Über 35.000 Zigaretten: Further Zöllner mit dem richtigen Spürsinn


NÜRNBERG/FURTH. Dank ihrer jahrelangen Erfahrung und ihres guten Spürsinnes gelang es Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald vor kurzem ein besonderes Schmuggelversteck aufzudecken.




Die Beamten überprüften auf einem Autobahnrastplatz nahe Straubing einen 61-jährigen Südosteuropäer, der sich mit seinem Fahrzeuggespann auf dem Weg nach England befand. Auf Befragen gab der Mann an, keine hochsteuerbaren Waren wie Zigaretten oder Alkohol dabei zu haben. Da sich bei einer ersten Inaugenscheinnahme des Anhängers allerdings Unregelmäßigkeiten zeigten, nahmen die erfahrenen Zöllner diesen genauer unter die Lupe:

So war die Bodenplatte des Anhängers nicht verschraubt, sondern nur mit Nieten befestigt. Nach dem Aufbohren der angebrachten Nieten kam ein nachträglich geschaffener, nicht serienmäßiger, Hohlraum zum Vorschein. Darin befanden sich insgesamt 35.280 Stück unversteuerte Zigaretten.



Die Further Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung ein.

Der so verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf ca. 5.800,– Euro.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.