AfD-Höcke kommt zwei Stunden zu spät und beleidigt Kulmbach


KULMBACH. Mehr als 1.000 Menschen haben sich in Kulmbach getroffen, um gegen den AfD-Auftritt von Björn Höcke zu protestieren. Dessen Erscheinen war für 19 Uhr angekündigt. Doch auch bis 21 Uhr war nichts von ihm zu sehen.




Die Kulmbacher Gegenwehr ist riesig. Mehr als eintausend Bürger haben sich rund um die Stadthalle getroffen. Aufgeteilt in zwei Gruppen, stehen die einen vor der Bühne, die anderen vor der Stadthalle. Der Sicherheitsdienst musste jeden Besucher der Stadthalle durchsuchen. Die AfD wollte das so.

Ein breites Bündnis aus Bürgern, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen hat sich zum Protest eingefunden. Schon gegen 17.30 Uhr waren bereits deutlich mehr als 1000 Demonstranten vor Ort und der Zulauf wurde immer stärker. Doch wer lange auf sich warten lies: Björn Höcke. Seit 18 Uhr warteten seine Anhänger, die sich den „Nazis raus“ – Rufen stellen mussten. Die AfD-Anhänger und die Gegendemonstranten konnten sich nicht zu nahe kommen. Die Polizei hatte massive Absperrungen und meterweite Abstände eingerichtet.



Kurz nach 21 Uhr ist er dann gekommen. Björn Höcke wurde wurde von den geduldigen AfD-Anhängern mit langem Applaus begrüßt. Er kam durch Tiefgarage, allerdings heimlich und erst dann, als die Gegendemo bereits in der Auflösung war. Dessen mehr als 1.000 Teilnehmer bezeichnete Höcke als „Opfer der Bildungskatatrophe“, den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder betitelte er als „Politikkasper“.





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