Seiten aus Reisepass gerissen: Ukrainer (23) wird wieder abgeschoben


A9, HOF.  Am Mittwochnachmittag (15. Januar) kontrollierten die Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Hof im Rasthof Frankenwald einen ukrainischen Staatsangehörigen. Er gab an, dass er Pole ist und keinen Ausweis mitführt. Als die Beamten im Rahmen der Durchsuchung einen ukrainischen Reisepass in seiner Jackentasche fanden, stellte sich heraus, dass zwei Seiten aus dem Pass herausgerissen wurden.




Zuständigkeitshalber wurde der 23-Jährige an die Bundespolizei übergeben. Die Ermittlungen ergaben, dass der Ukrainer bereits am Tag davor an der polnischen Grenze versuchte unerlaubt einzureisen. Er bekam die Aufforderung in die Ukraine zurückzukehren und dies wurde in seinem Pass vermerkt.

Zum Zeitpunkt der Kontrolle wollte er per Anhalter nach Spanien, um dort zu arbeiten. Da er auf Grund des Eintrages in seinem Pass Probleme mit der Polizei oder Behörden befürchtete, entschloss er sich, die Seiten zu entfernen. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen ihn wegen Verändern amtlicher Ausweise und auf Grund der Verstöße nach dem Aufenthaltsgesetz.

Nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung wird er auf dem Luftweg in die Ukraine abgeschoben.





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