurden lediglich 10 Verstöße festgestellt. 5 Personen müssen mit einer Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. Darüber hinaus wurden weitere Veranstaltungen und sonstige Einrichtungen überprüft. Hier war nur noch ein Verstoß zu verzeichnen. Die seit Samstag 00:00 Uhr gültige Ausgangsbeschränkung wurde ebenfalls überwacht. 21 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung mussten mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet werden. Die Betroffenen erwarten Bußgelder bis zu 25.000 Euro.

Grundsätzlich zeigt sich die Polizei zufrieden mit der Umsetzung der Allgemeinverfügungen. „Wir sind jetzt auf den Sonntag gespannt, da der Wetterbericht wieder schöneres Wetter meldet. Wir hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin einsichtig bleiben und sich an die Ausgangsbeschränkung halten“, sagte Polizeisprecher Maximilian Bohms. Seit der Bekanntgabe der Ausgangsbeschränkung erreichte die Polizei über die sozialen Medien zahlreiche Anfragen zu deren Auslegung. Spezialfälle, Ernstfälle und leider auch viele unnötige „Spaß-Fälle“ wurden soweit es möglich war beantwortet. Sollten noch Unklarheiten bestehen möchten wir auf die FAQs unter corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php (siehe unten) verweisen. Sollte Ihr spezieller Fall hier nicht ausreichend abgedeckt sein, möchten wir Sie bitten, die Vorgaben für sich selbst möglichst eng auszulegen. Hinterfragen Sie sich selbst, ob triftige Gründe für eine Ausnahme von der Ausgangsbeschränkung vorliegen. Ist mein Vorhaben absolut notwendig und unaufschiebbar? Kann ich mein Vorhaben wirklich nur zusammen mit anderen Personen bewerkstelligen?

Die niederbayerische Polizei wird weiterhin eigenständig Kontrollen durchführen und baut auf die Einsicht und Vernunft der Bevölkerung. Bei Zuwiderhandlungen werden entsprechende Maßnahmen getroffen und Verstöße werden konsequent verfolgt und geahndet. Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit empfindlichen Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Seit der Bekanntgabe der Ausgangsbeschränkung häufen sich Anrufe und Nachfragen bei der Einsatzzentrale bezüglich der Auslegung der Allgemeinverfügung. Es wird explizit darauf hingewiesen, den Polizeinotruf 110 für Notfälle freizuhalten. Über die Allgemeinverfügung können Sie sich ausreichend im Internet informieren.




22.03.2020: Bilanz aus Unterfranken

Nachdem seit Samstag bayernweit die vorläufige Ausgangsbeschränkung gilt, zieht die unterfränkische Polizei am Sonntag eine erste positive Bilanz. Der Großteil der Unterfranken verhält sich erfreulicherweise verantwortungsbewusst und bleibt zu Hause, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die unterfränkische Polizei wird die Beschränkungen der Allgemeinverfügung weiterhin konsequent überwachen. Von Samstag auf Sonntag waren deutlich weniger Einsätze zu verzeichnen und die Straßen in Unterfranken dementsprechend leer. Insgesamt können von Samstag auf Sonntag rund 50 Einsätze mit Bezug zur Ausgangsbeschränkung vermeldet werden.

Die unterfränkischen Streifen stellten einige wenige Anzeigen wegen Verstößen gegen die Beschränkung der Allgemeinverfügung. So hatten sich zum Beispiel im Bereich Kitzingen, Aschaffenburg oder auch Schweinfurt in den Abendstunden des Samstags Jugendliche zu privaten Feiern getroffen. Die Personen erwarten nun Anzeigen wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Auch eine uneinsichtige Hochzeitsgesellschaft, die mit 15 Personen in Ochsenfurt eine standesamtliche Vermählung feierte, muss nun mit einer Anzeige rechnen. In Bad Neustadt hatte der Wirt eines griechischen Gasthauses heimlich Gäste im unbeleuchteten Gastraum mit Bier versorgt. Auch diese Zusammenkunft musste durch eine Polizeistreife aufgelöst und eine Anzeige erstellt werden.




22.03.2020: Mitterteicher trotz Ausgangssperre zum Feiern unterwegs

Mitterteich/Wiesau. Am gestrigen Abend verließen die Freunde gemeinsam, trotz geltender Ausgangssperre, die Stadt Mitterteich. Die Männer begingen dadurch gleich zwei Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz. Zum einen hätten sie die Stadt erst gar nicht verlassen dürfen und zum anderen feierten sie an ihrem Zielort angelangt, verbotswidrig eine Party mit Alkohol und Grillgut. Zum krönenden Abschluss postete einer der Herren noch ein Gruppenselfie im Internet.


