„PitStop“ in Nürnberg niedergebrannt


NÜRNBERG. Im Nürnberger Stadtteil Schweinau steht ein Firmengebäude in der Schweinauer Hauptstraße in Flammen. Anwohner und Firmen werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es kommt zur Freisetzung giftiger Dämpfe.




Kurz vor 11 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle der Notruf von einer Kfz-Werkstatt an der Schweinauer Hauptstraße Ecke Hansastraße. Dort war es bei Arbeiten aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte explodierte die Acetylen-Flasche eines Brennschneidgeräts und verursachte damit durch den entstehenden Feuerball den Vollbrand des gesamten Werkstattbereichs, woraufhin sofort weitere Feuerwehreinheiten nachgefordert wurden.



Die anwesenden Mitarbeiter des Betriebs hatten zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise bereits alle das Gebäude verlassen und blieben deshalb unverletzt. Um die Ausbreitung des massiv qualmenden Feuers auf die benachbarte Wohnbebauung zu verhindern und den möglichen Zerknall weiterer Gasflaschen zu unterbinden, leiteten die Einsatzkräfte sofort einen massiven Löschangriff mit insgesamt 6 Löschrohren, zwei davon über Drehleitern, ein. Die eingesetzten Streifen der Verkehrspolizei sperrten hierzu und um die Gefährdung vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer durch umherfliegende Teile zu verhindern den gesamten Kreuzungsbereich weiträumig ab.

Aufgrund der zentralen Lage des Einsatzortes an einer Hauptverkehrsstrecke kam es hierbei zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. Nach etwa einer halben Stunde konnte dann „Feuer aus!“ gemeldet werden. Neben der Entrauchung des Ladenbereichs und der Kontrolle der Einsatzstelle auf weitere Gefahren wurden noch die Teile der Gasflasche und zwei im Brand zerstörte Fahrzeugkarosserien geborgen. Zur Beurteilung der Einsturzgefahr wurden Statiker der Bauordnungsbehörde an die Einsatzstelle gerufen, die das Gebäude nach erster Inaugenscheinnahme sperrten. Nach dem Rückbau der Einsatzgerätschaften im Straßenbereich konnte gegen 13 Uhr ein Großteil der Einheiten wieder einrücken und die Verkehrsmaßnahmen aufgelöst werden.



Im Einsatz waren circa 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Gartenstadt und Werderau, zwei Rettungswägen und ein Notarzt des Rettungsdienstes, ein Verkehrsmeister der VAG, zwei Statiker der Bauordnungsbehörde und mehrere Streifen der Landespolizei. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist zur Zeit noch unbekannt, wird aber nach ersten Schätzungen der Polizei voraussichtlich im sechsstelligen Bereich liegen.


Fotonachweis: Wenn nicht anders ausgewiesen, handelt es sich um eigene Fotos der Redaktion, oder Archivmaterial von Pixabay.



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