Corona-Krise: Polizei muss Friseurgeschäft in Nürnberg schließen


NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (24.03.2020) stellten Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg fest, dass ein Frisör sein Geschäft trotz des aktuell geltenden Verbots geöffnet hatte.




Ein Frisörgeschäft in der Breiten Gasse hatte für Kunden geöffnet, was einer vorbeikommenden Polizeistreife gegen 15:30 Uhr auffiel. Ein Friseur schnitt gerade einem 31-jährigen Mann die Haare. Bei der Kontrolle gab der 27-jährige Firmeninhaber zunächst an, dass es sich bei dem Kunden um einen Mitarbeiter handeln würde, was jedoch nicht zutraf. Der Kunde verneinte dies schließlich auch gegenüber den Beamten.

Auf Anweisung der Polizeibeamten beendete der Frisör schließlich seine Arbeit und sperrte sein Geschäft zu.

Sowohl der Betreiber des Frisörsalons als auch der Kunde werden nun entsprechend zur Anzeige gebracht.

Die mittelfränkischen Polizeibeamten kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben weiterhin gezielt und werden diese auch soweit erforderlich durchsetzen. Dies dient zum Schutz aller hier lebenden Menschen.



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