Falsche Warnungen vor Rauchmelder-Prüfungen


ONLINE. Seit Tagen kursieren wieder drei Jahre alte Kettenmails bzw Kettenpostings in Facebook. Auch Feuerwehren warnen vor Gaunern, die Rauchmelder prüfen wollen würden. Dabei gibt es kaum Meldungen dazu, dass tatsächlich Personen versuchen, so in fremde Wohnungen zu gelangen.




Generell soll man vorsichtig sein, bei unangemeldeten Besuchen von unbekannten Handwerkern und Dienstleistern wie z.B. Strom – oder Gasablesern. Dazu gehören auch falsche Polizisten oder sonstige Personen. Im Zweifelsfall sollte man sich einen Ausweis zeigen lassen und die Polizei anrufen.

Zum Thema „Feuerwehrleute prüfen Rauchmelder“ gibt es allerdings zwei Kernaussagen. Einerseits würden Feuerwehrleute niemals Privatwohnungen auf Prävention kontrollieren. Das bestätigte uns auch der Pegnitzer Feuerwehrkommandant Roland Zahn. „Das ist weder unsere Aufgabe, noch haben wir die Zeit dafür“. Und Bundesweit liegen bislang auch nur wenige Fälle vor, wo das passiert ist, dass vermeintliche Kontrolleure Rauchmelder prüfen wollten. „Ein niedriger dreistelliger Fallbereich“, sagt die Polizei. Wesentlich häufiger treten falsche Polizisten und Enkeltrickbetrüger auf.



Die mehr als drei Jahre alte Warnung tritt jährlich auf und wird auch von Feuerwehren geteilt. Als Panikmache wird das allerdings nicht mehr bezeichnet, weil es in Einzelfällen schon dazu gekommnen ist. Aber die große Welle an Rauchmelderkontrollen, wie sie im Netz dargestellt wird, liegt nicht vor.




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