Maskenmann attackiert Gerichtsvollzieher mit Messer: Täter gefasst


ANSBACH. Wie berichtet, kam es am Dienstagmorgen (03.03.2020) in Ansbach zu einem Messerangriff auf einen Gerichtsvollzieher, in dessen Folge sich der Tatverdächtige auf der Flucht befand. Zwischenzeitlich kann die mittelfränkische Polizei Entwarnung geben – eine Polizeistreife nahm den flüchtigen 33-Jährigen fest. 




Der Tatverdächtige war gegen 08:30 Uhr maskiert und mit einem Messer bewaffnet in die Büroräume in der Fischerstraße gekommen und hatte dort einen 53-jährigen Gerichtsvollzieher angegriffen. Durch das Einschreiten weiterer anwesender Personen konnte der Angreifer in die Flucht geschlagen werden. Der verletzte Gerichtsvollzieher musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dort wird er auch zur Stunde behandelt. Bislang ist der 53-jährige nicht vernehmungsfähig.



Bereits unmittelbar nach der Tat in einem Büro in der Fischerstraße hatte ein Großaufgebot der Polizei im Stadtgebiet Ansbach und Umgebung intensiv nach dem flüchtigen Messerangreifer gefahndet. Auch über die Medien hatte sich die Polizei auf der Suche nach Zeugen frühzeitig an die Öffentlichkeit gewandt. Obwohl die Fahndung zunächst nicht zur Festnahme des Gesuchten führte, wurden die Maßnahmen zur Ergreifung des 33-Jährigen weitergeführt. Es folgten die gezielte Überprüfung von Anlaufpunkten sowie die bundesweite Ausschreibung im Fahndungssystem der deutschen Polizeibehörden.



Nähere Einzelheiten zu dem Messerangriff und die Festnahme des Tatverdächtigen gibt die Kriminalpolizei Ansbach unter Leitung von Herrn Kriminaldirektor Dieter Hegwein, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Staatsanwaltschaft Ansbach, vertreten durch den Leitenden Oberstaatsanwalt, Herrn Michael Schrotberger, sowie einem Vertreter des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Donnerstag bekannt.

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft



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