Haltestelle wegen Toilettengang verpasst: Zugreisender zieht Notbremse


HOF. Wegen eines Toilettenaufenthaltes hat ein Bahnreisender am Samstagnachmittag (18. Januar) laut Polizeiangaben seinen Ausstiegspunkt in Oberkotzau verpasst und deshalb die Notbremse gezogen.




Der Zug kam durch die Bremsung etwa 150 Meter nach dem Anfahren zum Halten. Glücklicherweise ist durch die Aktion keiner der Reisenden verletzt worden. Die vom Lokführer hinzugerufenen Beamten der Bundespolizei stellten vor Ort fest, dass der kräftig alkoholisierte Mann zudem über keinen Fahrschein verfügte.

Auf der Bundespolizeidienststelle in Hof gab er an, dass der Fahrkartenautomat im Zug nicht funktionierte – was jedoch nicht der Wahrheit entsprach. Zum Ziehen der Notbremse wollte er sich nicht äußern. Auf den 53-Jährigen aus dem Landkreis Hof kommt nun ein Straferfahren wegen Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr, Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen und Erschleichen von Leistungen zu. Der Triebwagen konnte mit 30-minütiger Verspätung seine Fahrt Richtung Rehau fortsetzen.





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