Zahlreiche Brände in der Oberpfalz beschäftigen die Kripo


SCHIRMITZ/WEIDEN/FURTH. Gleich mehrere Brände riefen Feuerwehr und Polizei in den letzten Stunden auf den Plan. In Schirmitz standen Strohballen in Flammen, während in Weiden ein Scheune niedergebrannt ist. Technische Ursachen scheiden in beiden Fällen aus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Aber hat auch noch an anderen Stellen gebrannt.




Gegen 0:19 Uhr in der Nacht zum Mittwoch wurde das Feuer in der Hauptstraße in Schirmitz bekannt. Rund 70 Strohballen wurden Raub der Flammen.

Etwa um 0:39 Uhr brannte schließlich eine etwa 10 x 12 Meter große Feldscheune in der unteren Hauptstraße im Ortsteil Rothenstadt komplett nieder. Da das Gebäude nicht elektrifiziert war und auch keine Maschinen darin gelagert waren, ist ein technischer Defekt vorerst auszuschließen. Bei dem Brand ist nach erster Schätzung ein Sachschaden von rund 200.000 Euro entstanden.

Bei den beiden Brandfällen sind keine Menschen oder Tiere verletzt worden. Ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks bekämpfte schließlich die Brände. Die Kriminalpolizei in Weiden i.d.OPf. hat die Ermittlungen zu beiden Bränden, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt waren, übernommen und bittet um Hinweise:Wer hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Weidener Ortsteil Rothenstadt oder im Bereich Schirmitz Personen oder Fahrzeuge bemerkt, die mit den Bränden in Zusammenhang stehen könnten oder kann sonst Angaben machen. Die Ermittler nehmen die Hinweise unter der Rufnummer 0961/401-291 entgegen.



Scheunenbrand: Rinder gerettet

Am Mittwochabend gegen 20.10 Uhr stellte ein 46jähriger beim Betreten seiner Scheune  in Furth im Wald, Dr. Georg-Schäfer-Straße fest, dass diese stromlos ist und sich ein Brand ausbreitet. Dem Geschädigten gelang es seine etwa 15 Rinder aus der Stallung auf die Weide zu verbringen. An dem 20 mal 60 Meter großen  Bauwerk entstand wirtschaftlicher Totalschaden, in Höhe von ca. 200 000 Euro. Hinweise auf eine etwaige vorsätzliche Brandstiftung haben sich bislang nicht ergeben. Eine technische Ursache erscheint hier aktuell am wahrscheinlichsten. Weitere Ermittlungen bzw die Brandortbegehung  unter Einbindung der Kriminalpolizei Regensburg erfolgen bei Tageslicht.



Weiterer Scheunenbrand

Ebenfalls am Mittwoch, 30.10.2019, geriet gegen 23:30 Uhr eine landwirtschaftliche Scheune in Grünau  in Vollbrand und es entstand ein Sachschaden von mindestens 200 000 Euro. Den zahlreichend alarmierten,  umliegenden Feuerwehren gelang es ein Übergreifen der Flammen  auf ein angrenzendes Wohnhaus weitestgehend zu verhindern. Personen bzw. Tiere kamen nicht zu Schaden. Zur Klärung der unbekannten Brandursache hat die Kriminalpolizei Weiden die Ermittlungen vor Ort übernommen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die unmittelbar angrenzende Bahnlinie Nabburg-Weiden, in diesem Streckenabschnitt kurzfristig gesperrt werden.

 





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