Gemeinde Himmelkron kauft Gemälde aus dem Fundus der Stadt Bayreuth


BAYREUTH. „Blick auf Himmelkron“ lautet der Titel eines Gemäldes des Bayreuther Kunstmalers Georg Bischof. Seit nahezu einem Jahrhundert war es im Besitz der Stadt Bayreuth, jetzt hat es den Weg nach Himmelkron gefunden. Im Bayreuther Rathaus hat Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe das Kunstwerk an ihren Himmelkroner Amtskollegen Gerhard Schneider übergeben und mit ihm den Kaufvertrag unterschrieben.




Die Stadt hatte das Bild Ende der 1920er beziehungsweise Anfang der 1930er Jahre für 300 Reichsmark erworben. Es hing bei der früheren Stadtpolizei und später in der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt im Alten Rathaus in der Maximilianstraße. Nach deren Umzug in die Werner-Siemens-Straße zog auch das Bild dorthin und gelangte dann in die sogenannte Bilderkammer des Neuen Rathauses, ehe Horst Hör, der früher in der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt tätig war, die Ermittlungen zum Verbleib des Bildes wiederaufnahm.

Hör war bis 2006 Ermittlungsgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt. Anlässlich eines Besprechung im Bayreuther Rathaus sprach er Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zum Jahresanfang auf den Verbleib des Bildes an. Die Gemeinde Himmelkron wird es nun erwerben. Im Vorfeld war das Gemälde vom Bayreuther Restaurator Rudolf Böker gereinigt und mit einem neuen Rahmen versehen worden.



Merk-Erbe und ihr Amtskollege aus Himmelkron dankten in diesem Zusammenhang ganz besonders dem Ehepaar Erwin und Inge Tischer. Sie hatten sich mit dem Förderkreis zur Erhaltung und Verschönerung der Kulturlandschaft im Bereich der Gemeinde Himmelkron für eine finanzielle Unterstützung der Gemeinde engagiert.

Übergabe des Gemäldes „Blick auf Himmelkron“ im Bayreuther Rathaus (von links): Inge Tischer vom Förderkreis zur Erhaltung und Verschönerung der Kulturlandschaft m Bereich der Gemeinde Himmelkron, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Himmelkrons Bürgermeister Gerhard Schneider und Horst Hör. | Foto: Stadt Bayreuth




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