Orkan-Ticker: Straßensperrungen in Nürnberg


LIVETICKER. Das Sturmtief „Sabine“ zieht Sonntag und Montag über ganz Deutschland hinweg: Heftige Orkanböen sind möglich. Wo es am schlimmsten wird und wie man sich schützen sollte. Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Das Unwetter-Ereignis wird verbreitet erwartet, insbesondere in höheren Lagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit. Alle Infos kompakt in unserem Liveticker. 




11.02.2020, 12.55 Uhr: Straßensperrungen in Nürnberg

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) beseitigt momentan Sturmschäden im Steinplattenweg in Erlenstegen und im Promenadenweg in Katzwang. Beide Straßen sind für die Dauer der Arbeiten teils gesperrt. Im Steinplattenweg am Platnersberg ist eine auf einem Privatgrundstück stehende Eiche umgefallen und auf eine alte Buche gestürzt, die im öffentlichen Raum steht. Der Steinplattenweg ist zwischen Hubertusstraße und Eichendorffstraße für die Dauer der Arbeiten voraussichtlich bis zum heutigen Dienstagabend, 11. Februar 2020, gesperrt.

In Katzwang ist der Promenadenweg aufgrund von Sturmschäden zwischen Georg-Stefan-Straße und Kloster-Ebrach-Straße gesperrt. Die Räumungsarbeiten sind voraussichtlich bis Donnerstag, 13. Februar 2020, abgeschlossen. Sör bittet Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer mit dem Ziel S-Bahnstation Reichelsdorfer Keller, die Katzwanger Hauptstraße, Am Fuchsberg sowie die GeorgStefan-Straße zu nutzen.




11.02.2020, 12.49 Uhr: Abschlussmeldung aus Niederbayern

Es lässt sich feststellen, dass es sich bei den angefallenen Einsätzen, überwiegend um umgestürzte Bäume, abgerissene Äste oder sonstige Gegenstände, welche Straßen blockierten oder auf geparkte Fahrzeuge stürzten, handelte. Das teilte die Polizei mit. Aktuell hat sich die Einsatzlage im gesamten Zuständigkeitsbereich nahezu gänzlich beruhigt. Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt trotz der aktuell ruhigen Wetterlage weiterhin vor der Gefahr durch herumliegende Gegenstände auf der Fahrbahn und bittet alle Verkehrsteilnehmer vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren.

Seit der letzten Meldung bis heute ca. 07.30 Uhr wurden rund 30 weitere Einsätze, größtenteils aufgrund querliegender Bäume, registriert. Gestern wurden im Bereich Grafenau zwei Stromleitungen durchtrennt (Zuständigkeitsbereich PI Grafenau). Gestern gegen 18:15 Uhr wurde in Geisenhausen das Dach des dortigen Altenheimes teilweise abgedeckt (Zuständigkeitsbereich PI Vilsbiburg). In Freyung fiel heute in den frühen Morgenstunden ein Baum auf einen geparkten Pkw (Zuständigkeitsbereich PI Freyung). In Mengkofen wehte der Wind heute gegen 06:30 Uhr einen Bauzaun auf die Straße. Der zuständige Bauhof wurde benachrichtigt (Zuständigkeitsbereich PI Dingolfing). Die Sperrung des Arbergebietes wurde heute um 08:00 Uhr wieder aufgehoben (Zuständigkeitsbereich PI Zwiesel)




11.02.2020, 12.49 Uhr: Orkanböe drückte Stadel um

WENZENBACH. Während sich eine 85-jährige Seniorin am Montagvormittag, 10.02.2020 zum Füttern ihrer Katzen in einer Scheune im Ortsteil Strohberg aufhielt, drückte eine Orkanböe den Stadel um. Hierdurch erlitt die Frau eine Kopfplatzwunde, weshalb sie von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht wurde. In der Scheune befanden sich zudem verschiedene landwirtschaftliche Fahrzeuge, die nun unter dem abgesenkten Dach begraben sind. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte bislang nicht beziffert werden.


11.02.2020, 12.49 Uhr: Von Windböe erfasst und abgestürzt – Arbeiter schwer verletzt

OSTHEIM V.D. RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Montagnachmittag ist ein 41-Jähriger bei einem Betriebsunfall schwer verletzt worden. Offenbar war der Mann von einer starken Windböe erfasst worden und vom Dach einer Biogasanlage in die Tiefe gestürzt. Die Polizeiinspektion Mellrichstadt ermittelt. Gegen 13.40 Uhr führte der 41-Jährige Wartungsarbeiten an der Lüftungsanlage einer Biogasanlage durch. Als er zu diesem Zweck auf dem Dach stand, wurde er von der Windböe erfasst. Er rutschte aus und stürzte etwa vier Meter in die Tiefe. Der Firmenangestellte aus Erlangen erlitt bei dem Sturz eine Rückenverletzung. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach den vorliegenden Erkenntnissen ist die Verletzung des Mannes nicht lebensbedrohlich.




