Ständige Verwechslung: Der Unterschied zwischen Sirene und Horn


„Weiß jemand was da los ist? Ständig hört man Sirenen vorbeifahren“ – Fast täglich erreichen solche Anfragen unsere Redaktion. Doch Sirenen können nicht fahren und Blaulicht kann man nicht hören. Und was ist nochmal ein Martinshorn?




Eigentlich sind die Begriffsbestimmungen nicht das Wichtigste zu einer sonst oftmals schlimmen Einsatzmeldung. Doch gerade wenn man nach Sirenen fragt, sind oftmals nicht die Warnanlagen auf den Dächern gemeint, sondern die Hörner auf den Einsatzfahrzeugen. Wir haben für euch nochmal die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Sirenen / Sirenenanlagen

Eine Sirene ist eine Einrichtung zur akustischen Alarmierung oder Warnung, in der Regel durch einen charakteristischen an- und abschwellenden Heulton. Meistens bekannt durch die Alarmierung von Feuerwehren oder auch als Warnmitttel bei Brand, Rauch und Gas. In größeren Industriebetrieben können Werkssirenen zur Signalisierung der Arbeitszeit (Anfang, Pause, Ende) eingesetzt werden. Ihren Namen erhielt die Sirene 1819 von Charles Cagniard de la Tour. Dabei gibt es mechanische, pneumatische und elektronische Sirenen.



Folgetonhorn / Martin(s)horn

Als Folgetonhorn (manchmal auch als Tonfolgehorn) wird generell eine akustische Einrichtung an Fahrzeugen bezeichnet, die nacheinander mehrere Signaltöne verschiedener Grundfrequenzen abgibt. Im Volksmund: Martinshorn – obwohl es richtig Martinhorn heißen muss. Es erzeugt eine bestimmte Tonfolge, die andere Verkehrsteilnehmer warnt und dazu veranlassen soll, dem Einsatzfahrzeug freie Bahn zu gewähren. Das Horn wird bei Einsatzfahrten mit dem Blaulicht kombiniert.



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