Sattelzug legte A 9 in beide Richtungen lahm


A9/ALLERSBERG. Am Donnerstagnachmittag war ein Kraftfahrer aus dem Landkreis Roth mit seinem Sattelzug auf der A 9 in Richtung München unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Allersberg zog seine Zugmaschine plötzlich nach links, durchbrach die Mittelschutzplanke und riss dabei den Dieseltank auf. Letztlich blieb der Sattelzug quer zur Fahrbahn auf dem linken und mittleren Fahrstreifen der Fahrtrichtung Berlin sowie dem linken Fahrstreifen in Richtung München stehen.




Durch den Aufprall schleuderten mehrere Teile auf die Gegenfahrbahn, wodurch vier Fahrzeuge beschädigt wurden. Die Autobahn musste in beide Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Allersberg und Hilpoltstein sowie die Autobahnmeisterei Greding waren im Einsatz. Die Reinigung der Fahrbahn, Bergung des Sattelzugs und Aufräumarbeiten vor Ort dauerten bis tief in die Nacht.

Mehrmals musste dabei die Kehrmaschine mit zahlreichen Trümmern ausgeleert werden. Aufgrund der Sperrungen kam es bis weit nach Mitternacht zu massiven Rückstauungen in beide Richtungen. Der 62-jährige Lasterfahrer wurde mit einer Kopfplatzwunde und weiteren leichten Verletzungen ins Klinikum Nürnberg-Süd verbracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 80.000,- Euro. Drei Verkehrsteilnehmer wurden dabei erwischt, wie sie mit ihren Handys das Unfallgeschehen filmten.



Im Staubereich ereignete sich beim Vorbeileiten des Verkehrs am Standstreifen ein weiterer Unfall. Beim Einfädeln kam zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen einem Lkw und Pkw. In Richtung Berlin fuhr ein Sattelzug in das Stauende und krachte in einen weiteren Sattelzug. Eine liegengebliebene Sattelzugmaschine musste aufgrund Spritmangels abgeschleppt werden. Ein rumänischer Kraftfahrer wendete auf der Autobahn und fuhr als Geisterfahrer erwischt.





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