11.02.2020, 12.47 Uhr: Bilanz des Polizeipräsidiums Mittelfranken

Insgesamt mussten die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mittelfranken bis Dienstagmorgen (11.02.2020, 09:00 Uhr) 412 Einsätze im Zusammenhang mit dem Orkantief bewältigen. In Mittelfranken wurden, wie mit Meldung 192 berichtet, durch die Folgen des Orkantiefs fünf Personen leicht und ein 20-Jähriger Mann schwer verletzt. In den überwiegenden Fällen handelte es sich bei den Einsätzen um umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste oder sonstige Gegenstände, welche Straßen blockierten oder auf geparkte Fahrzeuge stürzten. Hier unterstützten die Polizeibeamten die Räumung blockierter Straßen, unter anderem mit dem Einsatz von Kettensägen. Ergänzend zu den in der vorläufigen Bilanz berichteten Ereignissen, musste am Montagabend die BAB 9 zwischen Hormersdorf und Schnaittach im Zeitraum von 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr wegen Reparaturarbeiten einer Stromleitung in beide Richtungen komplett gesperrt werden.




11.02.2020, 12.40 Uhr: Imbissbude vom Winde verweht

Coburg, Seßlach. Auch noch im Laufe des Montags sorgte das Sturmtief „Sabine“ in Stadt und Landkreis für mehrere Polizeieinsätze. Im Seßlacher Stadtteil Heilgersdorf musste um 12:30 Uhr eine Straße gesperrt werden, da eine Windböe Teile eines Daches abgedeckt hatte. Da weitere Teile drohten auf die Straße zu fallen, musste der Straßenabschnitt gesperrt werden. Die Stadt Seßlach bemüht sich gemeinsam mit dem Eigentümer um eine schnellstmögliche Sicherung des Daches.

Zu einem Ausweichmanöver mit Blechschaden kam es am Montag um 14:50 Uhr am Bausenberg zwischen den Coburger Stadtteilen Cortendorf und Rögen. Ein 30-Jähriger fuhr mit seinem Pkw von Rögen in Richtung Cortendorf. Im Laufe eine Linkskurve wich er einem herabfallenden Ast aus und krachte in die Schutzplanke. Am Fahrzeug des Mannes entstand ein Sachschaden von 4000 Euro.

Auf der Lauterer Höhe in der Oudenaarder Straße machte sich am Montagnachmittag eine Bratwurstbude selbständig, die dort ordnungsgemäß in einer Parkbucht abgestellt war und auch vorschriftsmäßig gesichert wurde. Die Windböen bliesen die Imbissbude vom Fahrbahnrand über einen Gehweg gegen einen Stromverteilerkasten. An diesem entstand ein Sachschaden von 3000 Euro.


10.02.2020, 21.15 Uhr: Schulausfälle für Dienstag

  • Stadt und Landkreis Passau
  • Landkreis Rottal-Inn
  • Landkreis Freyung-Grafenau
  • Landkreis Dingolfing-landau




Sabine ist durch. Wir beenden den Liveticker. Danke für Eure Teilnahme. Sollte sich noch etwas tun, schreiben wir hier weiter.


10.02.2020, 18.45 Uhr: Bilanz aus der Oberpfalz

Das Sturmtief „Sabine“ hat seit Montag, 10.02.2020, 03:00 Uhr  für mehrere Einsätze in der Oberpfalz gesorgt. Seit 10:00 Uhr wurden etwa 40 wetterbedingten Einsätze gemeldet. Konkret kam es zwischen 3.00 Uhr und 14:15 Uhr zu 100 Polizeieinsätzen in der gesamten Oberpfalz. Schwerpunktmäßig kam es von 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr und von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr zu einer Vielzahl an umgestürzten Bäumen. Vereinzelt wurden Verkehrsunfällen gemeldet, wobei es zu keinem Personenschaden kam. In Weiden i . d. OPf. wurde gegen 13:00 Uhr ein Baum auf einem Gleis gemeldet. Aufgrund der Einstellung des Zugverkehrs konnte der Baum aber ohne weitere Probleme entfernt werden. Insbesondere in den Landkreisen Neumarkt i. d. OPf. und Regensburg konnten zuletzt die meisten Verkehrsbehinderungen und Unfälle verzeichnet werden. Nach derzeitigem Stand gehen die polizeilichen Einsätze zurück.




10.02.2020, 17:30 Uhr: Niederbayerische Zwischenbilanz zum Sturmtief „Sabine“

Seit den Mittagsstunden kamen weitere Einsätze aufgrund des Sturmtief „Sabine“ im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern hinzu. Seit der letzten Meldung wurden bis ca. 15.45 Uhr rund 65 weitere Einsätze, größtenteils aufgrund querliegender Bäume, registriert. Im Bereich Aholming wurde ein Bauarbeiter durch eine herabfallende Holzplanke leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert (Zuständigkeitsbereich PI Plattling). An der Baustelle „Am Dom“ in Passau hängt von der dortigen Baustelle eine Plane gefährlich in den Fußgängerbereich. Das zuständige Dombauamt wurde verständigt (Zuständigkeitsbereich PI Passau). In Deggendorf wehte der Sturm einen kleinen Teil des Blechdaches der Maria-Himmelfahrts-Kirche aus der Verankerung. Der zuständige Hausmeister wurde benachrichtigt (Zuständigkeitsbereich PI Deggendorf). In Abensberg wurde ein Pkw durch einen umgefallenen Container beschädigt (Zuständigkeitsbereich PI Kelheim)




10.02.2020, 17:30 Uhr: Oberfränkische Zwischenbilanz zum Sturmtief „Sabine“

Sturmtief „Sabine“ sorgt mit Sturmböen deutschlandweit für massive Einschränkungen im Flug- und Bahnverkehr. Schulen und Kindergärten blieben am Montag geschlossen. Die Polizei Oberfranken zieht für den Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag trotz vieler Einsätze eine weitestgehend positive Zwischenbilanz. Ein deutlicher Anstieg der Notrufe, die bei der Einsatzzentrale der Polizei Oberfranken in Bayreuth eingehen, war zu erwarten, ebenso ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Somit befand sich bereits in der Nacht zum Montag mehr Personal an den Notruf- und Funkplätzen.

