Nürnberg: Polizei führt Schwerpunkteinsatz wegen ausgelegter Hundeköder


NÜRNBERG. Seit Anfang Dezember 2019 wird durch die Polizei im Nürnberger Süden ein Schwerpunkteinsatz mit Zielrichtung vergifteter Hundeköder durchgeführt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.




Seit einigen Monaten häufen sich Mitteilungen über ausgelegte, möglicherweise vergiftete Hundeköder im Nürnberger Süden. Seit Oktober 2019 wurden laut Polizeiangaben elf Fälle zur Anzeige gebracht. Die Dunkelziffer wird höher geschätzt. Als örtlicher Schwerpunkt zeichnet sich der Bereich Faberpark / Castellstraße über die Hafenstraße bis hin zum ehemaligen alten Kanal (trocken gelegter Bereich) südlich der Minervastraße ab.

Aus diesem Grund wird durch Kräfte der PI Nürnberg-Süd seit Anfang Dezember 2019 ein Schwerpunkteinsatz durchgeführt. Durch aktive Befragung von Hundebesitzern wurden weitere Fälle bekannt, die bis dato noch nicht zur Anzeige gebracht wurden. Ausgelegte Hundeköder wurden sichergestellt und durch ein externes Institut untersucht. Ergebnisse darüber, ob es sich tatsächlich um vergiftete Köder handelt, stehen bislang noch aus.



Der Polizei liegen Hinweise auf einen Mann mittleren Alters vor, der sich in der Vergangenheit mit seinen Taten vor Hundehaltern gebrüstet haben soll. Personen, die Angaben zu diesem Mann machen können oder Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911/9482-115 in Verbindung zu setzen.




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