Nürnberger Schläger stellt sich nach Öffentlichkeitsfahndung


NÜRNBERG. Die Bundespolizei suchte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit zur Fahndung freigegebenen Lichtbildern nach einem zunächst unbekannten Mann. Dieser war am 9. November 2019, zusammen mit einer 23-Jährigen und einem 24-Jährigen, an einer Schlägerei beteiligt, bei der ein 42-jähriger Nürnberger krankenhausreif geschlagen wurde.




Am frühen Samstagmorgen (9. November) hat ein betrunkenes Pärchen zusammen mit einem Unbekannten einen 42-Jährigen krankenhausreif geschlagen. Nach Discobesuch stritt eine 23-Jährige zunächst mit dem späteren Geschädigten und schlug dann auf ihn ein. Der 24-jährige Freund der rabiaten Frau prügelte ebenfalls auf den Mann ein. Als dieser schließlich zu Boden ging, traktierte das Pärchen den Liegenden weiter mit einer Vielzahl von Schlägen und Tritten. Ein bisher unbekannter dritter Täter packte den Kopf des Opfers und stieß diesen wiederholt gegen den Handlauf des Treppengeländers. Passanten verständigten über den Notruf die Polizei. Daraufhin floh der Unbekannte.

Als die herbeigerufenen Beamten der Bundespolizeiinspektion Nürnberg einschritten, griff der 24-Jährige auch sie mit Faustschlägen und Kopfstößen an. Erst mithilfe von Pfefferspray konnten die Bundespolizisten den Schläger überwältigen und anschließend fesseln.



Der Rettungsdienst brachte das 42-jährige Opfer in ein Nürnberger Klinikum. Der Mann erlitt multiple Verletzungen am Kopf, laut Ärzten schwebt er jedoch nicht in Lebensgefahr. Gegen das Schlägerpärchen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Gegen den 24-jährigen wohnsitzlosen Beschuldigten ordnete der Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an.

Der gesuchte Verdächtige hat sich infolge der Öffentlichkeitsfahndung gestellt (wir berichteten). Die Bundespolizei hat gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 21-jährigen Deutschen, der nach seiner ersten Vernehmung, die noch gestern stattfand, die Dienststelle wieder verlassen konnte.

Alle bekannten Beteiligten der Auseinandersetzung sind demnach deutsche Staatsbürger, teilte die Bundespolizei mit.

 



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