Zwischen 3 Uhr und 15 Uhr kam es am Montag zu gut 300 Notrufen, im Zusammenhang mit Sturmtief „Sabine“ legte die Einsatzzentrale über 320 Einsätze an. Großteils handelte es sich dabei um Verkehrsbehinderungen durch herabgerissene Äste oder umgestürzte Bäume, die zwar die Straßen blockierten, aber ohne Verletzte schnell von den Feuerwehren und Straßenmeistereien beseitigt werden konnten.  Darüber hinaus beschäftigten umgewehte Bauzäune, Toilettenhäuschen, Trampoline und Mülltonnen sowie gelöste Teile von Dacheindeckungen die Einsatzkräfte. In Stadtsteinach brach am Montagvormittag das Stallzelt eines dort gastierenden Zirkus zusammen. Glücklicherweise erlitt niemand Verletzungen und auch die entlaufenen Ponys blieben unversehrt und befinden sich nun wieder in Sicherheit.

Auf Oberfrankens Straßen kam es zu einigen, witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen zwei Personen verletzt wurden: Gegen 6.20 Uhr wehte eine Sturmböe auf der Staatsstraße St2244 zwischen Altendorf und Neuses a.d. Regnitz im Landkreis Bamberg einen Kleinwagen von der Fahrbahn. Die Fahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Kurz vor 7 Uhr fuhr ein 27-jähriger Radfahrer in Hof über ein umgewehtes Verkehrszeichen, das auf dem Radweg entlang der Ernst-Reuter-Straße lag. Der junge Mann stürzte und erlitt Prellungen. Bereits gegen 5 Uhr warf der Seitenwind den Anhänger eines Kleinlasters auf der Autobahn A70 zwischen Scheßlitz und dem Autobahnkreuz Bamberg um. Das Zugfahrzeug blieb zwar stehen und der Fahrer unverletzt, es kam jedoch zu zeitweisen Verkehrsbehinderungen auf dem rechten Fahrstreifen. Bei acht weiteren Verkehrsunfällen kollidierten Fahrzeuge mit umgestürzten Bäumen, wobei ein Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstand.




10.02.2020, 15.15 Uhr: Bilanz aus Mittelfranken

Bis in die Mittagstunden verzeichnete die mittelfränkische Polizei knapp 350 Einsätze im Zusammenhang mit dem Orkantief „Sabine“. Hierbei handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume, abgerissene Äste oder sonstige Gegenstände, welche Straßen blockierten oder auf geparkte Fahrzeuge stürzten. Ein schwerer Unfall ereignete sich in Heßdorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt). Hier wurde ein 20-jähriger Fußgänger von einem Anhänger erfasst. Der Anhänger befand sich angekoppelt an einem vorbeifahrenden Pkw und wurde von einer Windböe auf den Gehweg geschleudert. Der 20-jährige Mann wurde am Kopf getroffen und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Nürnberger Stadtteil Katzwang erlitten drei weitere Personen leichte Verletzungen. Ein fahrender Pkw wurde in der Kloster-Ebrach-Straße von einem umstürzenden Baum getroffen. Ein dahinter fahrendes Fahrzeug fuhr daraufhin auf das beschädigte Auto auf. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Eine Frau verletzte sich leicht, als ein Baum auf ihr Wohnhaus im Baimbacher Weg stürzte. Auf der Bundesstraße 2 (B2) bei Treuchtlingen (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen) schleuderte ein Kleinlaster aufgrund des starken Windes in den Straßengraben. Der Fahrer wurde vor Ort medizinisch versorgt. Ein weiterer Kleinlaster kippte auf der B466 bei Gnotzheim (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen) durch den Wind auf die Seite. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Im Nürnberger Stadtteil Kornburg stürzte ein Baum auf einen parkenden Linienbus, in welchem sich keine Fahrgäste befanden. Der Busfahrer blieb glücklicherweise unverletzt.




10.02.2020, 13:29 Uhr: Bilanz aus Stadtsteinach

Heute Morgen kollidierte ein Pkw-Fahrer in Marktleugast mit einer Baustahlmatte, die vom Wind umhergeworfen wurde. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Am Pkw entstand geringer Sachschaden. Ebenfalls in den Morgenstunden kam es in Marktleugast zu einem Auffahrunfall, bei dem SABINE mit unfallursächlich gewesen sein dürfte. Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Hof fuhr aus Hohenberg kommend in Richtung Kreisel, als unmittelbar vor ihm ein Baum auf die Fahrbahn stürzte. Er konnte rechtzeitig abbremsen und damit den Zusammenstoß verhindern. Ein nachfolgender 40-Jähriger aus dem Landkreis Hof konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den stehenden Pkw auf. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die beiden Autofahrer kamen mit dem Schrecken davon.
 

