Polizeihubschrauber begleitet US-Außenminister


NÜRNBERG/PEGNITZ/AUERBACH/GRAFENWÖHR/HALLE/HOF. Aufregung um einen Hubschraubereinsatz am Mittwochabend. Mehrere Leser hatten sich erkundigt, warum so viele Polizeikräfte in der Region unterwegs sind. Auch ein Hubschrauber ist im Einsatz.




Laut Informationen von Bayern-Reporter gilt der Großeinsatz dem US-Außenminister Mike Pompeo, der am Abend am Nürnberger Flughafen eingetroffen ist. Mit starken Kräften hatte man ihn über die A9 bis Pegnitz und im weiteren Verlauf über die B85 und die B470 nach Grafenwöhr eskortiert. Zur Sicherheit war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz und überwachte die Bewegungen aus der Luft. Später soll Pompeo noch nach Vilseck fahren.

Der US-Außenminister war vor dem Mauerfall als Soldat der Vereinigten Staaten an der innerdeutschen Grenze stationiert. Sein geplanter Besuch in den US-Standorten in Grafenwöhr und Vilseck in der Oberpfalz ist also nicht nur Truppenbesuch, sondern auch Pompeos sehr persönliche Reise an seinen Einsatzort im Kalten Krieg.



Am Donnerstag wird der Minister unter anderem noch im Landkreis Hof und in Halle erwartet. Geplant ist ein gemeinsamer Rundgang mit dem deutschen Amtskollegen Heiko Maas im oberfränkischen Mödlareuth. Aufgrund des Besuchs wird in dem Ort sogar ein Mobilfunkmast aufgestellt, der nach Abreise des US-Ministers aber wieder abgebaut wird. In Halle will er gegen 19 Uhr erwartet. Dadurch wird es ab Donnerstagnachmittag auch Einschränkungen im Straßenbahn- und Autoverkehr geben. Pompeo will fast einen Monat nach dem Anschlag in Halle ein Zeichen setzen und die Tatorte des Amoklaufs besuchen.

Anschließend wird Pompeo auch in Leipzig und Berlin erwartet. In Leipzig trifft Pompeo in der Nikolai-Kirche dann auch noch mit Bürgerrechtlern der ehemaligen DDR zusammen, in Berlin stehen Treffen mit den wichtigsten Regierungsvertretern an.

Welche Sicherheitsmaßnahmen es genau geben wird, wollte die Polizei im Vorfeld aus taktischen Gründen nicht sagen.





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