Meldungen der Autobahnpolizei

Bayreuth

Haftbefehl und Marihuana

BAYREUTH. Einen 25-jährigen Mann aus Bayreuth nahm eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Scheffelstraße fest. Bei einer vorangegangenen Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen ihn ein aktueller Haftbefehl bestand. Der junge Mann war gerade zu Fuß im Stadtgebiet Bayreuth unterwegs. Zudem fanden die Beamten bei ihm noch eine geringe Menge Marihuana. Dieses hatte er in eine Plastikfolie gewickelt und in seiner Bauchtasche versteckt. Das Marihuana wurde noch vor Ort sichergestellt und der Mann mit zur Dienststelle genommen. Die Verhaftung förderte die Zahlungsmoral ungemein. So beglich er die geforderte Strafe für den Haftbefehl anschließend bar und wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Anzeige wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz bleibt ihm jedoch.



Kleintransporter landet auf Betonleitwand

A 70/STADELHOFEN. Am Montagnachmittag wollte ein 45-jähriger Lkw-Fahrer eines Kleintransporters aus Bayreuth bei Stadelhofen auf die A 70 Richtung Bayreuth einfahren. Auf der dortigen verkürzten Beschleunigungsspur konzentrierte sich der Fahrer des Kleintransporters so stark auf den ankommenden durchfahrenden Verkehr der A 70 und übersah das Ende der Einfädelungsspur. Der Kleintransporter kollidierte mit der Baustelleneinrichtung und landete mitten auf der Betonleitwand. Der 45-Jährige wurde glücklicherweise nicht verletzt. Die Bergung des beschädigten Kleintransporters gestaltete sich aufwendig, der Verkehr war nur minimal auf der A 70 Richtung Bayreuth beeinträchtigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

Bei Regen abgeschmiert

A 9/PEGNITZ. Zu schnell war am Montagabend der Fahrer eines Audi A4 Avant auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs. Der 51-jährige Mann aus dem Landkreis Wunsiedel geriet gegen 19:45 Uhr zwischen der Anschlussstelle Pegnitz und der Rastanlage Fränkische Schweiz bei Starkregen und Aquaplaning ins Schleudern. In Folge krachte er in die mittlere Betongleitwand und blieb letztlich auf dem Seitenstreifen liegen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der verunfallte Pkw war massiv an der Front beschädigt und nur noch Schrott. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Den Mann erwartet nun ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld wegen der nicht angepassten Geschwindigkeit.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A9 bei Weidensees





Oberpfalz

Geschwindigkeitsmessungen 

Auerbach: Am 09.09.2019 wurde in der Zeit von 08.19 bis 12.19 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der Bundesstraße 470 im Gemeindebereich von Auerbach überwacht. Hier mussten 15 Fahrzeugführer beanstandet werden. 10 davon erwartet eine Verwarnung, 5 eine Anzeige. Auf zwei Fahrzeugführer kommt zusätzlich ein Fahrverbot zu. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 164 km/h.

Bruck i. d. Opf.: Eine weitere Geschwindigkeitsmessung der VPI Amberg erfolgte am 09.09.2019 in der Zeit von 09.33 bis 13.40 Uhr auf der Bundesstraße 85 im Bereich Bruck i. d. Opf.. Hierbei mussten 4 Fahrzeugführer beanstandet werden. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h betrug die am höchsten gemessene Geschwindigkeit 100 km/h.

Sulzbach-Rosenberg: Bei einer Geschwindigkeitsmessung der Verkehrspolizeiinspektion Amberg am 09.09.2019 in der Zeit von 16.21 Uhr bis 20.30 Uhr wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h  auf der Bundesstraße 85 im Bereich von Sulzbach-Rosenberg überwacht. Dabei mussten 13 Fahrzeugführer im Verwarnungsgeldbereich beanstandet werden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 102 km/h.





