Jobcenter Bayreuth: Prozess gegen Messerstecher unter Ausschluss der Öffentlichkeit


BAYREUTH. Seit heute Morgen steht Tobias Z. (38) wie berichtet wegen versuchten Mordes vor Gericht. Entsprechendes öffentliches Interesse sorgte auch für das Erscheinen der Presse. Doch der Prozess begann unter Ausschluss der Öffentlichkeit. 




Die Verhandlung sollte eigentlich öffentlich sein. Auf Wunsch seines Mandanten beantragte sein Verteidiger Hilmar Lampert jedoch den Ausschluss der Öffentlichkeit während der Hauptverhandlung. Erst zur Urteilsverkündung am 16. Dezember dürfen Zuschauer wieder in den Gerichtssaal. Grund dafür sei der psychische Zustand des 38-Jährigen. Er befindet sich eigentlich im Bayreuther Bezirkskrankenhaus in Behandlung. Doch diese verweigert der Angeklagte.

Gefährlich sei Tobias Z. aber weiterhin. Erst am Freitag soll er in der Klinik randaliert haben. Dabei habe er Krankenschwestern, Sicherheitsdienst und andere Patienten attackiert. Der Medienrummel am Morgen war ihm sichtbar unangenehm, als er mit Hand- und Fußfesseln vorgeführt wurde. Das Gericht entsprach dem Antrag der Verteidigung, weil zur Tataufklärung auch die psychosoziale Entwicklung des Mannes angesprochen werden muss.



Prozessauftakt nach Mordversuch im Bayreuther Jobcenter




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