2. Corona-Live-Ticker bis 23.03.2020


INFO. Alle Infos zum Coronavirus; vorwiegend in Bayern. Die ständige Entwicklung, hier bei uns im Newsticker. Hier geht es zum vorherigen Tickerteil (geteilt wegen Datenflut): 1.Corona-Ticker bis 01.03.2020-15.03.2020 , 2.Corona-Ticker bis 15.03.2020-23.03.2020




Achtung: Aus Platzgründen geht es hier zum neuen Ticker:


23. März 2020, 11.00 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 23.03.2020, 11 Uhr

26.176 bestätigt
266 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

111 Todesfälle

Nordrhein-Westfalen 8.028 163 41
Bayern 4.892 21 26
Baden-Württemberg 4.300 29 27
Niedersachsen 1.586 6 4
Hessen 1.347 6 3
Rheinland-Pfalz 1.177 1 2
Berlin 1.077 6 2
Hamburg 943 1 1
Sachsen 731 2 1
Schleswig-Holstein 467 0 1
Brandenburg 353 1 1
Thüringen 328 27 1
Saarland 318 0 1
Sachsen-Anhalt 269 0 0
Mecklenburg-Vorpommern 187 0 0
Bremen 173 3 0




23. März 2020, 10.02 Uhr: RKI sieht weiterhin eine starke, aber bereits reduzierte Fallsteigerung

In Deutschland sollen täglich mehr als 4.500 neu erkranken. Bundesinzidenz: 27, Hamburg 51, Bayern 37, Sachsen-Anhalt 10. Bei den Toten liegt der deutsche Altersdurchschnitt bei 82 Jahren. Aber: 98.840 Menschen sollen weltweit bislang wieder gesund sein, sagt das RKI. Bis Mittwoch will das RKI sehen, ob die Maßnahmen in Deutschland Wirkung zeigen. Man sehe aber schon jetzt, dass die Fallzahlen nicht mehr so massiv steigen, auch wenn sie weiter steigen. In zwei Tagen will das Institut die Statistik näher betrachten und bewerten.

Laut RKI sind genug Covid-Tests vorhanden, auch die Kapazitäten sind ausreichend und werden weiter erhöht. Dennoch will man weiterhin nicht jeden testen, sondern gezielt vorgehen.


23. März 2020, 09.00 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 23.03.2020, 6 Uhr

24.904 bestätigt
266 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

94 Todesfälle



https://www.facebook.com/bayern/videos/929773037475136/

 


23. März 2020, 07.55 Uhr: Mann (54) aus Bayern stirbt an Corona

Rosenheim wird zu einem neuen Hotspot. In Stadt und Landkreis ist nicht mehr nachvollziehbar, woher die Coronavirus-Ansteckungen kommen. Ein 54-Jähriger ist jetzt gestorben, er soll keine bekannten Vorerkrankungen gehabt haben, teilen örtliche Medien mit. Es handelt sich dabei um einen ortsbekannten Musiker aus Tuntenhausen. Den Dirigenten der örtlichen Blaskapelle. Der 54-Jährige hatte sich vor seiner Coronaerkrankung Anfang März in Madrid aufgehalten. Sein Bruder bestätigt: Er hatte keine Vorerkrankungen.


23. März 2020, 07.55 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 23.03.2020, 6 Uhr

24.873 bestätigt
266 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

94 Todesfälle





22. März 2020, 17.31 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 22.03.2020, 17 Uhr

24.227 bestätigt
266 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

92 Todesfälle

Region
Nordrhein-Westfalen 7.361 163 33
Bayern 4.457 21 21
Baden-Württemberg 3.818 29 23
Niedersachsen 1.586 6 4
Hessen 1.175 6 2
Rheinland-Pfalz 1.149 1 2
Berlin 1.025 6 1
Hamburg 887 1 1
Sachsen 731 2 1
Schleswig-Holstein 436 0 1
Brandenburg 353 1 1
Saarland 318 0 1
Thüringen 307 27 1
Sachsen-Anhalt 269 0 0
Mecklenburg-Vorpommern 187 0 0
Bremen 168 3 0



22. März 2020, 17.00 Uhr: Bundesweit Versammlungen ab drei Personen verboten


22. März 2020, 15.00 Uhr: Kein Rettungsschirm auf kommunaler Ebene

Am heutigen Sonntag fand wieder die tägliche Telefonkonferenz aller oberfränkischen Landräte und der Oberbürgermeisterin bzw. Oberbürgermeister der kreisfreien Städte mit der Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz statt. Neben zahlreicher Fragen zur aktuellen Entwicklung der Geschehnisse zum Corona-Virus wurde unter anderem auch die Notwendigkeit des Aufbaues zusätzlicher Laborkapazitäten für die Corona-Tests erörtert. Die schnellstmögliche Abklärung, ob eine Erkrankung mit dem Corona-Virus vorliegt, ist für das weitere Vorgehen von entscheidender Bedeutung. Bei dieser von Landrat Söllner frühzeitig und wiederholt angesprochene Forderung ist nun Besserung in Sicht. Ab dem morgigen Montag stellt das LGL in Erlangen für Nordbayern umfangreiche Kapazitäten zur Verfügung.

Festgelegt wurde auch, dass die Einführung von kommunalen Rettungsschirmen im Bereich der Wirtschaft nicht erfolgen wird. Dies wird über die staatlichen Behörden abgewickelt. So hat die Bundesregierung hierfür 150 Mrd. € und der Freistaat Bayern zusätzlich weitere 10 Mrd. € bereitgestellt. Erste Auszahlungen durch die Regierung von Oberfranken sind bereits erfolgt. Auch über das Wochenende wird weiter zügig ausgezahlt.

Insgesamt entwickelten sich die Zahlen der mit dem COVID-19-Virus Erkrankten auch in Oberfranken sehr dynamisch. Aufgrund dessen wird es in Zukunft kaum mehr möglich sein, jeden Einzelfall akribisch aufzuarbeiten. Von entscheidender Bedeutung wird vielmehr sein, möglichst viele Fälle zu identifizieren und die Betroffenen zu isolieren.
Im Landkreis Kulmbach beträgt die Zahl der Infizierten derzeit 21 Personen (Stand: 22.03.20, 14:00 Uhr). Hiervon befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung. Zahlreiche Testergebnisse stehen noch aus.

Im Rahmen der ebenfalls täglich unter Leitung von Landrat Klaus Peter Söllner und Regierungsdirektor Oliver Hempfling stattfindenden Sitzung des Führungsstabes hat der Leiter der PI Kulmbach Peter Hübner darüber informiert, dass kaum Verstöße gegen die Auflagen der Ausgangsbeschränkung festgestellt worden sind. Landrat Söllner bedankte sich dabei ausdrücklich für die disziplinierte Verhaltensweise, die die Bürgerinnen und Bürger an den Tag gelegt haben.

„Mein ganz besonderer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus meinem Haus“, betont Söllner weiter. „Das gilt nicht nur dem unermüdlichen Team um unsere Gesundheitsamtsleiterin Dr. Camelia Fiedler, sondern insbesondere auch jenen, die am Samstag und Sonntag weit über 1000 Anrufe zu Fragen rund um die Ausgangsbeschränkungen entgegengenommen und beantwortet haben.“




22. März 2020, 15.00 Uhr: Fast 100 Infizierte in Nürnberg, 900 Kontaktpersonen der Kat. 1

Bis zum Samstagabend, 21. März 2020, sind in Nürnberg 93 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Rund 900 Menschen hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg als Kontaktpersonen der Kategorie 1 identifiziert.  „Wir versuchen weiter, die Infektionswege nachzuverfolgen. Was wir eindämmen können, dämmen wir ein“, berichtet Nürnbergs Gesundheitsreferent Dr. Peter Pluschke.

Mit Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung vom 21. März 2020 wurde der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten ausgeweitet. So besteht ab Montag, 23. März 2020, eine Berechtigung zur KitaNotbetreuung bereits dann, wenn nur ein Elternteil im Gesundheitsbereich und in der Pflege tätig ist. Eine Zusammenfassung für welche Kinder eine Notbetreuung zur Verfügung gestellt wird, finden betroffene Eltern unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php.

Voraussetzung für die Aufnahme in einer Kita-Notbetreuung ist immer, dass die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen beziehungsweise seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder sich nicht in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben oder 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen.




22. März 2020, 11.00 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 22.03.2020, 11 Uhr

23.0420 bestätigt
239 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

92 Todesfälle


22. März 2020, 10.50 Uhr: „Denn sie wissen nicht was sie tun“




21. März 2020, 23.50Uhr: Bayernlage

Mit Stand von Samstagfrüh, 10 Uhr, waren es in Bayern bereits 21 Tote und 3.695 Infizierte. Nach allem, was die Polizei heute meldet, gehen die allermeisten Menschen in Bayern mit der veränderten Situation sehr verantwortungsvoll um und halten sich an die gestern vom Ministerrat beschlossenen tiefgreifenden Einschränkungen der persönlichen Freiheit jedes einzelnen.