Feucht

Erfolgreiche Kontrollen auf der Autobahn

Am Parkplatz Ludergraben an der A 3 wurden zwei Sattelzüge von der Schwerverkehrsgruppe aus dem Verkehr gezogen. Ein slowakischer Kraftfahrer hatte laut dem digitalen Kontrollgerät mehrere Male die Geschwindigkeit überschritten. Außerdem wiesen 5 seiner 6 Reifen massive Beschädigungen auf. Er musste seine Fahrt unterbrechen, bis die Reifen gewechselt worden waren.

Kurz darauf ergab die Überprüfung eines ungarischen Lkw-Gespanns, dass der Fahrer seine Ruhezeiten nicht eingehalten hatte. Er war ebenfalls mit desolaten Reifen unterwegs, so dass auch diese gewechselt werden mussten, bevor er weiterfahren durfte.

Auf der A 6 wurden bei zwei Kleintransportern durch Streifenbeamte Verstöße aufgedeckt. Ein Mercedes Sprinter mit rumänischer Zulassung transportierte mehrere Personen und Postpakete gegen Bezahlung, ohne die nötigen Papiere dafür nachweisen zu können.

Ein paar Kilometer weiter wurde ein ungarischer Transporter zur Verwiegung gebeten. Der erste Eindruck bestätigte sich, das Gefährt war um 40 % überladen. Auch dem 54-jährigen Ungarn wurde die Weiterfahrt untersagt.

Alle Fahrer mussten Sicherheitsleistungen bei der Polizei hinterlegen.

Auffahrunfall mit drei Beteiligten

Am Montag staute es sich im morgendlichen Berufsverkehr auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Schnaittach und Lauf/Hersbruck aufgrund eines Auffahrunfalls. Ein 59-jähriger Audi-Fahrer war nach Zeugenaussagen auf einen Mercedes aufgefahren, der die Geschwindigkeit verringert hatte, da sich der vorausfahrende Verkehr zu stauen begann. Durch den Aufprall wurde die E-Klasse auf einen polnischen Kleintransporter geschoben. Die Beifahrerin, die mit im Audi saß, wurde dabei schwer verletzt. Der Unfallverursacher und der Mercedes-Fahrer kamen mit leichteren Blessuren davon. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkws, während die FFW Schnaittach die Unfallstelle absicherte. An den Unfallautos und der Leitplanke entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 40.000,- Euro.





Erlangen

Streit um einen Parkplatz eskalierte

Auf der A 3 ist in der Rastanlage Aurach-Nord gestern Abend der Streit um einen Parkplatz mit einem Lkw-Fahrer eskaliert. Um 20:10 Uhr sollte ein Schwertransport auf eine für solche Fahrzeuge reservierten Parkfläche abgestellt werden. Diese war allerdings schon von mehreren Lastkraftwagen belegt, die dort nicht parken dürfen. Der 60-jährige Begleiter des Schwertransportes klopfte bei einem abgestellten Sattelzug an die Fahrertür. Nachdem der 59-jährige Fahrer öffnete, kam es zunächst zu einem Wortwechsel. Plötzlich holte der 59-jährige eine Pistole hervor und richtete sie auf den Kopf seines Kontrahenten. Dieser schlug die Waffe zur Seite, rannte weg, und verständigte sofort die Polizei.

Beim Eintreffen der ersten Streifenfahrzeuge saß der Fahrer des Sattelzuges bereits wieder in seinem geschlossenen Führerhaus. Dort konnte er festgenommen werden. Er stritt jegliche Tatbeteiligung ab. Allerdings konnten im Führerhaus eine geladene Schreckschusspistole und ein Elektroschocker zugriffsbereit aufgefunden werden. Die Schreckschusspistole hatte auch kein Prüfzeichen. Somit wäre ein Waffenschein notwendig gewesen. Weiter wurde ein gefälschter Reisepass aufgefunden. Der Beschuldigte muss sich nun wegen Bedrohung, Verstöße nach dem Waffengesetz und Besitz von falschen amtlichen Ausweisen strafrechtlich verantworten. Die Waffen und der gefälschte Pass wurden sichergestellt.



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