Auf der Staatsstraße 2195 schleuderte ein Windstoß einen Gegenstand gegen die Windschutzscheibe eines Pkw. Dabei ging die Windschutzscheibe zu Bruch. Der 66-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kulmbach erlitt dabei keine Verletzungen. Gegen Mittag fuhr ein 59-Jähriger mit seinem Pkw durch Kupferberg, als eine Windböe ein Wahlplakat löste und gegen das Auto schleuderte. Auch hier kam der Fahrer mit dem Schrecken davon. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. In Grafengehaig entfachte der starke Wind die Asche einer im Freien stehenden Abfalltonne. Die Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand, der schnell entdeckt wurde, rechtzeitig löschen. Der Sachschaden ist gering.




10.02.2020, 13:29 Uhr: Baum in Pegnitz entwurzelt 

Ein rund 20 Meter hoher Nadelbaum ist am Montagmittag in der Hans-Böckler-Straße in Pegnitz entwurzelt. Der Baum krachte in einen Gartenzaun und blockierte den Rettungsweg zu einem Mehrfamilienhaus. Die schnell angerückte Feuerwehr beseitigte den Baum. der auch zum Teil auf den Gehweg und die Straße ragte.




10.02.2020, 13:25 Uhr: 2. Bilanz aus Nürnberg

Das „Sturmtief Sabine“ hat die Stadt Nürnberg seit den frühen Morgenstunden überquert. Zur Mittagszeit um 12:00 Uhr kam es zu einer ersten Abschwächung der Windböen in der Stadt. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nürnberg sowie die Berufsfeuerwehr Nürnberg konnten die Schadenstellen weitgehend abarbeiten. Die erhöhte Alarmbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg wurde aufgehoben. Alle Einheiten kehrten zu ihren Gerätehäusern und Feuerwachen zurück und stellten die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und der technischen Geräte her. In der Zeit von Montag, 00:00 Uhr bis Montag, 12:00 Uhr wurden in der Stadt Nürnberg 85 sturmbedingte Einsätze zur technischen Hilfeleistung abgearbeitet. Überwiegend handelte es sich um umgestürzte Bäume und Bauzäune. Größere oder spektakuläre Gebäudeschäden konnten nicht verzeichnet werden. Bei all diesen 85 Einsätzen wurden keine Personen und Tiere verletzt. Im Vergleich dazu kam es im gesamten Leitstellenbereich (Städte Fürth, Nürnberg und Erlangen sowie die Landkreise Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt) zu insgesamt 184 Einsätze – somit fielen im Vergleichszeitraum 46% der Einsätze aus dem Leitstellengebiet auf die Stadt Nürnberg.




10.02.2020, 13:20 Uhr: Bilanz aus Niederbayern

Insbesondere seit ca. 6 Uhr bis heute Mittag, ca. 12 Uhr, kam es zu insgesamt rund 290 sogenannten „unwetterbedingten Einsätzen“, welche durch die Kolleginnen und Kollegen der niederbayerischen Polizeidienststellen zu bewältigen waren. Überwiegend handelt es sich um querliegende Bäume bzw. andere Gegenstände auf der Fahrbahn. Auf der Bundesautobahn A92 geriet ein Lkw aufgrund starken Windes ins Schleudern und kippte letztendlich um. Der Fahrer wurde dabei glücklicherweise lediglich leicht verletzt. Der Verkehr in Fahrtrichtung München konnte zwischenzeitlich wieder freigegeben werden (Zuständigkeitsbereich APS Wörth/ Isar). In einem Waldstück bei Zeitlarn fiel ein Baum auf einen besetzten Pkw. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert (Zuständigkeitsbereich PI Vilshofen). In Marklkofen kam es aufgrund eines umgestürzten Baumes zu einem Auffahrunfall mit einer leicht verletzten Person (Zuständigkeitsbereich PI Dingolfing)




10.02.2020, 12:40 Uhr: Lkw kippt auf der A92 um

Am Montagmorgen, 08.00 Uhr, befuhr ein 45-Jähriger aus Polen mit seinem 12-Tonner die A92 in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Landshut-West geriet sein Lkw bei orkanartigen Böen ins Schleudern und kippte um. Dadurch wurden beide Fahrspuren in Richtung München blockiert. Der Verkehr lief zunächst über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei.

Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Wegen der Bergung des Lkw, der mit Autositzen beladen war, musste die A92 bis in die Mittagstunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei Wörth a. d. Isar an der Anschlussstelle Altdorf abgleitet. Es bildete sich ein Stau von bis zu fünf Kilometern. Am Lkw entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. An der Unfallstelle befanden sich die Feuerwehren aus Landshut, Altdorf und Pilfas. Die Beamten Autobahnpolizeistation Wörth a. d. Isar mussten leider feststellen, dass durch viele im Stau stehende Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet wurde, so dass sich die Anfahrt der Rettungskräfte zur Unfallstelle unnötig verzögerte.


10.02.2020, 11:30 Uhr: Schwere Sturmböe im Raum Pegnitz

Erneuter Stromausfall im Raum Pegnitz. In Neudorf wurde ein Garagendach abgedeckt. Die Rastanlage Pegnitz ist stromlos. Mehrere Bäume blockieren Straßen. Auch die B2 und die B470 sind teilweise blockiert. So beispielsweise bei Creußen, Schnabelwaid, Elbersberg.