21. März 2020, 23.45 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 21.03.2020, 23 Uhr

22.530 bestätigt
239 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

84 Todesfälle

Nordrhein-Westfalen 6.849 158 24
Baden-Württemberg 3.818 19 23
Bayern 3.695 15 21
Niedersachsen 1.452 4 4
Hessen 1.166 5 2
Rheinland-Pfalz 1.062 1 2
Berlin 1.025 6 1
Hamburg 768 1 1
Sachsen 650 2 1
Schleswig-Holstein 383 0 1
Brandenburg 315 1 1
Saarland 301 0 1
Thüringen 277 24 1
Sachsen-Anhalt 253 0 1
Mecklenburg-Vorpommern 182 0 0
Bremen 168 3 0




21. März 2020, 20.05 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 21.03.2020, 20 Uhr

22.197 bestätigt
209 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)

83 Todesfälle


21. März 2020, 20.00 Uhr: Corona-Ausbruch in Rehauer Pflegeheim

16 Verdachtsfälle, zwei bestätigt. Patienten teilweise stationär in Kliniken


21. März 2020, 18.00 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 21.03.2020, 18 Uhr

21.890 bestätigt
209 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)
77 Todesfälle




21. März 2020, 17.20 Uhr: Update aus dem Landkreis Kulmbach

Bis zum späten Samstagnachmittag erhöhte sich die Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle auf 21. Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Eine Vielzahl von Testergebnissen der in den vergangenen Tagen erfolgten Proben steht noch aus. Es muss daher damit gerechnet werden, dass auch im Landkreis Kulmbach die Zahl der Infektionen weiter steigt. Aktuelle Fallzahlen können über die Homepage des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) abgerufen werden.

Das Landratsamt Kulmbach musste zudem auf die erlassenen Ausgangsbeschränkungen reagieren und weist im Hinblick auf den Parteiverkehr auf Folgendes hin. Behördengänge der Bürgerinnen und Bürger sind nur noch möglich, wenn triftige Gründe im Sinne der Allgemeinverfügung vom 20.03.2020 vorliegen. Diese Gründe sind vorab telefonisch darzulegen. Dann kann ein Termin vereinbart werden. Dies gilt insbesondere auch für die Kfz-Zulassungsstelle. Online-Zulassungen sind bis auf weiteres nicht möglich. Alle bereits vereinbarten Termine verlieren ihre Gültigkeit.





21. März 2020, 13.00 Uhr: Bundeslagemeldung

STAND: 21.03.2020, 13 Uhr

20.705 bestätigt
209 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)
72 Todesfälle




21. März 2020, 12.35 Uhr: Ein Danke an Krankenhaus-Personal

Am Personaleingang des Krankenhauses in Neumarkt/Opf. haben in der Nacht Unbekannte ein Transparent angebracht. Auch wir sagen einfach nur: Danke!


20. März 2020, 22.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

STAND: 20.03.2020, 22 Uhr
19.848 bestätigt
180 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)
68 Todesfälle




20. März 2020, 18.45 Uhr: Neues Bürgertelefon in Nürnberg

Seit heute ist das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg unter der neuen Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 erreichbar. Durch die damit verbundene Erhöhung der Kapazitäten sollen die Wartezeiten bei der Entgegennahme der Anrufe verkürzt werden. Das Bürgertelefon ist von Montag bis Sonntag von 08.30 bis 16 Uhr besetzt. Unter der bisherigen Rufnummer 2 31-1 06 66 ist eine Bandansage geschaltet, die auf die neue Rufnummer des Bürgertelefons verweist.  Bis zum heutigen Donnerstagnachmittag, 19. März, sind für Nürnberg 61 mit dem Coronavirus Infizierte gemeldet. Drei Personen, die am Coronavirus erkrankt und in stationärer Behandlung waren, sind mittlerweile als gesund entlassen worden.


20. März 2020, 18.01 Uhr: Neues Bürgertelefon in Hof eingerichtet

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen richten die Stadt und der Landkreis Hof ab dem morgigen Samstag, 21. März 2020, ein Bürgertelefon zu Fragen rund um das Corona-Virus und den dazu eingeleiteten Maßnahmen ein. Erreichbar ist die Hotline unter der Telefonnummer 09281/57-155 zunächst von Montag bis Freitag von 8:00-18:00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 8:00-12:00 Uhr. Landrat Dr. Oliver Bär und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner: „In Zeiten wie diesen besteht ein hohes Informationsbedürfnis. Wir wollen dem Rechnung tragen und bestmöglich informieren. Soweit erforderlich werden wir die Zeiten des Bürgertelefons ausweiten.“ Die Mitarbeiter des Landratsamtes und der Stadtverwaltung sind darüber hinaus weiterhin während der allgemeinen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.

Für spezifische Fragen gibt es bereits Hotlines, die die Bayerische Staatsregierung veröffentlicht hat:

Corona-Virus Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

09131/6808-5101

Corona-Virus Hotline Hotline des Kultusministeriums:

089/2186-2971

Corona-Virus Hotline des Wirtschaftsministeriums für Unternehmen:

089/2162-2101




20. März 2020, 17.30 Uhr: Warnung der Bevölkerung

Seit 17 Uhr informieren Polizei und Feuerwehr per Lautsprecherdurchsagen über den Vollzug der anstehenden Ausgangsbeschränkungen. Ab Morgen früh 10 Uhr werden diese dann wiederholt und erneut darauf hingewiesen.

 




20. März 2020, 16.30 Uhr: Acht neue Fälle im Kreis Bayreuth

In Stadt und Landkreis Bayreuth wurde seit gestern bei acht weiteren Personen das neue Corona-Virus nachgewiesen. Infiziert haben sich Erwachsene im Alter von 22 bis 58 Jahren. Eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis Tirschenreuth befindet sich in stationärer Krankenhausbehandlung. Alle anderen Personen mit nachgewiesener Infektion weisen keine oder nur milde Krankheitssymptome auf. Damit haben sich in Stadt und Landkreis Bayreuth bisher insgesamt sechsundzwanzig Personen mit dem Virus infiziert, die vier stationär behandelten Personen stammen aus dem Landkreis Tirschenreuth. Bei fünf positiv getesteten Personen ist die Inkubationszeit inzwischen abgelaufen und der Erreger auch nicht mehr nachweisbar.

Ministerpräsident Markus Söder hat am Freitagmittag eine Ausgangsbeschränkung für ganz Bayern verkündet, die ab Samstag gelten wird. Vor diesem Hintergrund schließen die Stadtwerke Bayreuth ab Samstag (21. März) ihr Kundencenter Verkehr an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH). Tickets können die Fahrgäste nach wie vor an den Fahrscheinautomaten an der ZOH und an den DB-Automaten am Bahnhof kaufen. Online sind Tickets im VGN-Onlineshop (shop.vgn.de) erhältlich – als Handyticket, zum selbst ausdrucken oder als Fahrschein, den man sich per Post zustellen lassen kann.

„Unsere Fahrgastzahlen werden einbrechen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Bayer die Entscheidung. „Deswegen werden wir mit Sicherheit nicht nur unser Kundencenter Verkehr schließen, wir werden in Rücksprache mit den Behörden auch unseren Fahrplan ausdünnen. Selbstverständlich werden wir den Stadtbusverkehr, vor allem die fahrgaststarken Linien, aufrechterhalten – allerdings mit ökologischem und wirtschaftlichem Augenmaß. In jedem Fall werden wir unsere Fahrgäste rechtzeitig über die Änderungen informieren.“

Erst am Donnerstag hatten die Stadtwerke verkündet, ab Samstag (21. März) auf einen verkürzten Fahrplan zu setzen: Die letzten Busse verlassen die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) um 22:15 Uhr (Linie 321) beziehungsweise um 22:45 Uhr (Linien 322, 323, 324, 325 und 326). Montags bis donnerstags fällt damit eine Fahrt aus; von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag sind es jeweils drei Fahrten. Von der Veränderung betroffen ist auch das Anruf-Linien-Taxi-Angebot auf den Linien 303 (Richtung Seulbitz), 307 (Richtung Dörnhof), 310 (Richtung Wolfsbach) und 312 (Richtung Thiergarten) – die letzte Abfahrt ab der ZOH findet montags bis sonntags um 22:15 Uhr statt.

Weiterhin Bestand hat die Regelung, dass nach dem Ausfall sämtlicher Schulen der Ferienfahrplan gilt und alle Sonderfahrten mit dem Hinweis ‚V01‘ bis auf Weiteres entfallen. Ebenso halten die Stadtwerke an der Maxime fest, dass Fahrgäste nur die hinteren Türen zum Ein- und Aussteigen nutzen können. Zudem hat das Unternehmen mittels Flatterband einen Schutzraum für die Fahrerinnen und Fahrer geschaffen, weswegen die Fahrgäste in den Bussen seit vergangener Woche keine Fahrscheine mehr kaufen können.




20. März 2020, 15.55 Uhr: Bayreuther Landratsamt geschlossen

Ab Montag, 23. März 2020 bleibt das Bayreuther Landratsamt bis auf Weiteres für den Parteiverkehr grundsätzlich geschlossen. Aufgrund der aktuellen Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums zur Ausgangsbeschränkung, aber auch wegen mehrerer Verdachtsfälle unter dem Personal hat Landrat Hermann Hübner diese Entscheidung in Abstimmung mit dem Krisenstab am Freitagnachmittag getroffen. Härtefälle und unaufschiebbare Angelegenheiten können selbstverständlich auf telefonischem Wege oder per E-Mail vorgetragen und bearbeitet werden. Dies gilt auch für die Kfz-Zulassungsstelle. Der Landrat bittet um Verständnis für diese einschneidende Maßnahme, die aber aufgrund der dramatischen Entwicklung der Corona-Fälle auch im Landkreis unumgänglich ist.


20. März 2020, 15.20 Uhr: Massenansturm auf Baumärkte in Bayern

Nachdem Ministerpräsident Markus Söder am Freitagmittag angekündigt hatte, auch Baumärkte ab Samstag zu schließen, setzten überall im Freistaat Hamsterkäufe ein. Teilweise reihten sich die Menschen in lange Schlangen vor den Baumärkten auf. In Neumarkt/Opf zählte unser Reporter über 200 Menschen vor den Türen eines Marktes. Auch in Lauf, Pegnitz und Nürnberg bot sich jeweils ein ähnliches Bild, wenn auch nicht ganz so schlimm wie beispielsweise in Neumarkt.