22.03.2020: Amtsbekannter Mann verstößt gegen Ausgangsbeschränkung

Meeder-A73. Am Samstag gegen 22.30 Uhr, erfolgte die Mitteilung, dass ein Fußgänger mit Hund zu Fuß auf der A73, in Richtung Suhl, unterwegs sei. Die Streife der Verkehrspolizeiinspektion traf im Bereich Meeder auf einen amtsbekannten 43-jährigen Mann. Dieser wollte wieder nach Hause laufen. Der Eisfelder benutzte hierzu den direkten Weg über die Autobahn. Auf Befragen machte er wirre Angaben und zeigte sich wenig kooperativ. Er gab an, von Corona angeblich noch nichts gehört zu haben. Deshalb war er auch absichtlich in Coburg unterwegs gewesen um seine sozialen Kontakte zu pflegen. Der Mann wurde zusammen mit seinem Hund von den Beamten mitgenommen und zu einer nahegelegenen Tankstelle verbracht. Bei einer Durchsuchung wurde noch ein sogenannter „Tschechen-Böller“ aufgefunden. Gegen den 43-jährigen wird jetzt Anzeige gegen das Infektionsschutzgesetz und Sprengstoffgesetzt erstattet.




22.03.2020: Private Corona-Party

BAMMERSDORF. Samstagnacht erhielt die Polizei Forchheim eine Mitteilung, wonach an einem Wochenendhaus bei den Pferdekoppeln eine private Corona-Party stattfinden soll. Tatsächlich konnten an der besagten Örtlichkeit vier, nicht in häuslicher Gemeinschaft lebende, Personen angetroffen werden. Die Männer im Alter von 42 bis 51 Jahren sprachen dem Alkohol zu und verhielten sich auf Ansprache unkooperativ und uneinsichtig. Die Versammlung wurde aufgelöst und zwei Betroffene wegen Zuwiderhandlung gegen die allgem. Ausgangsbeschränkung angezeigt. Einen 50jährigen erwartet darüber hinaus ein Strafverfahren wegen Beleidigung, weil er die eingesetzten Beamten als „Missgeburten“ bezeichnet hatte.


22.03.2020: Pubertierende hält sich nicht an Aufenthaltsbeschränkungen

BAMBERG. Am Samstagabend teilte eine 50-jährige Bambergerin der Polizei mit, dass ihre 16-jährige Tochter, gegen ihr Verbot, die Wohnung verlassen hat und zu Freunden zum Feiern gegangen ist. Die Tochter ging nicht an ihr Telefon und konnte auch sonst nicht erreicht werden. Sobald sie wieder zuhause ist, wird sich jemand von der Polizei in Bamberg mit ihr befassen und ihr die Rechtslage erklären. Ob eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet wird, muss noch geprüft werden.


21.03.2020: Betrunkene feiern Coronaparty in fränkischer Gaststätte

Auch in Arzberg ist es am Donnerstag zu einem Polizeieinsatz gekommen. In der Kleinstadt im Kreis Wunsiedel versammelten sich gegen Nachmittag mehrere Menschen nach dem angeordneten Betriebsende um 15 Uhr in einer Gaststätte. Dort betranken sie sich offensichtlich, wie die Polizei berichtet. Laut Angaben der Beamten gaben die Feiernden an, dass sie die Anordnung bezüglich der Corona-Pandemie „nicht interessieren würde“. Zudem machten sie sich über die Thematik rund um das Coronavirus lustig. Die Polizei beendete die private Party und fertigte Anzeigen.


21.03.2020: Unbelehrbar – Party in Tirschenreuth

TIRSCHENREUTH. Gestern Abend gegen 23 Uhr wurde in Tirschenreuth eine größere private Party gefeiert. Unter den Gästen war laut Polizeiangaben auch ein Mitterteicher, was in Zeiten der Ausgangsbeschränkung derzeit nicht erlaubt ist. Der Mann verstieß damit gegen die in Mitterteich bestehende Ausgangssperre. Wie die Polizei berichtet, wird gegen ihn nun ein Strafverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Die Beamten kündigten an, weiterhin verstärkt zu kontrollieren.



