Feuerwehr befreit Kind aus Auto


A9/PEGNITZ. Schockmoment für eine Mutter aus dem Landkreis Bayreuth. Ihr 18 Monate altes Kind ist auf der Rastanlage Fränkische Schweiz im Auto eingeschlossen und muss von der Feuerwehr befreit werden.




Es ist windig am Mittwochnachmittag bei Pegnitz. Eine junge Frau steht mit ihrem Dacia auf dem Parkplatz einer Tankstelle auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West. Auf dem Rücksitz befindet sich das 18 Monate alte Kind. Plötzlich ein Windstoß, die Autotür fällt zu und der Dacia verriegelt das Schloss. Die Mutter steht ohne Schlüssel und Jacke neben ihrem Auto und begreift, schnell, dass ihr Kind eingeschlossen ist.

Weil die Mutter nicht ins Fahrzeug kam, alarmierte sie über Notruf die Feuerwehr. Als erstes trafen Rettungsdienst und Polizei ein. Die Beamten versorgten die Mutter mit einer Polizeijacke, dann trifft der Rüstwagen der Pegnitzer Feuerwehr ein. Später rückte auch noch das THW mit zwei Fahrzeugen an. Weil das Kind soweit gesundheitlich fit war und keine Gefahr in Verzug war, versuchten die Retter, ohne einen größeren Schaden an das Kind zu kommen.



Nach mehreren zaghaften Versuchten konnte die Tür schließlich nach 45 Minuten geöffnet und das Kind der glücklichen Mutter übergeben werden. Wie das Kind genau befreit wurde, möchten wir an dieser Stelle nicht beschreiben. Wäre die Gefahr für das Kind gestiegen, beispielsweise durch Auskühlung des Fahrzeugs, hätten die Einsatzkräfte härtere Maßnahmen ergriffen, sagte Einsatzleiter Timo Pohl. So konnte aber mit kleinem personellen und materiellen Aufwand gezielt geholfen werden, was gerade jetzt in der Corona-Krise wichtig ist.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Trockau musste nicht anfahren.



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