20. März 2020, 13.48 Uhr: Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung in Bayern

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat die heutige, einstimmig getroffene Entscheidung des Ministerrates verkündet, dass ab heute Nacht Null Uhr für ganz Bayern zunächst für zwei Wochen wesentlich verschärfte Anordnungen zu Ausgangs,- Aufenthalts-, Betretungs- und Veranstaltungsbeschränkungen sowie Betriebsuntersagungen gelten.

Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie finden Sie hier.

Wir bitten Sie und Ihre Angehörigen schon jetzt dringend, die mit der ab Mitternacht geltenden Anordnung verbundenen Beschränkungen und Auflagen unbedingt genau einzuhalten. Dies ist zwingend erforderlich, um die Zahl der Neuinfektionen einzudämmen und so die Menschen zu schützen. Und wir bitten ganz besonders Sie, die Sie Beschäftigte bzw. Helferinnen und Helfer der Allgemeinen Inneren Verwaltung, der Polizei, der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen und kommunaler Verwaltungen sind, um Ihre Mithilfe. Machen Sie Ihren Einfluss und Ihre persönliche Autorität auch in Ihrem weiteren persönlichen Umfeld geltend, damit die nun angeordneten Restriktionen vollumfänglich Beachtung finden.




20. März 2020, 12.50 Uhr: Bayern verfügt umfangreiche Ausgangsbeschränkungen





20. März 2020, 12.10 Uhr: Bayern erhöht Schutzmaßnahmen – Söder informiert um 12.30 Uhr

Eben erreichte uns die Meldung, dass zwei Senioren (ein Mann (85) aus dem Landkreis Tirschenreuth und ein Mann (82) aus dem Landkreis Wunsiedel) gestorben sind.


20. März 2020, 10.20 Uhr: Bayern erhöht Schutzmaßnahmen – Söder informiert um 12.30 Uhr

Gerüchten zur Folge, kommt es zur bayernweiten Ausgangssperre. Ab Montag soll es auf Bundesebene so weit sein. Bislang wollte das Ministerium dies weder bestätigen, noch dementieren.


20. März 2020,10.00 Uhr: RKi mit dramatischem Appell

„Ich erwarte, dass die Kliniken jetzt vorbereitet sind. Die Lage ist so dramatisch, wie ich sie noch nie erlebt habe. Covid19 ist gefährlicher als eine Grippe.“ (Prof. Dr. Wieler)




20. März 2020, 09.00 Uhr: Aktuelle Fallzahlen lt Johns Hopkins Ubiversity

STAND: 20.03.2020, 08 Uhr

15.320 bestätigt
115 wieder gesund (Mindestwert, weil keine Meldepflicht)
44 Todesfälle




19. März 2020, 19.39 Uhr: Nächtlicher Busverkehr in Bayreuth ausgesetzt

Das Corona-Virus sorgt aktuell dafür, dass in Bayreuth vor allem in den Abendstunden wenig los ist. Das macht sich auch im Stadtbusverkehr bemerkbar, den abends auffällig wenig Fahrgäste nutzen. Deshalb setzen die Stadtwerke Bayreuth ab Samstag (21. März) auf einen verkürzten Fahrplan. Die letzten Busse verlassen die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) um 22:15 Uhr (Linie 321) beziehungsweise um 22:45 Uhr (Linien 322, 323, 324, 325 und 326). Montags bis donnerstags fällt damit eine Fahrt aus; von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag sind es jeweils drei Fahrten. Von der Veränderung betroffen ist auch das Anruf-Linien-Taxi-Angebot auf den Linien 303 (Richtung Seulbitz), 307 (Richtung Dörnhof), 310 (Richtung Wolfsbach) und 312 (Richtung Thiergarten) – die letzte Abfahrt ab der ZOH findet montags bis sonntags um 22:15 Uhr statt. „Es wäre unsinnig, wenn wir in der aktuellen Situation mit leeren Bussen durch die Stadt fahren“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Bayer. „In den Kernzeiten werden wir aber weiter alles dafür geben, unseren Stadtbusverkehr am Laufen zu halten, weil er maßgeblich dazu beiträgt, dass das öffentliche Leben funktioniert.“

Weiterhin Bestand hat die Regelung, dass nach dem Ausfall sämtlicher Schulen der Ferienfahrplan gilt und alle Sonderfahrten mit dem Hinweis ‚V01‘ bis auf Weiteres entfallen. Ebenso halten die Stadtwerke an der Maxime fest, dass Fahrgäste nur die hinteren Türen zum Ein- und Aussteigen nutzen können. Zudem hat das Unternehmen mittels Flatterband einen Schutzraum für die Fahrerinnen und Fahrer geschaffen, weswegen die Fahrgäste in den Bussen seit vergangener Woche keine Fahrscheine mehr kaufen können. „Wir haben mit uns gerungen, das umzusetzen“, gibt Bayer zu. „Wir wollen eigentlich eine andere Atmosphäre bieten, aber es gibt derzeit keinen besseren Weg.“ Er bittet die Fahrgäste daher um Verständnis. Ob die Einschränkung im Nachtverkehr die vorerst letzte Änderung sei? „Sollte die Situation es erfordern“, betont Jürgen Bayer, „werden wir den Stadtbusverkehr in Rücksprache mit den Behörden weiter einschränken müssen.“ Alles hänge von der weiteren Entwicklung der Corona-Krise ab.




19. März 2020, 19.00 Uhr: Zwei Coronatote in Oberfranken

Laut Informationen der Frankenpost sollen im Krankenhaus Selb heute zwei Coronapatienten gestorben sein. Klinik  und Gesundheitsamt schweigen bislang. Auch unsere Presseanfrage blieb unbeantwortet. Es soll sich um zwei ältere Patienten gehandelt haben. Im Landkreis Tirschenreuth kämpfen die Ärzte zudem um das Leben eines neun Jahre alten Kindes, das dort beatmet werden muss.





19. März 2020, 16.09 Uhr: Sechs weitere Todesfälle in Bayern (Gesamt 13)

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag über sechs weitere bestätigte Coronavirus-Todesfälle in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass es sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei den Verstorbenen um eine 69-jährige Patientin aus dem Landkreis Oberallgäu, eine 86-jährige Patientin aus dem Landkreis Traunstein sowie um einen 80-jährigen Patienten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und einen 99-jährigen Patienten aus Würzburg handelt. Außerdem wurden zwei Todesfälle aus dem Landkreis Freising mitgeteilt. Bei diesen Verstorbenen handelt es sich um eine 80-jährige Patientin und einen 87-jährigen Patienten. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 13 Coronavirus-Todesfälle.




19. März 2020, 16.09 Uhr: Landkreis Kulmbach verbietet Reitunterricht

Das Landratsamt Kulmbach weist darauf hin, dass nach amtlicher Einschätzung eine Reitschule eine Einrichtung ist, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dient, sondern der Freizeitgestaltung. Der Betrieb von Reitschulen ist somit gemäß Ziffer 2 der Allgemeinverfügung vom 16.3.2020 seit 17. März bis einschließlich 19. April 2020 untersagt.


19. März 2020, 15.55 Uhr: Blaue Nacht in Nürnberg abgesagt

Vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie sagt das Projektbüro im Kulturreferat auf Anordnung des Oberbürgermeisters Die Blaue Nacht 2020 ab. Die Großveranstaltung, an der etwa 80 Kultureinrichtungen beteiligt sind, sollte am 1. und 2. Mai stattfinden. Einen Ersatztermin wird es nicht geben.

Auch öffentliche Toiletten, Spielplätze, Spielhöfe, Grillplätze, Bolzplätze, Bewegungsparks, Skateanlagen, der Handwerkerhof und sämtliche Ämter wurden geschlossen.




19. März 2020, 10.55 Uhr: Landratsamt ERH geschlossen

Ab sofort sind alle Dienststellen des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt für den direkten Publikumsverkehr geschlossen. Amtsbesuche sind nur noch in unaufschiebbaren Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für Terminvereinbarungen:

Die Zulassungs- und Führerscheinstelle ist telefonisch unter 09131 803 2614 (Erlangen) oder 09131 803 2615 (Höchstadt) erreichbar. Die Online-Terminvereinbarung ist für die Führerscheinstelle Erlangen unter https://www.erlangen-hoechstadt.de/buergerservice/a-bis-z/fuehrerschein/ sowie für die Zulassungsstelle Erlangen/Höchstadt unter
https://www.erlangen-hoechstadt.de/buergerservice/was-erledige-ich-wo/kfz-zulassung/ erreichbar. Anfragen an das Ausländeramt sind per E-Mail an auslaenderamt@erlangen-hoechstadt.de oder über die jeweiligen persönlichen Ansprechpartner möglich. Diese sind unter  https://www.erlangen-hoechstadt.de/buergerservice/was-erledige-ich-wo/auslaenderamt/ zu finden.

Jobcenter nur telefonisch oder online erreichbar
Für dringende Fragen steht die Servicerufnummer 09131 711-109 (Montag bis Freitag von 8 bis 18:00Uhr) oder die Rufnummer 09131 711-400 zu den täglichen Geschäftszeiten des Jobcenters zur Verfügung (Montag bis Freitag von 8 bis 12:30 Uhr). Anfragen sind auch per E-Mail an jobcenter-erlangen-hoechstadt@jobcenter-ge.de möglich. Auch in allen anderen Geschäftsbereichen des Landratsamtes kann es aufgrund des von der Bayerischen Staatsregierung ausgerufenen Katastrophenfalls zu Verzögerungen kommen. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt bittet Bürgerinnen und Bürger erneut, alle nicht zwingend notwendigen Anliegen zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen.







