Großeinsatz in Bayreuth: Beißender Geruch sorgte für Evakuierungen


BAYREUTH. Die Meldung über beißenden Geruch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Friedrich-von-Schiller-Straße rief am Dienstagabend (17.12.) gegen 21.15 Uhr ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Plan.In dem Gebäude befinden sich Privatwohnungen, sowie Arzt -und Therapiepraxen. Feuerwehr und Rettungsdienste sind im Großeinsatz.




Die ersteintreffenden Feuerwehrkräfte konnten bei ihrer Lageerkundung die Meldung bestätigen und begannen deshalb sofort mit der Räumung des Gebäudes, um die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Sie wurden dem Rettungsdienst zur medizinischen Behandlung und Betreuung übergeben. Vier von ihnen wurden zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht.

Unterdessen durchsuchten mehrere Atemschutztrupps das Gebäude sowie ein angrenzendes Nachbargebäude nach der Ursache des Geruchs. Trotz intensiver Suche konnte mit keinem der eingesetzten Messgeräte eine nennenswerte Abweichung vom Normwert festgestellt werden. Die Ursache blieb damit unklar. Durch das Öffnen von Fenstern in den Wohnungen hatte sich die Intensität des Geruchs jedoch bereits deutlich reduziert, die Belüftung wurde durch Überdrucklüfter unterstützt.



Nach mehr als zwei Stunden konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Für die rund 70 Einsatzkräfte aus den Bayreuther Feuerwehr-Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, St. Georgen, Altstadt und Meyernberg war der Einsatz gegen 23.00 Uhr beendet und die Einsatzstelle wurde der Hausverwaltung übergeben. Die Friedrich-von-Schiller-Straße war für die Dauer des Einsatzes zwischen dem Wilhelmsplatz und der Bahnhofstraße voll gesperrt.

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