Schwarzarbeit: Kontrollen im Nürnberger Sichereheitsgewerbe


NÜRNBERG. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg überprüfte am vergangenen Freitag im Rahmen einer deutschlandweiten Schwerpunktprüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe zahlreiche Unternehmen im gesamten Hauptzollamtsbezirk.




Vom späten Nachmittag bis Mitternacht waren knapp 70 Nürnberger Zöllnerinnen und Zöllner in Mittelfranken im Einsatz und haben über 170 in- und ausländische Arbeitskräfte zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.

Dabei prüften die Zöllner unter anderem den Objektschutz in Flüchtlingsunterkünften, Türsteher von Diskotheken und den Wachdienst von Großveranstaltungen. In knapp 20 Unternehmen wurden zusätzlich Geschäftsunterlagen geprüft. Ziel der Schwerpunktprüfung war es, gesetzeswidrige Arbeitsbedingungen aufzudecken. Neben der Einhaltung des Mindestlohns wurden auch alle anderen Aspekte, wie die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen, Scheinselbständigkeit oder illegale Ausländerbeschäftigung, kontrolliert.



Es ergaben sich eine Reihe von Verdachtsfällen auf sozialversicherungsrechtliche Meldepflichtverletzungen und in zwei Fällen auf Verstoß gegen das Mindestlohngesetz. Diese Sachverhalte erfordern nun weitergehende Ermittlungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Das endgültige Kontrollergebnis steht somit erst zu einem späteren Zeitpunkt fest.





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