19. März 2020, 10.55 Uhr: Bundeslagemeldung

Bundesland Elektronisch übermittelte Fälle Beson­ders be­trof­fene Gebiete in Deutsch­land
An­zahl Dif­fe­renz zum Vor­tag Erkr./ 100.000 Einw. Todes­fälle
Baden-Württemberg 2.155 +546 19,47 6
Bayern 1.692 +449 12,94 8
Berlin 573 +182 15,29 0
Brandenburg 134 +42 5,33 0
Bremen 80 +11 11,71 0
Hamburg 432 +74 23,46 0
Hessen 682 +250 10,88 0
Mecklenburg-Vorpommern 98 +42 6,09 0
Niedersachsen 669 +191 8,38 0
Nordrhein-Westfalen 3.033 +661 16,91 6 Landkreis Heinsberg
Rheinland-Pfalz 637 +163 15,59 0
Saarland 99 +11 9,99 0
Sachsen 275 +77 6,74 0
Sachsen-Anhalt 140 +35 6,34 0
Schleswig-Holstein 202 +43 6,97 0
Thüringen 98 +24 4,57 0
Gesamt 10.999 +2.801 13,23 20

Hinweis zur Tabelle: Seit dem 17.3.2020 werden an dieser Stelle ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI kann es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Die Meldedaten (mit Datenstand 00:00 Uhr) aktualisiert das RKI ab sofort täglich am Vormittag.




19. März 2020, 10.20 Uhr: Probleme bei der Abfallentsorgung 

Immer mehr Kommunen teilen mit, dass Wertstoffhöfe geschlossen und Sperrmüllabholungen eingeschränkt werden. Auch bei der Restmüllabholung kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


19. März 2020, 08.33 Uhr: 2.282 Infizierte in Bayern

Laut Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung, sind in Bayern mit Stand von 8 Uhr zehn Tote alleine in Bayern zu beklagen. 2282 Menschen haben sich infiziert.




18. März 2020, 22.55 Uhr: Belgien verhängt Ausgangssperre




18. März 2020, 19.55 Uhr: Zwischenfall in Pegnitz


18. März 2020, 19.00 Uhr: Todesfall in Franken

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: „Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen.“ Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sieben Coronavirus-Todesfälle, bundesweit sind es damit 13.




18. März 2020, 16.30 Uhr: Bayreuther Rathäuser werden geschlossen

Die Rathäuser und Dienststellen der Stadt Bayreuth sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Eine Sachbearbeitung in den Ämtern erfolgt bis auf Weiteres nur noch auf der Basis einer vorherigen Terminvereinbarung. Hierzu ist eine telefonische Kontaktaufnahme beziehungsweise eine Abklärung der Dringlichkeit per Mail mit den jeweiligen Dienststellen erforderlich. Auf der Homepage der Stadt (www.bayreuth.de) werden die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten, also Telefonnummern und Mail-Adressen aufgeführt. Die Stadt appelliert in diesem Zusammenhang an ihre Bürger, nur absolut notwendige, unaufschiebbare Angelegenheit in den Rathäusern zu erledigen und die angebotenen Online-Dienste der Stadt zu nutzen. Hierfür stellt die Stadt auf ihrer Homepage unter dem Menüpunkt „Online-Dienste, Bürgerservice“ unter anderem ein Bürgerserviceportal zur Verfügung. Es bündelt viel gefragte Dienstleistungen der Stadtverwaltung und bietet die Möglichkeit, Anträge an das Rathaus online zu erfassen und direkt dem zuständigen Amt zur Bearbeitung weiterzuleiten.

Die Schließung der Dienststellen für den Publikumsverkehr gilt auch für die Verwaltung des Stadtbauhofs. Vereinbarte Termine bleiben unverändert gültig. Dies gilt auch für die Sperrgutabfuhr. Sie wird bis auf Weiteres wie vereinbart durchgeführt. Der Wertstoffhof als wichtiger Bestandteil der Abfallbeseitigung bleibt ebenfalls vorerst geöffnet und wird mit einer Notmannschaft betrieben. Daher muss mit Einschränkungen gerechnet werden. Deponieabfälle können nur auf der Basis vorheriger telefonischer Terminanmeldungen angenommen werden. Die Müllabfuhr findet wie gewohnt statt. Der Stadtbauhof bittet um Verständnis, dass es bei den Abfuhren zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Für den gesamten Bereich der Abfallwirtschaft bietet die Stadt ebenfalls umfangreiche Informationen im Internet an. Sie sind unter www.abfallberatung.bayreuth.de zu finden. Da die Abfallbeseitigung und die Funktionsfähigkeit der Kläranlage ganz wesentliche Bestandteile der Daseinsvorsorge sind, ist durch organisatorische Maßnahmen, auf Basis des heutigen Kenntnisstands, die Aufrechterhaltung des Betriebs sichergestellt.




18. März 2020, 16.20 Uhr:  700 Nürnberger in der Kategorie 1 

Am Mittwochnachmittag, 18. März 2020, sind in Nürnberg 53 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehr als 700 Menschen hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg als Kontaktpersonen der Kategorie 1 identifiziert. Aufgrund der aktuellen Situation können die üblichen Leistungen des Abfallwirtschaftsbetriebs Stadt Nürnberg (ASN) nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Bei der Rest- und Biomüllabfuhr können sich zeitliche Verzögerungen und Verschiebungen der Abfuhrtermine ergeben. Die Sperrmüllabfuhr ist ab sofort nicht mehr möglich. Die Vergabe neuer Abholtermine für Sperrmüllabholungen wird bis auf weiteres ausgesetzt. Die Entleerung der Biomülltonnen wird ab sofort 14-täglich durchgeführt. Somit verlieren die Termine im Online-Abfuhrkalender und des E-MailErinnerungsservice ihre Gültigkeit.




18. März 2020, 16.00 Uhr:  Oberpfalz – Ausgangssperre für Mitterteich

Das Landratsamt Tirschenreuth erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 2, 1 des In-fektionsschutzgesetzes (lfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 1 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) folgende

Allgemeinverfügung:
1. Ab sofort gilt:

Für das Stadtgebiet der Stadt Mitterteich gilt bis einschließlich 02.04.2020 eine Ausgangssperre. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird untersagt.

2. Ausgenommen von diesem Verbot sind die folgenden Ortsteile der Stadt Mitterteich. Dies sind:
– Großbüchlberg
– Großensterz
– Gulg
– Hammermühle
– Kleinbüchlberg
– Kleinsterz
– Oberteich
– Pechofen
– Pleußen
– Steinmühle

3. Ausgenommen von dem Verbot unter Ziffer 1 sind:

3.1 Hin- und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers
3.2 Einkäufe für den Bedarf des täglichen Lebens innerhalb des Stadtgebiets Mitterteich
3.3 Besuche von Arztpraxen, Sanitätshäusern, Optiker, Hörgeräteakustiker und
Gesundheitspraxen (z. B. Physiotherapieeinrichtungen)
3.4 Apothekenbesuche innerhalb des Stadtgebiets Mitterteich
3.5 Besuche von Filialen der Deutschen Post
3.6 Tanken an Tankstellen
3.7 Geldabheben bei Banken
3.8 Hilfeleistungen für Bedürftige
3.9 Feuerwehrkräfte und Rettungskräfte auf dem Weg zum Stützpunkt oder Einsatzort
3.10 Notwendiger Lieferverkehr
3.11 Abgabe von Briefwahlunterlagen
3.12 Unabdingbare Versorgungen von Haustieren

4. In begründeten Fällen kann beim Landratsamt Tirschenreuth eine Ausnahme beantragt werden.

5. Auf die Strafbarkeit einer Zuwiderhandlung gegen die in Ziffer 1 enthaltene Anordnung gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 1; Abs. 3 lfSG wird hingewiesen.

6. Die Allgemeinverfügung ist sofort vollziehbar.





18. März 2020, 14.30 Uhr:  Zur Lage in Nürnberg

Die Zahl der mit Coronavirus positiv getesteten Personen in Nürnberg lag am Dienstagnachmittag, 17. März 2020, bei 35. Davon befinden sich 28 Personen in häuslicher und sieben in stationärer Quarantäne. Als eine Maßnahme zur Vermeidung von Infektionsketten schließt die Stadt Nürnberg weitere Einrichtungen. Das Dienstleistungszentrum Bau und die Bauregistratur haben ab sofort geschlossen. Auch beim Kassen- und Steueramt ist der allgemeine persönliche Publikumsverkehr derzeit eingestellt. Persönliche Vorsprachen sind grundsätzlich nicht mehr möglich.


18. März 2020, 14.30 Uhr: Gute Nachrichten für Autofahrer


18. März 2020, 14.00 Uhr: Deutschland stoppt Flüchtlingsaufnahme

Die Bundesregierung setzt „angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie“ vorerst die humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Ausland aus. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums gegenüber dem Focus. Mehr dazu in Kürze.


18. März 2020, 13.05 Uhr: Wettannahmestellen und Shisha-Bar in Erlangen trotz Verbot geöffnet

Am Dienstagnachmittag richteten Bürger Beschwerden an die Erlanger Polizei, da in der Innenstadt, trotz des Verbotes, Wettannahmestellen ihren Betrieb uneingeschränkt weiterführen würden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass insgesamt vier entsprechende Lokalitäten geöffnet hatten und sich darin mehrere Gäste aufhielten. Die Betreiber dieser Lokale wurden eindringlich belehrt und mussten im Beisein der Beamten ihr Betriebe schließen. Gegen die drei Inhaber wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.