20.03.2020: Über 70 Einsätze in der Oberpfalz

Im Bereich der Oberpfalz kam es gestern, 19.03.2020, wiederum vermehrt zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung der Bayerischen Landesregierung zur Corona-Pandemie. Die Polizei appelliert deshalb an die Bevölkerung, insbesondere an junge Menschen, die Ausgangsbeschränkung einzuhalten. Mehr als 70 Einsätze wurden der Polizei Oberpfalz am 19.03.2020 gemeldet. Viele Anrufer teilten mit, dass Sie Verstöße gegen die Bestimmungen der Allgemeinverfügung festgestellt hätten. Schwerpunkt dieser Einsätze waren Überprüfungen von Spielplätzen, Sportanlagen, Grünflächen und Gaststätten. Während sich die Firmen, Geschäfte weite Teile der Bevölkerung größtenteils und vorbildlich an die Beschränkungen hielten, trafen sich vor allem junge Menschen weiterhin in größeren Gruppen in der Öffentlichkeit. Feiern in Parkanlagen, das Veranstalten von Grillpartys oder das Ausüben von Gemeinschaftssportarten gehörten zum festgestellten Fehlverhalten.



19.03.2020: Einladung zu einer Corona-Party

Gestern, am 19.03.2020, brachte die PI Schwabach in Erfahrung, dass ein junger Erwachsener über SnapChat zu einer Corona-Party im Schwabacher Stadtpark geladen und zur Teilnahme aufgerufen hatte.  Der Ermittlungsgruppe PI Schwabach, Abt. Cybercrime, gelang es, den Verantwortlichen zu ermitteln. Bei diesem Beschuldigen wurde eine Gefährderansprache durchgeführt. Er wird wegen eines Vergehens nach § 111 StGB, „Öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ angezeigt. Die Polizei Schwabach appelliert an alle, sich an die Allgemeinverfügung der Staatsregierung, mit den darin angeordneten Untersagungen, zu halten. Verstöße dagegen stellen Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz dar. Abschließend die Bitte an die Eltern, ihre Kindern eingehend über die Thematik zu informieren und zu sensibilisieren.


19.03.2020: Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz

In Freystadt wurde am 19.03.2020, 20:00 Uhr, eine Gruppe mit acht Jugendlichen im Alter zwischen 15 Jahren und 17 Jahren bei der Bushaltestelle an der Neumarkter Straße sitzend angetroffen. Die Jugendlichen unterhielten sich und aßen Pizza. Der zurzeit erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander wurde eindeutig unterschritten. Laut Allgemeinverfügung wegen der Corona-Pandemie stellt dies eine Versammlung auf öffentlicher Fläche im Freien dar, welche derzeit landesweit untersagt sind. Die Jugendlichen waren zunächst teilweise uneinsichtig, letztendlich aber doch kooperativ. Sie wurden belehrt und an ihre Eltern übergeben.



19.03.2020: Polizeiliche Lage in der Stadt Mitterteich

Die Oberpfälzer Polizei, insbesondere die Polizeiinspektion Waldsassen, kontrolliert seit dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügungen (Bayern und Tirschenreuth) konsequent die entsprechende Einhaltung. Dazu ist sie mit ausreichend Kräften im Einsatz, deren Zahl ständig variiert und fortlaufend der aktuellen Situation angepasst wird. Zum bisherigen Verlauf kann festgestellt werden, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im betroffenen Bereich Mitterteich ganz überwiegend richtig verhalten. In wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte das Gespräch suchen, konnten ihr gegenüber jedoch stets zur Einhaltung der Regeln überzeugen. Strafanzeigen mussten deshalb bisher nicht gefertigt werden. Zum Schutz der Bevölkerung ist es wichtig und notwendig, dass jeder Einzelne mitmacht, sich richtig verhält, indem er zu Hause bleibt und seine Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum reduziert. Die Polizei sieht, dass diese Botschaft ankommt und appelliert an diejenigen, die sie noch nicht gänzlich verinnerlicht haben: Bleiben Sie zu Hause – sie retten dadurch Leben! Die Polizei Oberpfalz setzt weiterhin auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis. Stand 19.03.2020 (15.00 Uhr) sind im Landkreis Tirschenreuth 62 Fälle mit dem Corona-Virus infiziert. Der Schwerpunkt ist weiterhin in der Stadt Mitterteich. Für alle Fragen rund um das Thema wurden verschiedene Hotlines und Bürgertelefon eingerichtet, die genaue Aufteilung nach Themen entnehmen Sie bitte beiliegender Zusammenstellung.








Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.