Verdächtiges Pulver in einer Briefsendung: Großeinsatz in Röthenbach an der Pegnitz


RÖTHENBACH AN DER PEGNITZ. Großeinsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im mittelfränkischen Röthenbach an der Pegnitz. Vor Ort in der Sulzbacher Straße gab es keine Informationen für Medienvertreter. Auch im öffentlichen Infobereich des Kreisfeuerwehrbandes, wo sonst alle Einsätze in Echtzeit anonymisiert veröffentlicht werden, ist nichts zu finden gewesen. Nun hat sich die Polizei auf Nachfrage von bayern-reporter geäußert.




Heute Nachmittag ging bei einer Rohrreinigungsfirma in Röthenbach an der Pegnitz ein Brief ein, der beim Öffnen eine unbekannte Substanz enthielt. Entgegen erster Meldungen handelt es sich dabei nicht um die benachbarte Chemiefirma.

Gegen 13:00 Uhr wurde der Brief von einer Firmenmitarbeiterin geöffnet. Insgesamt kamen drei Angehörige der Firma mit dem unbekannten Pulver in Berührung. Sie zeigen nach Untersuchung durch den Rettungsdienst bislang aber keine gesundheitlichen Beschwerden.



Das Firmengebäude wurde vorsorglich evakuiert und 58 Personen in einer nahe gelegenen Lagerhalle untergebracht und vom Rettungsdienst mit warmen Getränken versorgt. Die Nürnberger Berufsfeuerwehr hat den Brief gesichert und es wurde eine genaue Untersuchung des Pulvers unter Einbeziehung des Landeskriminalamtes veranlasst.

Die Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Absender des Briefes und den Hintergründen aufgenommen.

 




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