Senioren nach Höhlen-Expedition in der Fränkischen Schweiz vermisst


MUGGENDORF. Ein glückliches Ende fand am Sonntagabend eine Vermisstensuche in der Fränkischen Schweiz in einem Waldgebiet im Bereich des ‚Quakenschlosses‘.




Am Sonntagnachmittag brachen eine 66-jährige Frau und ihr 88-jähriger rüstiger Bekannter aus dem mittelfränkischen Raum zu einem Spaziergang in die Fränkische Schweiz auf. Dazu stellten sie ihr Fahrzeug auf einem Wanderparkplatz bei Muggendorf ab. Gemeinsam wollten sie unter anderem das ‚Quakenschloss‘, eine Höhle, besichtigen.

Doch im Waldgebiet verloren die Beiden die Orientierung und verliefen sich. Nachdem die Verirrten nicht mehr weiter wussten, verständigte die Frau über Notruf die Polizeieinsatzzentrale in Bayreuth. Der Versuch, das Handy der Wanderin zu orten, schlug vermutlich aufgrund der geografischen Lage fehl. Ein Polizeihubschrauber musste aufgrund dichten Nebels wieder abdrehen.



Daher wurden mehrere Streifen aus Forchheim und Bamberg zur Unterstützung herangezogen. Auch die Hundeführer aus Oberfranken wurden zur Suche nach den Vermissten alarmiert. Zusätzlich waren die hiesigen Jagdpächter bei der Suche mit eingebunden. Über die integrierte Leitstelle wurden weiterhin noch Flächensuchhunde nachalarmiert.

Letztendlich konnten gegen 20.30 Uhr die Vermissten durch einen Jäger im Wald aufgegriffen werden. Beide waren gesundheitlich wohlauf. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Die beiden Senioren waren glücklich, noch in der frühen Nacht aufgefunden worden zu sein. Sie wurden zu ihrem Fahrzeug verbracht, von wo sie ihre Heimreise antraten.





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