Feuerwehr testet Rauchabzug im Bahnhofsbereich


NÜRNBERG. Das städtische Hochbauamt führt mit Unterstützung der Feuerwehr am Freitag, 15. November 2019, zwischen 1.30 und 4 Uhr morgens einen sogenannten Entrauchungsversuch in der Bahnhofsmission, Teil des ehemaligen Bahnhofsbunkers, im Hauptbahnhof in der Königstorpassage durch. Damit soll überprüft werden, ob die technische Anlage im angrenzenden Treppenhaus den Rauch im Brandfall abtransportieren kann.




Der Test erfolgt nach Betriebsende in enger Abstimmung mit der VAG, der Deutschen Bahn, dem U-Bahnbauamt sowie der Regierung von Mittelfranken. Die Berufsfeuerwehr wird in den Räumen der Bahnhofsmission Kaltrauch, sogenannten „Theater-Nebel“, erzeugen und kontrollieren, ob die Sicherheitseinrichtungen fehlerfrei funktionieren und die Gebäudeteile sicher geräumt werden können.

Das Hochbauamt organisiert und leitet den Versuch und weist darauf hin, dass währenddessen Rauch aus der Bahnhofsmission austreten kann. Die verwendeten Stoffe sind nicht gesundheitsschädlich. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind informiert und werden zum Teil vor Ort sein.



„Die Bahnhofsmission befindet sich seit vielen Jahren in den städtischen Räumen des Hauptbahnhofbunkers. Für die ehemalige Zivilschutzanlage ist ein neues Brandschutzkonzept notwendig. So ist unter anderem vorgesehen, in der Bahnhofsmission eine neue Brandmelde- und Alarmierungsanlage zu installieren und die Zimmer mit neuen Brandschutztüren und Sicherheitsbeleuchtungen auszustatten“, erläutert Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. „Außerdem gilt mein Dank den städtischen Kolleginnen und Kollegen, die diesen nächtlichen Einsatz durchführen“, so Ulrich.




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