Unfälle auf der A9: Fahrer waren zu schnell unterwegs


A9/BERG.  Zwei Verkehrsunfälle kurz hintereinander musste die Autobahnpolizei am Donnerstagmittag zwischen Berg und Rudolphstein aufnehmen.




Zunächst verlor ein 22-jähriger Mann aus Eckersdorf wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Fahrstreifenwechsel auf der feuchten Fahrbahn die Herrschaft über seinen Mercedes. Bei 190 km/h kam der Benz ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Nach einigen Pirouetten kam das Fahrzeug mit Totalschaden auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der junge Mann erlitt dabei leichte Verletzungen und begab sich selbst zu einem Arzt. Umherfliegende Teile beschädigten zwei PKW auf der Gegenfahrbahn. Der Sachschaden wird auf 42.000 Euro geschätzt.

Fotos: Polizei



Ein 41-jähriger Leipziger erkannte den Unfall vor ihm rechtzeitig und bremste seinen Audi stark ab. Der ihm nachfolgende 31-jährige Audi-Fahrer aus dem Allgäu reagierte zu spät und fuhr auf. Der Sachschaden bei diesem Unfall beträgt lediglich rund 4000 Euro.

Für die Reinigung der stark verschmutzten Fahrbahn und die notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen musste die Autobahnmeisterei Münchberg hinzugezogen werden.




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