18. März 2020, 12.25 Uhr: Weitere Fälle aus Bayreuth, Pegnitz und Pottenstein gemeldet

Positiv getestet wurde ein 47-jähriger Pegnitzer, der sich in den Faschingsferien in Südtirol aufgehalten hat. Der Mann weist keine Symptome auf. Ebenfalls positiv getestet wurde ein 46-jähriger Bayreuther, der sich ebenfalls zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Auch dieser Mann ist symptomfrei. Eine 41-jährige Frau aus dem Stadtgebiet von Pottenstein wurde wegen bestehender, leichterer Krankheitssymptome getestet und wies ein positives Testergebnis auf. Die Ansteckungsquelle konnte auch in diesem Fall bisher nicht ermittelt werden. Die Frau befindet sich genau wie beiden anderen Patienten in häuslicher Quarantäne.

Damit haben sich insgesamt 12 Personen in Stadt und Landkreis Bayreuth mit dem Virus infiziert. Bei den zwei ursprünglich positiv getesteten, symptomfreien Personen aus Goldkronach konnte der Virus bereits nach zwei Wochen nicht mehr nachgewiesen werden. Bei allen Kontaktpersonen des Ehepaars haben sich bisher keine Infektionen nachweisen lassen. Das Gesundheitsamt Bayreuth empfiehlt dringend allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Bayreuth, insb. wenn sie einer Risikogruppe angehören, von nicht zwingend erforderlichen Kontakten außerhalb des engen, persönlichen Umfelds abzusehen. Insbesondere sollte auf Besuche in Alten- und Seniorenheimen, aber auch in Krankenhäusern bis auf Weiteres verzichtet werden, um die Bewohner bzw. Patienten dort nicht zu gefährden.




18. März 2020, 12.25 Uhr: Arzthelferin aus Großpraxis hat Corona




18. März 2020, 10.22 Uhr: Regierung lässt Sonntagsverbot platzen, erlaubt Pausenkürzungen und verlängert Arbeitszeiten

Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Mittelfranken erlaubt ab sofort, dass zur Gewährung der Daseinsvorsorge im Zusammenhang mit den Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus von Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes abgewichen werden darf. Durch eine Allgemeinverfügung werden Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz zur Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zugelassen. Die Gesundheit der einzelnen Arbeitnehmer darf durch die Abweichungen jedoch nicht gefährdet werden. Auch in Bayern sind in zunehmender Zahl Ansteckungen mit dem neuartigen Corona-Virus zu verzeichnen. Deshalb sind zunehmend schärfere Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich geworden. Diese schränken inzwischen auch das öffentliche und wirtschaftliche Leben in Bayern ein. Umso wichtiger ist es, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs zu jeder Zeit sicherzustellen. Dazu sollen Betriebe vorübergehend Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln erhalten.

Die Regierung von Mittelfranken hat daher – wie von Ministerpräsident Dr. Markus Söder angekündigt – eine befristete Allgemeinverfügung erlassen, die Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen und Ruhezeiten sowie der Sonn- und Feiertagsruhe zulässt.

Zur Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge, die im Zusammenhang mit den Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus anfallen, gelten von 18. März 2020 bis einschließlich 30. Juni 2020 befristet folgende Regeln:

  • Arbeitnehmer dürfen täglich über acht beziehungsweise zehn Stunden hinaus und an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.
  • Ruhepausen dürfen verkürzt werden, und zwar auf mindestens 15 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und auf mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. Soweit erforderlich, darf die Gesamtdauer der Ruhepausen auf Kurzpausen von angemessener Dauer aufgeteilt werden.
  • Die Ruhezeit darf um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

Hinweise zum Schutz der betroffenen Beschäftigten

  • Weicht der Arbeitgeber aufgrund der bewilligten Ausnahmen von den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes ab, ist der Gesundheitsschutz der Beschäftigten sicherzustellen.
  • Die wöchentliche Arbeitszeit darf 48 Stunden im Durchschnitt von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen nicht überschreiten.
  • Die Allgemeinverfügung erweitert die Möglichkeiten betrieblicher Steuerung, ersetzt aber nicht die Mitbestimmungsrechte des Betriebs- bzw. Personalrats nach den jeweiligen Betriebs- bzw. Personalvertretungsgesetzen.

Die Allgemeinverfügung und ihre Begründung sind unter folgender Adresse abrufbar:
https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/serv/download/downabt1/Rabl/Allgemeinverfuegung_ArbZG_17_03_2020.pdf




18. März 2020, 10.22 Uhr: Bayreuth stellt Steuerstundungen in Aussicht




18. März 2020, 10.15 Uhr: Neue Fallzahlen in Deutschland 

Ab heute sollen die Deutschlandzahlen immer ab Mitternacht aktualisiert werden. Es gab oftmals Probleme mit der Transparenz der Zahlen, weil die Gesundheitsämter nur bis 15 Uhr ihre Fälle melden konnten, um diese einfließen zu lassen. Ab sofort werden die Zahlen deswegen immer erst gegen 24 Uhr aktualisiert. Mit Stand von Dienstag, 23.59 Uhr sind das in Deutschland jetzt 8.198 elektronisch übermittelte Infektionsfälle.




18. März 2020, 09.45 Uhr: Video-Botschaft der Bayreuther Oberbürgermeisterin

Die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise wirken sich immer deutlicher auf das öffentliche Leben in der Stadt Bayreuth aus. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe wendet sich in einer Video-Botschaft an die Bayreutherinnen  und Bayreuther. „Das Corona-Virus und die damit zusammenhängenden notwendigen Maßnahmen, all dies duldet keine Leichtfertigkeit“ so Merk-Erbe. „Die Menschen in unserer Stadt sind nicht alleine, wir alle in der gesamten Stadtverwaltung, die Bayerische Staatsregierung, die Bundesregierung, nahezu alle staatlichen Organe und Institutionen, wir alle arbeiten daran, dass niemand alleine gelassen wird“, betont Merk-Erbe.


18. März 2020, 09.00 Uhr: Coronapartys sorgen für Ärger




18. März 2020, 08.00 Uhr: Fallzahlen nicht mehr im Überblick

Die offiziellen Fallzahlen in Deutschland liegen derzeit bei etwas über 6.000. Doch selbst das Robert-Koch-Institut (RKI) glaub nicht an diese Werte. „Wir bekommen nur die offiziell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsämter“, sagte ein Sprecher am Dienstag. Doch die Ämter seien damit bereits überfordert, kommen nicht hinterher. Abend veröffentlicht das RKI immer die Zahlen, die bis .15 Uhr übermittelt wurden. Gestern waren das 7.156, ohne der versäumten Zahlen und ohne der berühmten Dunkelziffer. Die inoffizielle Schätzung: Sie liegt bei weit mehr als 8.000 Fällen. Mit Stand von Mittwoch, ist die Marke von 10.000 wohl längst durchbrochen.

An­zahl Dif­fe­renz zum Vor­tag Erkr./ 100.000 Einw. Todes­fälle
Baden-Württemberg 1.479 +417 13,4 2
Bayern 1.109 +144 8,5 4
Berlin 345 +45 9,2 0
Brandenburg 73 +8 2,9 0
Bremen 57 +1 8,3 0
Hamburg 310 +55 16,8 0
Hessen 373 +132 6,0 0
Mecklenburg-Vorpommern 45 +9 2,8 0
Niedersachsen 325 +53 4,1 0
Nordrhein-Westfalen 2.105 +564 11,7 6 Landkreis Heinsberg
Rheinland-Pfalz 442 +117 10,8 0
Saarland 75 +43 7,6 0
Sachsen 182 +79 4,5 0
Sachsen-Anhalt 58 +18 2,6 0
Schleswig-Holstein 127 +23 4,4 0
Thüringen 51 +15 2,4 0
Gesamt 7.156 +1.723 8,6 12

Hinweis zur Tabelle: Bislang wurden hier die Fälle aufgelistet, die dem RKI übermittelt worden sind oder die von Bundesländern bzw. Kommunen öffentlich bestätigt waren. Mit der steigenden Zahl der Fälle in Deutschland können diese Fallzahlen nicht mehr manuell aktualisiert und qualitätsgesichert berichtet werden. Daher werden seit dem 17.3.2020 ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI kann es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Die Meldedaten aktualisiert das RKI voraussichtlich täglich am frühen Abend.




17. März 2020, 20.59 Uhr: Coronafall im Medcenter Bayreuth: Auch Pegnitz, Hof und Kemnath müssen schließen




17. März 2020, 20.00 Uhr: Bundeskanzlerin ordnet Einreisestopps an

Mit sofortiger Wirkung soll Nicht-EU-Bürgern die Einreise nach Deutschland verweigert werden. Das gab Merkel am Dienstagabend im Rahmen einer Erklärung bekannt. Demnach werden ab sofort auf Flughäfen, Bahnhöfen und Grenzübergängen Personen abgewiesen, die keinen Wohnsitz in der EU haben. „Ein wichtiger Schritt“, so die Kanzlerin. Längst überfällig, sagen Kritiker. Denn bis heute konnten noch immer Menschen aus dem Iran oder China einreisen.




