Bayreuth: Reha-Kliniken stellen Betten bereit


BAYREUTH. Bayreuth bereitet sich vor. Das Reha-Zentrum Roter Hügel rüstet sich für die Übernahme von Notfallpatienten aus dem benachbarten Klinikum.




Sobald das Klinikum an seine Grenzen kommt, soll das Rehazentrum den Patientenstrom abfedern. 290 Betten stehen zur Verfügung. Viele „Regelpatienten“ kommen derzeit nicht in die Kliniken. Das liegt daran, dass verschiebbare Operationen derzeit generell ausgesetzt werden. Beispielsweise gibt es aktuell keine neuen Hüften; aber auch keine Kniegelenke. Es drehe sich nur noch um Akutpatienten. Deswegen sei auch die Rehaklinik derzeit nicht mehr ausgelastet, sagt der kaufmännische Direktor, Matthias Langenbach. Das schaffe zwar Notfallplätze, aber bei 250 Mitarbeitern muss man auch über Kurzarbeit nachdenken, wenn Urlaub und Überstunden abgebaut sind.



Vier von zwölf Corona-Patienten werden beatmet

Die Rehakliniken sind gesetzlich dazu verpflichtet, Betten freizuhalten. Das regelt die Allgemeinverfügung der Staatsregierung. Deswegen sei man bereits gut gerüstet, wenn das Klinikum überlastet ist. Insgesamt werden im Klinikum Bayreuth derzeit zwölf Patienten stationär behandelt. Vier von ihnen müssen beatmet werden, sagt Kliniksprecher Schmälzle. Man verfüge derzeit aber noch über ausreichend Intensivplätze. Man habe die reguläre Intensivstation von  zwölf auf aktuell 16 Plätze erweitert. Staatsregierung und RKI forderten von den Kliniken ursprünglich, dass die Kapazitäten verdoppelt werden. In Bayreuth ist man hier aber sogar schon weiter, weil man nun auf eine zweite Intensivstation zugreifen könne, sagt Schmälzle. Hier würden insgesamt nochmal 28 Plätze zur Verfügung stehen.





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