Betrunkener randalierte im Rettungswagen und leistete Widerstand


NÜRNBERG. Ein zunächst hilflos wirkender Mann entpuppte sich am frühen Abend des 28.10.2019 als Rabauke. Als ihm sowohl die Polizei als auch der Rettungsdienst helfen wollten, kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung.




Passanten teilten gegen 17:45 Uhr mit, dass in der Ahornstraße ein Mann auf dem Gehweg liege und weine. Als die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West eintraf, bestätigte sich die Mitteilung. Die Beamten sprachen den 32-Jährigen an, schöpften dabei den Verdacht, dass er sowohl unter Alkohol- als auch Drogeneinwirkung stand und verständigten deshalb den Rettungsdienst. Nach Eintreffen der Sanitäter ließ sich der Mann zunächst problemlos in den Rettungswagen führen und auch behandeln.



Als allerdings feststand, dass er in einem Krankenhaus weiter behandelt werden müsste, änderte sich die Situation „schlagartig“. Er griff zunächst die Sanitäter an und wandte sich unmittelbar darauf den Polizisten zu. Es gelang nicht, ihn zu beruhigen. Erst mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen wurde er überwältigt, gefesselt und am Ende in ein Krankenhaus gefahren. Dort wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Ein zuvor veranlasster Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,3 Promille.



Bei der Auseinandersetzung verletzten sich sowohl der Beschuldigte als auch eingesetzte Polizeibeamte. Sie blieben aber dienstfähig. Gegen den 32-Jährigen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Nachdem sich der Beschuldigte wieder beruhigt hatte und psychisch geordnet wirkte, konnte er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen werden.



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