Verlorenes Rad: Ein Schwerverletzter und zahlreich beschädigte Autos


A9/GEFREES: Am Montagabend gegen 20.25 Uhr fuhr ein 42-jähriger Pole auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin. In der Ausfahrt zum Parkplatz Streitau lösten sich, aufgrund technischer Ursache, das linke Hinterrad und ein Metallteil vom Kleintransporter des Mannes. Das Rad und das Metallteil wurden auf die Fahrbahn der A9 geschleudert.




 
Das Rad traf den Seat eines 60-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Dieser geriet dadurch ins Schleudern, krachte mehrfach in die Betonleitwand der A9 und kam erst einige hundert Meter weiter zum Stehen. Der Mann wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. An seinem Auto entstand Totalschaden. Trümmerteile des Autos wurden über die gesamte Fahrbahn verteilt.
 

Insgesamt fünf nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren über verschiedene Trümmerteile hinweg. Dadurch wurden die Fahrzeuge teilweise erheblich beschädigt. Da sich unter den Fahrzeugen auch ein vollbesetzter polnischer Reisebus befand, kann von Glück gesprochen werden, dass es keine weiteren Verletzten gab.



 
Die A9 in Fahrtrichtung Berlin musste für die Unfallaufnahme mehr als eine Stunde lang komplett gesperrt werden. Hierdurch entstand Rückstau bis hinter die Anschlussstelle Marktschorgast. Danach konnte der Verkehr über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Erst kurz vor 3 Uhr Früh konnte die A9, nach Reinigung und Freigabe durch die Autobahnmeisterei Münchberg, wieder auf allen Spuren befahren werden.
 
Der Gesamtschaden liegt bei deutlich über 50.000 Euro
 
Die Bergung der unfallbeteiligten Fahrzeuge wurde dadurch erschwert, dass einige Verkehrsteilnehmer im Stau keine ausreichend breite Rettungsgasse gebildet hatten, sodass die verständigten Abschleppdienste große Schwierigkeiten hatten, zur Unfallstelle zu gelangen.

 



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