Bayreuther Transvestit spricht Schüler an


Ein vorbestrafter Bayreuther Sexualstraftäter hat in den letzten Wochen immer wieder Kinder angesprochen. Dabei trug er offenbar Frauenkleider, war geschminkt und mit einer Perücke verkleidet. Die Polizei hat mit dem Mann gesprochen, sieht aber derzeit keinen Handlungsbedarf.




Die Polizei bestätigte am Mittwoch auf Anfrage von „Freie Presse“ eine Facebook-Information, wonach ein Mann aus Bayreuth mit einer schwarzen Perücke mehrere Kinder an der Marienoberschule von Treuen (Sachsen) angesprochen und in einem Fall sogar am Arm angefasst haben soll. Das Kind konnte die Hand nach den Angaben der Polizei aber abstreifen und wegrennen. Dass in dem Zusammenhang auch mehrfach ein bestimmtes Auto an der Schule und in der Stadt gesehen worden ist, wollte die Polizei nicht bestätigen. Laut Facebook seien die Schüler an der Schule informiert worden. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, hat die Kriminalpolizei Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen und dem Mann eine Ansage gemacht.

Bereits zwischen November und Dezember 2019 sei der 55-jährige Bayreuther mehrfach aufgefallen. Beispielsweise in Klingenthal und Crimmitschau. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurde der Bayreuther bereits in der Vergangenheit wegen sexueller Belästigung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.



Doch der Polizei sind die aktuell die Hände gebunden. Zwar habe man sich den Mann zur Brust genommen und eine Gefährdungsansprache geführt, allerdings sei es auch nicht verboten, nach dem Weg zu fragen. Auch dann nicht, wenn man als Mann in Frauenkleidern steckt. Als Sexualstraftäter steht man hierbei natürlich unter einem besonderen Licht.

Die Polizei sagt, sie habe die Angelegenheit im Blick. Zeugen ungewöhnlicher Vorkommnisse werden gebeten, sich immer an die Polizei zu wenden. Jeder Fall werde neu geprüft.




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