Zweite Sturmwelle trifft Pegnitz und Umgebung


10.02.2020, 11:09 Uhr: Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit ORKANBÖEN

Mo, 10. Feb, 11:10 – 12:00 Uhr. Von Westen ziehen örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12).




10.02.2020, 11:09 Uhr: Stadt und Landkreis Coburg

In Stadt und Landkreis kam es zu mehreren Verkehrsbehinderungen. Im Bereich des Vorderen Floßangers kippte eine mobile Toilette und blockierte die Straße. Im Bereich der Turnhalle in der Bamberger Straße fiel ein Bauzaun um und sorgte für Verkehrsbehinderungen. Im Landkreis blockierten in der Wildbahn, bei Rossach sowie zwischen Haarth und Meschenbach Bäume die Straße. Durch den kräftigen Wind wurde zudem in Untersiemau ein Trampolin auf die Straße geweht. Im Stadtgebiet sorgte das Unwetter für die Auslösung von zwei Einbruchalarmen, die sich allerdings schnell als Fehlalarme herausgestellt hatten. Aufgrund der guten Vorabinformationen der Behörden und des Wetterdienstes konnten sich die Bürger auf die Wettersituation einstellen. Es kam nur vereinzelt zu Beeinträchtigungen.


10.02.2020, 11:00 Uhr: Polizei Hof zieht ebenfalls erste Bilanz

Über die Einsatzzentrale wurden bislang 14 umgestürzte Bäume an verschiedenen Örtlichkeiten im Dienstbereich mitgeteilt. Großes Glück hatte ein Pkw-Fahrer am Montagmorgen gegen 04:50 Uhr. Der Mann wollte von Lichtenberg nach Naila fahren, als durch das Sturmtief „Sabine“ ein Baum auf die Fahrbahn stürzte und neben dem Pkw aufschlug. Allerdings trafen Äste den Pkw und verursachten einen Schaden in Höhe von ca. 5.000,– Euro. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.




10.02.2020, 10:18 Uhr: 2. Bilanz aus der Oberpfalz

Das Sturmtief „Sabine“ sorgt weiterhin für Einsätze in der Oberpfalz. Die Polizei in der Oberpfalz registriert seit Montag, 10. Februar 2020, 3.00 Uhr, vermehrt unwetterbezogene Einsätze. Die Einsatzzahlen sind seit 8.00 Uhr weiter gestiegen. Konkret kam es zwischen 3.00 Uhr und 10.00 Uhr zu 58 Polizeieinsätzen in der gesamten Oberpfalz. Die meisten Einsätze bildeten Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste (36). Insgesamt wurden bis 10.00 Uhr neun wetterbezogene Verkehrsunfälle gemeldet, bei denen jedoch glücklicherweise niemand verletzt wurde. Weiterhin wurde fünf Bäume auf Fahrzeuge geweht. In Sulzbach-Rosenberg wurde gegen 09.50 Uhr ein abgedecktes Blechdach eines Kinderheims gemeldet. Etwa 300 qm seien hier in die angrenzenden Bäume geweht worden. Verletzte Personen durch unmittelbaren Unwettereinfluss wurden bisher nicht bekannt. Die meisten Polizeieinsätze wurden bislang im Landkreis Regensburg und im Landkreis Cham registriert. Derzeit ist eher eine nachlassende Tendenz der Einsatzzahlen zu beobachten. Daher soll frühestens am Nachmittag eine weitere Zwischenbilanz erstellt werden.




10.02.2020, 08:45 Uhr: Bilanz aus Nürnberg

Trotz der dauerhaft hohen Windgeschwindigkeiten in der Nacht und am frühen Morgen halten sich bisher die Einsatzzahlen noch in Grenzen. Menschen kamen sturmbedingt nicht zu Schaden. Gegen 03:00 Uhr traf „Sabine“ mit dauernden orkanartigen Winden auf die Stadt und den Großraum. Gegen 03:30 Uhr gingen in der Folge die ersten Notrufe in der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr Nürnberg ein. Im gesamten Leitstellengebiet  (Stadt Nürnberg, Nürnberger-Land, Stadt Fürth, Fürth-Land, Stadt Erlangen und Erlangen-Höchstadt) mussten bisher (Stand 06:30 Uhr) insgesamt 20 sturmbedingte Einsätze abgearbeitet werden, davon sieben in Nürnberg selbst. Zumeist mussten lose Teile auf Dächern abgetragen oder befestigt, umgestürzte Bäume abgetragen oder Baustellen gesichert werden. An einem Rohbau in Katzwang drohten beispielsweise die freistehenden Giebelwände umzustürzen. Durch personelle Verstärkungen in der Leitstelle, die Besetzung zusätzlicher Drehleitern und anderer Sonderfahrzeuge bei der Berufsfeuerwehr sowie die Unterstützung durch die Freiwilligen Feuerwehren konnten problemlos alle Notrufe bedient und die notwendigen Einsatzmaßnahmen durchgeführt werden. Die Zahl der Einsätze kann sich allerdings im Tagesverlauf noch erhöhen, wenn die Schäden offensichtlich werden. Außerdem werden auch weiterhin noch heftige orkanartige Böen in Verbindung mit Regenfällen zu erwarten sein. Auf die bestehenden Warnungen des DWD wird hierzu hingewiesen.


