Zeugensuche nach Raubüberfällen in der Fürther Innenstadt


FÜRTH. Am frühen Samstagmorgen (04.01.2020) kam es in der Fürther Innenstadt kurz nacheinander zu zwei bewaffneten Raubüberfällen.




Der erste Überfall ereignete sich gegen 01:10 Uhr in einem Hotel in der Nürnberger Straße 54. Zwei unbekannte maskierte Täter betraten den Eingangsbereich. Ein dritter möglicher Täter blieb vor dem Hotel stehen. Unter Vorhalt von Schusswaffen forderten sie den anwesenden Mitarbeiter auf, Bargeld auszuhändigen. Als dieser nicht darauf einging, gab einer der Unbekannten einen Schuss mit einer Schreckschusswaffe ab. Als der Mitarbeiter auf die Videoüberwachung hinwies, flüchteten die Täter ohne Beute. Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt.

Beschreibung: Alle drei Täter sollen helle Sporthosen und helle Langarmshirts getragen und hellhäutig gewesen sein. Eine nähere Beschreibung liegt derzeit nicht vor. Die Täter sollen schwarze Schusswaffen mit sich geführt haben.



Zweiter Überfall mit Waffengewalt

Nur wenige Minuten später ereignete sich ein weiterer Überfall auf eine Spielhalle in der Angerstraße. Gegen 01:30 Uhr betraten zwei maskierte Männer das Lokal. Während einer der beiden einen Gast u. a. mit einem messerähnlichen Gegenstand bedrohte, forderte der zweite Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe den Mitarbeiter zur Herausgabe von Bargeld auf. Dieser öffnete daraufhin die Kasse. Mit einem Bargeldbetrag flüchteten die Täter anschließend unerkannt. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt.

Beschreibung der unbekannten Täter:

1. Täter: Ca. 25 – 30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlank, bekleidet mit schwarzem Pullover ohne Kapuze, blauen Jeans, schwarzen Handschuhen und schwarzer Sturmhaube, sprach Hochdeutsch

2. Täter: Ca. 25 – 30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlank, bekleidet mit schwarzem Pullover ohne Kapuze, schwarzen Jeans, schwarzen Handschuhen, schwarzer Sturmhaube, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen und führte die Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den beiden Vorfällen geben können. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




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