Globus Kulmbach hält am Feuerwerksverkauf fest: Handelsverband sieht insgesamt keine Einbußen


KULMBACH. Vermehrt ist in den Medien zu lesen, dass Einzelhänder und auch Konzernfilialen den Verkauf von Feuerwerkskörpern einstellen. Zum Schutz von Umwelt, Mensch und Tier. Nicht so beim Globusbaumarkt in Kulmbach. Hier setzt man seit fünf Jahren sogar auf ein Showfeuerwerk. 






Die Verbraucher in Bayern scheinen weiterhin viel Spaß am Silvesterfeuerwerk zu haben. Trotz Umweltdebatten und Böller-Verbotszonen in mehreren Städten liege der Umsatz im Freistaat mit rund 21 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau. Das sagte Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern (HBE) am Montag. Die einen böllerten aus Überzeugung, die anderen eben aus anderer Überzeugung heraus gar nicht.

Der Kulmbacher Globus-Baumarkt will auf den neuen „Trendzug“ nicht aufspringen, wie Marktleiter Peter Stindl gegenüber unserer Redaktion mittelte. Er verstehe zwar den „Hype um die Ablehnung“, aber man solle sich „nicht alles im Leben verbieten lassen“, sagt der Kulmbacher Globusleiter. Laut Stindl’s persönlicher Meinung, solle man an Traditionen festhalten.

Seit fünf Jahren bietet er vor seinem Markt ein großes Verkaufs-Show-Feuerwerk an. Hier können Kunden live sehen, wie das aussieht, was sie kaufen. Mehr als 2.000 Besucher kommen jährlich, berichtet Stindl stolz. Und die Kulmbacher warten auf das Event, wie er sagt. Abgesichert von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kümmert sich eine professionelle Firma für Pyrotechnik um die Show.

Und der Globus-Chef sieht auch für die nächsten Jahre keine Veranlassung zum Umdenken wie er sagt. Er will an der Show ebenso festhalten, wie am Feuerwerksverkauf selbst.

 




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