10.02.2020, 08:18 Uhr: Bilanz aus der Oberpfalz

Das Sturmtief „Sabine“ betrifft seit gestern nahezu ganz Deutschland. Die Polizei in der Oberpfalz registriert seit Montag, 10. Februar 2020, 3.00 Uhr, vermehrt unwetterbezogene Einsätze. Deren Anzahl hält sich jedoch bisher eher in überschaubaren Grenzen. Konkret kam es zwischen 3.00 Uhr und 8.00 Uhr zu 31 Polizeieinsätzen in der gesamten Oberpfalz. Die meisten Einsätze bildeten Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste (20). Insgesamt wurden bis 8.00 Uhr acht wetterbezogene Verkehrsunfälle gemeldet, bei denen jedoch glücklicherweise niemand verletzt wurde. In Thonhausen im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde gegen 07.39 Uhr ein abgedecktes Dach eines Pferdestalls gebeten. Derzeit läuft dort noch ein Einsatz der Feuerwehr. Verletzte Personen durch unmittelbaren Unwettereinfluss wurden bisher nicht bekannt. Die meisten Polizeieinsätze wurden bislang im Landkreis Regensburg registriert. Derzeit ist eher eine steigende Tendenz der Einsatzzahlen zu beobachten, weshalb gegen 10.00 Uhr eine weitere Lagemeldung veröffentlicht wird.




10.02.2020, 08:15 Uhr: Bayreuther Feuerwehr zieht Bilanz

Das Stadtgebiet Bayreuth ist vom Sturmtief Sabine weitgehend verschont geblieben. Zum aktuellen Zeitpunkt (08:11 Uhr) musste die Freiwillige Feuerwehr Bayreuth zu lediglich zwei Unwettereinsätzen ausrücken. Dabei mussten im Bereich Dörnhof zwei Äste von der Straße geräumt und in der Bürgerreuther Straße ein umgewehter Bauzaun wieder aufgestellt werden.


10.02.2020, 06.00 Uhr: Sabine kam mit Verspätung

Das Orkantief Sabine ist mit leichter Verspätung in Oberfranken angekommen. Seit 5.45 Uhr etwa peitschen Wind und Regen um sich. Bäume wurden entwurzelt. Auch die Feuerwehr musste bereits ausrücken. Über konkrete Einsätze und Schäden ist noch nichts bekannt. In Stadtsteinach (KU) ist der Strom ausgefallen.


09.02.2020, 22.00 Uhr: Bahn rechnet mit Ausfällen im Nahverkehr

infolge des Sturmtiefs Sabine ist am Montagmorgen, im Regionalverkehr Bayern/bei der S-Bahn Nürnberg keine reguläre Betriebsaufnahme zu erwarten. Abhängig von der Sturmstärke und der Verfügbarkeit der Infrastruktur werden die Strecken im Tagesverlauf sukzessive in Betrieb genommen. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage ist damit jedoch nicht vor dem späteren Vormittag zu rechnen.




09.02.2020, 21.51 Uhr: Handwerkskammer Oberfranken stellt Auszubildende frei

Angesichts der Sturmwarnung für Montag, 10. Februar 2020, stellen wir allen Auszubildenden des oberfränkischen Handwerks frei, ob sie die Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) an den Bildungszentren der Handwerkskammer für Oberfranken besuchen. Ebenfalls ist es auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Meisterschulen der HWK für Oberfranken freigestellt, ob sie die Kurse an diesem Tag besuchen.


09.02.2020, 21.50 Uhr: Uni Bayreuth lässt Prüfungen ausfallen

Die #UniBayreuth bleibt am Montag, 10. Februar 2020, geöffnet; alle für Montag angesetzten universitären Prüfungen entfallen. Beschäftigte und Studierende der Universität Bayreuth werden darum gebeten, die aktuelle Wetterlage und die Verhältnisse auf den Schienen und Straßen zu beobachten und selbst zu entscheiden, ob es ihnen möglich ist, am Montag sicher an den Campus zu kommen. Dabei gilt: Sicherheit geht vor! Alle für Montag angesetzten universitären Prüfungen entfallen, Nachholtermine werden individuell angesetzt. Aufgrund der Unwetterwarnung werden die Studierenden darauf hingewiesen, dass es in ihrer Entscheidung liegt, ob sie zu Lehrveranstaltungen erscheinen oder nicht. Sollte aufgrund der Wetterlage eine Teilnahme nicht möglich sein, wird für das Fehlen im Nachgang eine pragmatische Lösung gefunden.

Beschäftigte der Universität Bayreuth können – sofern nicht dringende dienstliche Gründe dagegensprechen – selbst entscheiden, ob sie aus Sicherheitsgründen am Montag zu Hause bleiben. Vorgesetzte müssen dann informiert werden, Arbeitszeit kann durch Urlaub oder Nacharbeit ausgeglichen werden.




