Versuchter Einbruch in Praxis: Zwei Tatverdächtige festgenommen


WÜRZBURG. In der Nacht auf den Mittwoch haben Unbekannte versucht, durch ein Fenster in eine Arztpraxis einzusteigen. Auch der vorbildlichen Reaktion mehrerer Zeugen, die sofort die Polizei verständigten, ist es zu verdanken, dass die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch bereits bei Gericht vorgeführt hat. Ein 24-Jähriger sitzt bereits in Untersuchungshaft.




Durch klirrendes Glas um 01.30 Uhr und 01.45 Uhr war ein Anwohner der Friedrichstraße wach geworden. Als er aus dem Fenster sah, stellte er fest, dass zwei Männer gerade im Begriff waren, durch ein beschädigtes Fenster in eine Arztpraxis einzusteigen. Richtigerweise rief der Zeuge sofort über den Notruf 110 die Würzburger Polizei, die sofort Fahndungsmaßnahmen einleitete.

Währenddessen ging gegen 02.00 Uhr ein weiterer Hinweis eines Mitteilers ein, der in der Antonie-Werr-Straße und somit nur unweit vom ersten Tatort, zwei Männer beobachtet hatte, die einen Pkw aufgebrochen hatten. Eine Streife stellte wenig später im dortigen Bereich zwei Tatverdächtige fest, die nach aktuellem Ermittlungsstand für beide Fälle verantwortlich sind. Die beiden Männer im Alter von 24 und 39 wurden festgenommen und mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten.



Im Anschluss übernahm die Würzburger Kriminalpolizei die weitere Sachbearbeitung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 24-Jährige am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl gegen den Jüngeren der beiden unter anderem wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Der 39-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft dauern unterdessen weiterhin an und es wird zudem geprüft, ob die beiden Beschuldigten auch für weitere gleichgelagerte Fälle in Frage kommen.

Die unterfränkische Polizei nimmt den Fall zum Anlass, die Bevölkerung zu ermutigen, verdächtige Wahrnehmungen umgehend über den Notruf 110 mitzuteilen und somit der Polizei sofortige Fahndungsmaßnahmen zu ermöglichen.



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