17. März 2020, 19.20 Uhr: Bayerische Staatsregierung verschärft Maßnahmen nochmals 

Heute hat die Staatsregierung beschlossen, diese Allgemeinverfügung im Lichte der Berliner Empfehlungen und der ersten Rückmeldungen aus der Praxis kritisch auf Ergänzungs- oder Präzisierungsbedarf zu prüfen. Hieraus ergibt sich folgender Regelungsbedarf:

  • Hotelbetriebe: Übernachtungsangebote im Inland dürfen nur zu notwendigen, aber nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Das bedeutet, dass Hotels und vergleichbare Beherbergungsbetriebe offenbleiben, um z.B. Geschäftsreisenden oder auf Montage befindlichen Handwerkern Herberge zu bieten, nicht aber, um Touristen aufzunehmen. Im Rahmen dieser engen Grenzen dürfen Hotels ihre eigenen Gäste auch bekochen, nicht aber externe Gäste.
  • Gastronomie: Es wird klargestellt, dass die bereits getroffenen Regeln für Gaststätten ausdrücklich auch für Gaststätten und Gaststättenbereiche im Freien gelten, namentlich für Biergärten, Terrassen etc.
  • Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen: Generell untersagt werden Besuche durch Menschen mit Atemwegsinfektionen und durch Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Diese Maßnahme soll die aufgrund ihrer eigenen Erkrankung oder körperlichen Schwäche regelmäßig besonders gefährdeten Patienten und betreuten Personen in diesen Einrichtungen schützen. Unseres Erachtens schließt dies aber nicht aus, dass in besonders dringlichen Ausnahmefällen doch einmal auch Jugendliche in eine solche Einrichtung kommen können. So etwa, um mit Einverständnis der behandelnden Ärzte Abschied von einem im Sterben liegenden nahen Angehörigen zu nehmen.
  • Hochschulen: Es wird ein generelles Betretungsverbot angeordnet für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland nach der Klassifizierung des Robert Koch-Instituts (RKI) aufgehalten haben.
  • Reisebusreisen werden verboten. Sog. „Kaffeefahrten“ werden damit ebenso untersagt wie Vereinsausflüge oder Freizeitfahrten per Bus.Es wird klargestellt, dass das allgemeine Veranstaltungsverbot ausdrücklich auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt.
  • Auch Wettannahmestellen gehören zu den Freizeiteinrichtungen, deren Betrieb zu schließen ist.
  • Spezifisch geregelt wird weiterhin, dass in Dienstleistungsbetrieben, etwa in der Post oder einer Bank, ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden muss und sich auch bei Einhaltung dieses Abstands nicht mehr als 10 Personen im Wartebereich aufhalten dürfen.
  • Und schließlich werden in öffentlichen Parks und Grünanlagen Schilder aufgestellt, die die Besucher auf die Notwendigkeit eines Mindestabstands von 1,5 m hinweisen.



Das federführende Gesundheitsministerium arbeitet mit intensiver Unterstützung der Staatsregierung mit Hochdruck an den notwendigen Änderungen der bestehenden Allgemeinverfügung. „Wir gehen davon aus, dass wir Ihnen schon morgen den konkreten Regelungstext übermitteln können“, sagte ein Pressesprecher. Gestern hatte die Regierung auch über die Wiedereinführung der systematischen Personenkontrollen an den Grenzen zu Österreich, Tschechien und die Schweiz informiert. Abgesehen von einigen wenigen Beschwerden, die sich auf die Schließung kleinerer Grenzübergänge bezogen haben, sind die Kontrollmaßnahmen weitgehend reibungslos angelaufen. Zur Unterstützung der federführenden Bundespolizei kontrolliert die Bayerische Grenzpolizei aktuell an den Grenzübergängen Wegscheid, Kirchdorf/Inn, Burghausen, Melleck/Steinpass, Oberaudorf sowie am Achenpass und überwacht 14 weitere kleine Grenzübergänge.




17. März 2020, 18.30 Uhr:  Ein Dutzend neue Fälle in Kulmbach, 30 neue Tests, 46 offen

Unter den 91 in der letzten Woche untersuchten Lehrerkräfte und Schülern des Caspar-Vischer-Gymnasiums befinden sich mindestens elf seit heute bestätigte Corona-Fälle. Vier Lehrer und sieben Schüler sollen betroffen sein, zudem wohl auch zwei Ehepartner von Lehrkräften. Mehr als eine Woche lang mussten die Betroffenen auf ihr Testergebnis warten. Bayern-Reporter stand mit mehreren Eltern in Kontakt, die auch unter Symptomen litten und kein Ergebnis hatten. „Quälend“, kommentierte das eine Mutter am Morgen. Ihr Ergebnis ist noch nicht da, wie sie sagt. Sie wurde nur gefragt, ob sie auch zu Hause ist. Bislang wurde erst die Hälfte der Tests ausgewertet. Die restlichen 46 Testergebnisse werden für morgen erwartet. In Kürze erwarten wir Einzelheiten zu den neuen Fällen in Kulmbach; dann wird nochmals aktualisiert. Eine Lehrerin des CVG, die Person, die als erste im Kulmbacher Land positiv auf Corona getestet wurde, war im Urlaub in Südtirol gewesen und hat sich vermutlich dort angesteckt. Weil sie symptomfrei war, ist die mit den Kindern in den Skiurlaub gefahren. Dort hat sich die Krankheit ausgebreitet.

Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen wie zuvor die Probennahmen von denen zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Dienstagabend) 30 neue stattgefunden haben. Die betroffenen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome.Eine stationäre Behandlungist derzeit bei keinemerforderlich. Die Personen werden täglich aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtestelefonischbetreut.




17. März 2020, 17.00 Uhr:  Fahrschulen sollen Betrieb einstellen


17. März 2020, 16.30 Uhr: Landratsämter, Rathäuser und Regierungen reduzieren Dienstbetrieb

Die aktuelle Corona-Situation stellt uns alle derzeit alle vor große Herausforderungen. Durch den Ausruf des Katastrophenfalles ist auch ein erhöhter Abstimmungsbedarf innerhalb der Landkreisverwaltungen, Kommunen und Regierungsverwaltungen erforderlich. Dadurch sind zahlreiche Kräfte gebunden und stehen deshalb für den allgemeinen Publikumsverkehr nicht ausreichend zur Verfügung. Darüber hinaus treffen die Ämter auch selbst Sicherheitsmaßnahmen, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen.

Landratsamt Hof: Der Dienstbetrieb im Landratsamt Hof kann deshalb nur in einem stark eingeschränkten Umfang aufrechterhalten werden. Das bedeutet, ab Mittwoch 18.03.2020, ist Publikumsverkehr nur in dringenden Fällen und dann nur im Rahmen einer vorherigen Terminvereinbarung möglich. Eine Sprecherin dazu: „Wir bitten Sie deshalb, auf persönliche Vorsprachen zu verzichten und das Landratsamt nicht aufzusuchen. In unaufschiebbaren Angelegenheiten nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt über die Telefonnummer 09281/57-0 oder Kontakt per Email an poststelle@landkreis-hof.de mit uns auf. Unsere Mitarbeiter werden dann klären, ob Ihr Anliegen im Hinblick auf die personelle Situation im Augenblick bearbeitet werden kann“. Dies gilt auch für die KFZ-Zulassungsstelle. Diese ist über die Telefonnummer 09281/57-200 zu erreichen.

Regierung von Oberfranken: Zur Prävention der Verbreitung des neuartigen Coronavirus wird der Publikumsverkehr bei der Regierung von Oberfranken eingeschränkt. Die Maßnahme dient dem Schutz unserer Besucherinnen und Besucher sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Regierung von Oberfranken hält ihren regulären Betrieb aufrecht und bleibt per Post, E-Mail und per Telefon erreichbar. Es wird gebeten, Behördenbesuche bei der Regierung von Oberfranken vorerst zu vermeiden. Unaufschiebbare Behördenbesuche sind nach vorheriger Terminabstimmung möglich. Alle Ansprechpartner und wichtigen Kontaktadressen finden Sie unter www.reg-ofr.de



Regierung von Mittelfranken: Auf Grund der aktuellen Entwicklungen im Seuchengeschehen um das Coronavirus und der Feststellung des bayernweiten Katastrophenfalles werden die Behördenbesuche der Regierung von Mittelfranken eingeschränkt. Die Maßnahme dient der Vermeidung aufschiebbarer Behördenkontakte. Es wird gebeten, Behördenbesuche bei der Regierung von Mittelfranken vorerst zu vermeiden und soweit wie möglich die Kontaktaufnahme per Post, E-Mail oder Telefon vorzunehmen.

Erlangen-Höchstadt. Der Freistaat Bayern hat am Montagvormittag (16. März) den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen, um alle erforderlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu bündeln und zu organisieren. Um das Kunden-Aufkommen in einzelnen Geschäftsbereichen entsprechend der Maßnahmen und Empfehlungen der Bayerischen Staatsregierung besser regulieren zu können, sind bestimmte Amtsbesuche ab Mittwoch, 18. März 2020 nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Besonders betroffen sind die Bereiche der Führerschein- und Zulassungsstellen und im Ausländeramt in Erlangen sowie der Zulassungsstelle in Höchstadt. Daher sind Amtsbesuche in diesen Bereichen ab Mittwoch, 18.03.2020 vorerst nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich: Im Bereich der Zulassungs- und Führerscheinstelle bietet sich diese telefonisch unter der Hotline 09131 803 2614 (Erlangen) oder über die 09131 803 2615 (nur Zulassungsstelle Höchstadt) oder über die Online-Terminvergabe für die Führerscheinstelle unter https://www.erlangen-hoechstadt.de/buergerservice/a-bis-z/fuehrerschein/ und für die Zulassungsstelle unter https://www.erlangen-hoechstadt.de/buergerservice/was-erledige-ich-wo/kfz-zulassung/ an. Im Bereich des Ausländeramtes sind Anfragen per E-Mail an auslaenderamt@erlangen-hoechstadt.de oder über die jeweiligen persönlichen Ansprechpartner möglich. Diese sind unter https://www.erlangen-hoechstadt.de/buergerservice/was-erledige-ich-wo/auslaenderamt/ zu finden. In allen anderen Geschäftsbereichen des Landratsamtes kann es aufgrund des von der Bayerischen Staatsregierung ausgerufenen Katastrophenfalls zu Verzögerungen und erhöhten Wartezeiten kommen. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt bittet Bürgerinnen und Bürger in der momentanen Situation, alle nicht zwingend notwendigen Anliegen zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt bittet um Rücksicht in den betroffenen Bereichen und um Verständnis für die notwendige Maßnahme.