09.02.2020, 21.41 Uhr: Heftige Schäden im Münsterland


09.02.2020, 21.30 Uhr: Lauf, Röthenbach und Hersbruck lassen Kita-Eltern selbst entscheiden

Die städtischen Kindertagesstätten und Kinderkrippen sowie die Horte in lauf, Röthenbach und Hersbruck bleiben am Montag, den 10.02.2020 geöffnet. Somit will man Eltern helfen, die nicht spontan Urlaub nehmen können. „Bitte entscheiden Sie selbst, ob Sie Ihre Kinder wegen der Witterungsverhältnisse in die Kindertagesstätte bringen“, sagt Klaus Hacker, Bürgermeister von Röthenbach, auf Nachfrage unserer Redaktion. Falls Sie sich entscheiden, zuhause zu bleiben, informieren Sie bitte unbedingt Ihre Einrichtung vom Fernbleiben Ihres Kindes. Weitere Informationen erhalten Sie in Ihrer Einrichtung. Bitte beachten Sie, dass dies nur für die städtischen Einrichtungen gilt. Wenn ihr Kind in einer Einrichtung eines privaten oder kirchlichen Trägers untergebracht ist, informieren Sie sich bitte dort!

Weitere Informationen für Lauf an der Pegnitz erhalten Sie beim Fachbereich Kinder, Bildung und Soziales unter TEL. 09123-184220. (Benedikt Bisping, Bürgermeister aus Lauf)

Die evangelischen Kindertageseinrichtungen in Lauf bleiben geschlossen.




09.02.2020, 19.52 Uhr: Kindergärten und Betriebsausfall?

Kindergärten haben unterschiedliche Träger, weswegen hier keine einheitliche Regelung vorhanden ist. Bitte fragen Sie direkt nach.

Gemeldet:

  • Kiga Arche Noah in Lauf bleibt geschlossen
  • Alle Kindergärten und Mittagsbetreuungen der Gemeinde Nersingen und der Stadt Vöhringen bleiben am Montag, 10.02.2020 komplett geschlossen.
  • Kindergarten Trockau geöffnet
  • Kindergarten am Eichenring Röthenbach geöffnet

09.02.2020, 19.22 Uhr: Schulausfall in Unterfranken

Am Montag fällt der Unterricht in den Landkreisen  Miltenberg und Bad Kissingen aus.




09.02.2020, 19.22 Uhr: Schulausfall in Mittelfranken

Am Montag fällt der Unterricht in ganz Mittelfranken aus.


09.02.2020, 19.22 Uhr: Schulausfall in der Oberpfalz

In der gesamten Oberpfalz fällt am Montag der Unterricht an allen Schulen aus.


09.02.2020, 18.38 Uhr: Turn – und Sportbetrieb in Pegnitz eingestellt

Wegen des Sturmes werden auch Sport-und Trainingsveranstaltungen in Pegnitz abgesagt. Darunter auch das Fußballtraining der F Jugend, und das MTV Mädchenturnen.




09.02.2020, 18.11 Uhr: Bahn stellt Betrieb überwiegend ein und schaltet Hotline

Aufgrund der aktuellen Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) stellt die Bahn den Fernverkehr ab 18 Uhr komplett ein. Es ist davon auszugehen, dass auch der Regional- und S-Bahverkehr in Bayern davon betroffen sein wird. „Wir empfehlen unseren Reisenden von Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 ihre geplante Reise auf einen anderen Tag zu verschieben“, teilte die Bahn bereits am Nachmittag mit. Ab sofort ist eine kostenfreie Hotline geschaltet, unter der sich Reisende über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren können. Die Nummer lautet 08000 99 66 33.

Alle bereits gekauften Tickets des Fernverkehrs für die Reisetage 09.02.2020 bis einschließlich 11.02.2020 behalten ihre Gültigkeit und können bereits ab Samstag, 08.02.2020 bis mind. Dienstag, 18.02.2020 genutzt werden. Sie können die Tickets entweder kostenfrei stornieren oder von Samstag, 08.02.2020 bis eine Woche nach Störungsende flexibel nutzen. Dies gilt auch für zuggebundene Tickets. Sie können Ihre Sitzplatzreservierungen gebührenfrei umtauschen. Hier finden Sie das entsprechende Erstattungsformular für online gebuchte Tickets.




09.02.2020, 17.20 Uhr: In folgenden Landkreisen fällt die Schule am Montag, 10.02.2020, komplett aus

Update: Die Regierung von Oberfranken hat zum Schutz der Schülerinnen und Schüler entschieden, dass am Montag,10.02.2020, der Unterricht an allen staatlichen und kommunalen Schulen in Oberfranken nicht stattfinden wird. Schülerinnen und Schüler, deren Betreuung nicht sichergestellt werden kann, können in der Schule beaufsichtigt werden.

  • Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
  • Landkreis Lichtenfels
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09.02.2020, 16.20 Uhr: Deutschlandweit bereits Warnstufe ROT ausgelöst

Besonders in der zweiten Nachthälfte treten in Bayern bereits ab 2 Uhr orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit Orkanböen um 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden. Oberhalb 1000 m extreme Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) und 140 km/h (39m/s, 76kn, Bft 12+) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit extremen Orkanböen bis 160 km/h (45m/s, 87kn, Bft 12+) gerechnet werden.




09.02.2020, 08.00 Uhr: Franken trifft es in der zweiten Nachthälfte zum Montag




08.02.2020, 12.00 Uhr: Erste Prognose für Nordbayern

Ab Sonntag Abend sind erste leichtere Windböen aus vorerst südlichen Richtungen zu erwarten. Die Windgeschwindigkeiten steigen dann Stunde für Stunde an. In den höheren Lagen (>600m) sind vor Mitternacht bereits erste Böen um 70-80km/h möglich. In der zweiten Nachthälfte sind dann auch in tieferen Lagen Windböen um 70-80km/h wahrscheinlich. Am frühen Morgen des Montag (~5-7Uhr) erreicht das Sturmfeld sein Maximum in Oberfranken. Im Flachland sind dann Böen bis 90km/h und lokal darüber möglich, in höheren Lagen können hier und da auch über 100km/h erreicht werden.

Der eigentliche Knackpunkt kommt aber jetzt: Entlang der berechneten Kaltfront werden sicherlich – mitunter stärkere – Schauer oder sogar kurze Gewitter entstehen. Je nach Ausprägung dieser Kaltfront kann es dann im Zuge dieser zu Orkanböen über 120km/h kommen – auch im Flachland, da der starke Höhenwind in den Schauern/Gewittern nach unten herabgemischt werden kann (vertikaler Impulstransport). Letzlich hängt vieles davon ab, wie stark die Kaltfront sein wird. Selbst wenn diese eher schwach ist, bleibt es aber bei den weiter oben angesprochenen Böen um 80-90km/h. Danach bekommen wir aus aktueller Sicht eine leichte Abschwächung, bevor es gegen Mittag erneut stürmisch werden kann. Dann sind Böen um 70-80km/h möglich – speziell in Verbindung mit Schauern.

Der Wind wird voraussichtlich aus südwestlichen Richtungen kommen. Generell gilt, dass man sich nicht in der Nähe von möglichen herabfallenden Gegenständen aufhalten sollte. Parken unter Bäumen, oder in deren Nähe ist also eine eher blöde Idee. Auch versteht es sich eigentlich von selbst, dass ein Aufenthalt in Wäldern o.ä. zu diesem Zeitpunkt mitunter lebensgefährlich sein kann. Eine gewisse Beeinträchtigung des Berufsverkehrs ist ebenso zu erwarten, egal ob Auto oder Bahn. Man sollte dies also mit einplanen und idealerweise eine Route wählen, die nicht unbedingt durch dichte Waldgebiete führt. Hoffen wir mal, dass es glimpflich ausgeht.

Wie immer gilt: Dies ist nur ein Hinweis auf mögliche, zu erwartende Gefahren und kein Garant für ein tatsächlich auftretendes Ereignis. Theorie (Wettermodelle) und Praxis liegen oft ein wenig auseinander, sodass es nicht so kommen muss, wie es berechnet wird. Christopher Pitrof, Wetterexperte bei Bayern-Reporter.




07.02.2020, 20.04 Uhr: DWD warnt vor Unwetter

Ab Sonntagabend erfasst das Sturmfeld eines Orkantiefs über der Nordsee Deutschland. Verbreitet werden STURMBÖEN und SCHWERE STURMBÖEN (Bft 9-10, bis 100 km/h) erwartet. Mit Kaltfrontpassage sind ausgangs der Nacht zum Montag und bis Montagvormittag ORKANARTIGE BÖEN (Bft 11, um 110 km/h) und ORKANBÖEN (Bft 12, um 120 km/h) wahrscheinlich. Hinweis: Noch bis in den Mittwoch hinein sind Sturmböen (Bft 9) wahrscheinlich. Diese Vorabinformation weist auf eine potentielle Unwetterlage hin. Akute Wetter/Unwetterwarnungen werden zeitnah herausgegeben.




07.02.2020, 19.57 Uhr: Unser Wetterexperte will am Samstagfrüh eine Prognose stellen

Wie schlimm es uns in Bayern trifft, darüber sprechen wir am Samstag mit unserem Wetterexperten Christopher Pittrof von Stormchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur. Seine Prognosen gelten als sehr zuversichtlich und seriös.


07.02.2020, 19.52 Uhr: Bahn warnt vor Zugausfällen

Aufgrund der aktuellen Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechnet die Bahn im Regional- und Fernverkehr ab Sonntagabend, 09.02.2020, mit erheblichen Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Sturmtief Sabine, insbesondere im Norden und Westen Deutschlands. Es sei laut einem Sprecher davon auszugehen, dass auch der Regional- und S-Bahverkehr in Bayern davon betroffen sein wird. Die Bahn empfiehlt ihren Reisenden daher, von Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 ihre geplante Reise auf einen anderen Tag zu verschieben.




07.02.2020, 19.00 Uhr: So wird Sabine über uns kommen

Der Sturm zieht von Nordwesten nach Südosten. Zunächst sei die Nordseeküste, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein betroffen. Dabei können Böen erste Geschwindigkeiten über 117 Stundenkilometer erreichen – das ist Orkanstärke. An der Nordsee bestehe Sturmflutgefahr. In der Nacht werde der Sturm dann Richtung Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen ziehen und bis zum frühen Morgen München erreichen. In den Mittelgebirgen, zum Beispiel am Brocken im Harz könnten Geschwindigkeiten bis zu 200 Stundenkilometern erreicht werden. Es wird aber auch Regionen geben, wo man Sabine so gut wie garnicht spürt. Wir werden im Liveticker in Echtzeit über den Verlauf informieren.


 



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