Hinweis: Die Einschränkungen treffen nahezu alle behördlichen Verwaltungen!




17. März 2020, 16.10 Uhr:  Bayreuth macht 80 Spiel – und Bolzplätez dicht

Die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise auf das öffentliche Leben in Bayreuth werden immer deutlicher spürbar. Auf der Basis der Anordnungen des Freistaats Bayern hat die Stadt Bayreuth inzwischen die Schließung aller öffentlichen Spielplätze veranlasst. Betroffen sind auch die Bolzplätze sowie die Skateanlagen in Bayreuth und somit über 80 Spiel- und Trendsportanlagen. Sie alle werden abgesperrt und mit einer entsprechenden Beschilderung versehen. Die Stadt appelliert an Bayreuths Familien, die Schließung der Spielanlagen zu respektieren und damit ihren Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Ausnahmesituation zu leisten. Auswirkungen hat die aktuelle Corona-Krise auch auf den Bereich der Bestattungen. Die Aussegnungshallen der Friedhöfe in Bayreuth bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Bestattungen können nur noch direkt am Grab im engsten Familienkreis stattfinden. Für den städtischen Südfriedhof gilt, wie derzeit für alle Dienststellen der Stadtverwaltung: Bitte vorab telefonisch oder per Mail mit den Mitarbeitern Kontakt aufnehmen und einen Besprechungstermin vereinbaren.




17. März 2020, 10.10 Uhr:  RKI setzt Risikoeinschätzung erstmals auf die Stufe „hoch“ 

Die Infektionswege sind weitgehend nicht mehr nachvollziehbar. Die Unterbrechungen der Infektionswege sind mehr als schwierig. Prof. Wieler meldet offiziell 6.012 Fälle mit Stand von Montagnachmittag. Er weiß, wie er sagt, dass die Dunkelziffer höher liegt und auch die Gesamtzahl mit der nicht an RKI gemeldeten Fälle bei rund 8.000 liegen. Ab Mittwoch soll ein Dashbord online verfügbar sein. Dann fließen auch andere Fallzahlen und Schätzungen mit ein. Es ist von einer massiven Steigerung die Rede. In China wurden aktuell 81.000 Fälle gemeldet. 86.661 Fälle außerhalb Chinas.

Das RKI geht von schweren Fällen aus und appelliert an Kliniken und Kommunen: „Holen Sie sich JETZT Hilfe von außen. Verdoppeln Sie die Intensivplätze in den Regionen.“ Vier von fünf Patienten werden schnell wieder gesund, sagt Wieler. Trotzdem werde die Lage zunehmend ernster!

Internationale Risikogebiete

Italien
Iran
In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
In Österreich: Bundesland Tirol
In Spanien: Madrid
In USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York




17. März 2020, 10.00 Uhr: RKI erstmals mit Gebärdendolmetscherin auf Pressebriefing

Erstmals wurde die Pressekonferenz mit einer Gebärdendolmetscherin durchgeführt. Viele TV Sender haben das allerdings ignoriert und stellten die Kameras nur auf den Professor des RKI. Nach Protesten im Netz, wurde der Kamerawinkel dann teilweise vergrößert.



 


16. März 2020, 22.45 Uhr:  Kulmbach plant zentrale Corona-Teststelle beim BRK

Die Bayerische Staatsregierung hat heute Vormittag den Katastrophenfall mit sofortiger Wirkung ausgerufen. Ziel ist, das Ordnungsrecht und den medizinischen Bereich unter eine einheitliche Obhut zu stellen. Dadurch erhält auch das Landratsamt Kulmbach als Katastrophenschutzbehörde unter der Leitung von Landrat Klaus Peter Söllner weitere Befugnisse. Das Landratsamt ist zentrale Stelle, um sämtliche Abläufe zu koordinieren. Dies wurde zum Anlass genommen, diverse weitere Maßnahmen umgehend zu ergreifen. Das beinhaltet die Aktivierung der hausinternen Katastrophenschutz-Strukturen, insbesondere die Einrichtung eines Führungsstabes sowie die Bildung eines Pools von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Landratsamt, die ab sofort in erster Linie Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzes übernehmen werden.

Zudem die Einberufung des erweiterten Corona-Arbeitsstabes und die Einrichtung eines zentralen Testlabors für Abstriche in der BRK Kreisgeschäftsstelle am Rot-Kreuz-Platz. Alle Maßnahmen dienen dazu, die heute verkündeten Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung für den Landkreis Kulmbach umzusetzen. Hierüber werden morgen auch alle Gemeinden im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung in Kenntnis gesetzt.




16. März 2020, 22.19 Uhr:  Über 6.000 Infizierte bis 15 Uhr

Stand: 16.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 19:00 Uhr). Bis zum 16.3.2020 sind in Deutschland 6.012 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.174 Fälle mehr als am Vortag. Davon wurden 5.433 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt. Am Abend waren es laut Medieninformationen bereits weit über 6.500.; die Dunkelziffer weit höher.

Bundesland Zahl be­stä­tig­ter Fälle
(darunter Todes­fälle)
davon elek­tro­nisch über­mittelt
(darunter Todes­fälle)
Beson­ders be­trof­fene Gebiete in Deutsch­land
Baden-Württemberg 1.105 (3) 1.062 (3)
Bayern 1.067 (5) 965 (4)
Berlin 300 300
Brandenburg 94 65
Bremen 56 56
Hamburg 260 255
Hessen 342 241
Mecklenburg-Vorpommern 51 36
Niedersachsen 391 272
Nordrhein-Westfalen 1.541 (5) 1.541 (5) Landkreis Heinsberg
Rheinland-Pfalz 325 325
Saarland 85 32
Sachsen 140 103
Sachsen-Anhalt 77 40
Schleswig-Holstein 123 104
Thüringen 55 36
Gesamt 6.012 (13) 5.433 (12)

Hinweis zur Tabelle: Bislang wurden hier die Fälle aufgelistet, die dem RKI übermittelt worden sind oder die von Bundesländern bzw. Kommunen öffentlich bestätigt waren („Zahl bestätigter Fälle“, siehe 1. Spalte). Mit der steigenden Zahl der Fälle in Deutschland können diese Fallzahlen nicht mehr manuell aktualisiert und qualitätsgesichert berichtet werden. Daher werden voraussichtlich ab Kalenderwoche 12 ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI kann es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Die Meldedaten aktualisiert das RKI voraussichtlich täglich am frühen Abend.




16. März 2020, 20.39 Uhr: Frankreich verhängt Ausgangssperre

Obwohl die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Frankreich weiter steigt, blieben viele Menschen nicht zu Hause. Staatspräsident Emmanuel Macron verkündete nun eine Ausgangssperre. Die Menschen in Frankreich dürfen ab Dienstagmittag ihre Häuser oder Wohnungen für 15 Tage nur verlassen, um essentielle Dinge einzukaufen, Verstöße würden bestraft, sagte Macron. Alle Unternehmen müssten Vorkehrungen treffen, damit Angestellte von zu Hause aus arbeiten könnten. „Wir sind im Krieg“, sagte er. „Wir kämpfen weder gegen Armeen noch gegen eine andere Nation. Aber der Feind ist da, unsichtbar – und er rückt vor.“




16. März 2020, 19.48 Uhr: Nürnberg schließt weitere Einrichtungen und verweigert Sperrmüll

Die Stadt Nürnberg ergreift weitere Maßnahmen, um dazu beizutragen, die Infektionsketten zur Verbreitung des Coronavirus-Fälle möglichst zu vermeiden. Dazu zählt auch die Schließung mehrerer Ämter. Die klassischen Bürgerdienststellen Einwohneramt, Ordnungsamt, Standesamt sowie die Bürgerämter bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch bereits vereinbarte Termine können nicht wahrgenommen werden. In dringenden Fällen ist die Erreichbarkeit über das Service-Center der Stadt Nürnberg unter der Telefonnummer 09 11 / 23 1-0 gewährleistet.

Die Stadt Nürnberg appelliert dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, nur in wirklichen Notfällen auf diese Möglichkeit zurückzugreifen und verstärkt die Möglichkeiten der Online-Angebote zu nutzen oder ihre Anliegen schriftlich an die jeweiligen Dienststellen zu richten. Das Standesamt ist für Geburtsanzeigen und Sterbefälle erreichbar. Bereits verabredete Trauungen können stattfinden. Die Zahl der beteiligten Personen wird auf acht (Brautpaar und maximal sechs Gäste) beschränkt. Mit dem Standesamt können aber auch Verschiebungen der Termine verabredet werden. Notfalltrauungen können organisiert werden. Sozialamt Das Sozialamt bleibt grundsätzlich geschlossen. Kunden können aber per Telefon oder E-Mail mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verbindung treten. Durch die Einschränkungen im öffentlichen Leben können auch Menschen in existenzielle Schwierigkeiten geraten, die bislang noch nie mit den Sozialbehörden in Berührung kamen. Die Stadt bietet unter der Rufnummer 2 31-23 15 Beratung in solchen Fällen an.

Weitere Maßnahmen der Stadt Nürnberg: Ämter werden geschlossen




16. März 2020, 19.43 Uhr:  Bayreuth schließt Kino und Stadtwerke

Angesichts des sich ausbreitenden Corona-Virus‘ ergreifen die Stadtwerke Bayreuth weitere Maßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen: Ab Dienstag (17. März) bleibt der Hauptsitz in der Birkenstraße für die Öffentlichkeit geschlossen. Dasselbe gilt bis auf Weiteres für das Kundencenter Energie & Wasser an der ZOH. „Der persönliche Service liegt uns zwar sehr am Herzen, an diesen Stellen haben wir uns allerdings dazu entschlossen, darauf zu verzichten“, sagt Jan Koch, Sprecher der Stadtwerke Bayreuth. Das Unternehmen sei per Telefon und Mail auch weiterhin erreichbar.

Auch das Bayreuther Kino bleibt geschlossen.

Im Gegensatz dazu bleibt das Kundencenter Verkehr, das ebenfalls an der ZOH zu finden ist, einstweilen geöffnet. „Der Stadtbusverkehr ist für die Mobilität vieler Menschen in Bayreuth wesentlich, weswegen wir hier unsere Vor-Ort-Beratung weiterhin anbieten wollen“, erklärt Koch. Allerdings nur mit stark erhöhten Vorsichtsmaßnahmen: Ab Dienstag (17. März) bitten die Stadtwerke, dass sich höchstens drei Kunden gleichzeitig im Kundencenter Verkehr aufhalten sollen. „Außerdem sollte ein möglichst großer Abstand zueinander gehalten werden“, betont Koch.




16. März 2020, 18.20 Uhr:  Weiterer Todesfall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montag über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: „Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamts Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten aus Würzburg.“ Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt fünf Coronavirus-Todesfälle. Der Verstorbene war Bewohner des gleichen Pflegeheims, aus dem bereits zwei andere Coronavirus-Todesfälle in Bayern stammten.


+++ Eilmeldung +++




16. März 2020, 15.30 Uhr:  Zentrale Teststation in Hofer Freiheitshalle geht in Betrieb

Um die ärztlichen Dienste im Hofer Land zu entlasten, haben Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Landrat Dr. Oliver Bär vergangene Woche entschieden, eine zentrale Teststelle in der Hofer Freiheitshalle einzurichten. Diese Teststelle wurde nun, in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde von Stadt und Landkreis Hof, dem Ärztlichen Kreisverband Hof, der Freiheitshalle Hof sowie ehrenamtlichen Helfern eingerichtet. Sie nimmt morgen, 17.03.2020, ihren Dienst auf und ist jeweils von Montag bis Samstag von 13.00 bis 15:00 Uhr besetzt.

Getestet werden ausschließlich Personen, die alle vier nachstehenden Kriterien erfüllen:

  1. Personen, die in dringendem Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
  2. Personen, die durch ihren Hausarzt vorher bei der Stelle angekündigt wurden.

Bitte suchen Sie nicht auf eigene Faust die Teststelle auf, sondern kontaktieren Sie

vorab telefonisch (nicht persönlich!) Ihren Hausarzt. Wenn Sie Ihren Hausarzt nicht

erreichen, melden Sie sich beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer: 116117).

Wenden Sie sich nur in Ausnahmefällen an das Gesundheitsamt.

3.   Personen, die in der Stadt oder dem Landkreis Hof wohnen. Alle anderen Personen bitten wir,

sich mit der Gesundheitsbehörde in Ihrem Landkreis in Verbindung zu setzen.

4.   Personen, die Ihre Versichertenkarte vorzeigen können.

Die Behörden bitten um Verständnis, dass diese Stelle ausschließlich für Personen gedacht ist, die im Verdacht stehen, sich mit dem Virus infiziert zu haben. Es werden keine prophylaktischen Abstriche genommen. Wenden Sie sich deshalb im Verdachtsfall telefonisch bei einer der oben genannten Stellen. Die Ärzte werden anhand Ihrer Angaben feststellen, ob Sie als Verdachtspatient eingestuft werden und Sie dann bei der zentralen Teststelle anmelden.

Die zentrale Teststelle wurde in der Freiheitshalle Hof als „Drive in“ eingerichtet. D.h. Personen, die von einem Arzt bei der Teststelle angemeldet wurden, begeben sich mit ihrem PKW zur Teststelle. Die Abstriche werden dann von den Ärzten über das geöffnete Autofenster entnommen. Die Teststelle befindet sich im Anlieferungsbereich der Freiheitshalle. Die Zufahrt erfolgt über die Nailaer Straße. Um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, appellieren wir an Ihre Umsichtigkeit und Rücksicht. Bitte kommen Sie ausschließlich zur Teststelle, wenn Sie alle vier oben beschriebenen Kriterien erfüllen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.




16. März 2020, 15.20 Uhr: DFL bestätigt längere Saison-Unterbrechung

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat vertretend für die Teilnehmer des Krisengipfels die ersten Ergebnisse bekannt gegeben. Die Bundesliga wird wie angekündigt auch den 27. Spieltag aussetzen und bis mindestens 2. April pausieren – Seifert lässt aber bereits erhebliche Zweifel durchblicken, dass anschließend wieder gespielt werden kann.


16. März 2020, 14.27 Uhr: RKI warnt vor Corona-Partys

„Es ist nicht sinnvoll, anstatt in einen Club zu gehen, zu einer großen Party zu sich nach Hause einzuladen oder zu anderen Festen zu gehen, bei denen sich viele Menschen treffen“, erklärte RKI-Vize-Präsident Lars Schaade auf einer Pressekonferenz am Montagvormittag in Berlin. „Ich sage das deshalb, weil es inzwischen offenbar bereits sogenannte Corona-Partys gibt, wenn die Clubs geschlossen wurden“, so Schaade weiter. Und appellierte: „Bitte tun Sie das nicht. Bleiben Sie möglichst zu Hause.“ Generell soll man auch auf jede Art von Party im privaten Bereich verzichten. Dazu zählen auch Hobbyräume, private Kellerpartys und ähnliches.





16. März 2020, 14.08 Uhr: Deutschland meldet mehr als 6.200 Infektionsfälle und 16 Tote


16. März 2020, 12.05 Uhr: NRW beschließt ähnliche Maßnahmen wie Bayern

Fallzahlen in NRW haben sich nahezu verdoppelt. So sollen bereits ab Montag alle Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen schließen. Dieselbe Regelung gebe es für Prostitutionsbetriebe. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Coronavirus verhindere.




16. März 2020, 11.25 Uhr: Zahlen zur Genesung von Corona-Fällen

Immer wieder erreichen uns Fragen, warum nur Krankheitsfälle gemeldet werden. Wir wiederholen deswegen an dieser Stelle die Antwort des Robert-Koch-Institus. Die Zahl der Genesenen liegt dem RKI nicht vor. „Auch sonst niemandem in Deutschland“, sagte eine Sprecherin. Die Genesung sei nicht meldepflichtig, und die Gesundheitsämter haben keine Kapazität solche Daten bei der Vielzahl der Patienten zu erheben. Das Bayerische Landesgesundheitsministerium hatte bei den ersten Fällen darüber sehr intensiv informiert, aber bei der Vielzahl der Fälle ist das nicht mehr ableistbar.




16. März 2020, 11.19 Uhr: Stadt Nürnberg schließt weitere Einrichtungen und sagt Ostermarkt ab

Geschlossen bleiben:

  • Schwimmbäder, Tiergarten, Meistersingerhalle
  • Stadtarchiv, Bildungszentrum/Volkshochschule, Stadtbibliothek (alle Standorte)
  • Planetarium, Südpunkt, KunstKulturQuartier (mit Tafelhalle, Filmhaus, Kunsthaus, Kunsthalle, Kunstvilla)
  • Alle städtischen Museen, Lochgefängnisse, Historischer Kunstbunker, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
  • Memorium Nürnberger Prozesse, Haus des Spielens im Pellerhaus
  • Alle städtischen Kulturläden
  • Nachbarschaftshaus Gostenhof
  • Der vom 27. März bis 26. April 2020 geplante Ostermarkt findet nicht statt.

16. März 2020, 11.15 Uhr: Baden Württemberg stellt Flugbetrieb ein




16. März 2020, 10.55 Uhr: Einstellung des Lehrbetriebs in der IHK-Weiterbildung bis 26.04.2020


16. März 2020, 10.25 Uhr: 1.034 Infektionsfälle alleine in Bayern


16. März 2020, 10.25 Uhr: Stichwahl in Bayern wird nur per Briefwahl durchgeführt


16. März 2020, 10.10 Uhr: Bayerische Staatsregierung meldet neue Maßnahmen




16. März 2020, 10.00 Uhr: RKI informiert zur aktuellen Lage

RKI Vizepräsident Prof. Lars Schaade: 157.00 Fälle international, mehr als 5.000 Tote. Italien derzeit über 21.000 Fälle. In Deutschland 4.838 Fälle mit Stand von Sonntagnachmittag bestätigt.

Die Inzidenzrate auf 100.000 Einwohner: Hamburg 8,8 / Berlin 7,1 / Bayern 6,1


16. März 2020, 09.25 Uhr: Börse meldet schwere Verluste

Der DAX hat mehr als acht Prozent verloren und fällt auf 8.456,96 Punkte. Die Verlierer müssen Verluste zwischen 10 und 20 Prozent verkraften.




Hier geht es zum vorherigen Tickerteil (geteilt wegen Datenflut)





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