Nach Heli-Rettung in Geiselwind: Polizei gibt Ursache bekannt


GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. Nachdem am Dienstagnachmittag eine Gondel eines Fahrgeschäfts in rund 60 Metern Höhe stehen blieb und die Insassen durch Höhenretter der Feuerwehr sicher zur Erde gebracht werden mussten, sind die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen. Die Ursache ist wohl im technischen Bereich zu suchen.




Gegen 16:30 Uhr ereignete sich im Freizeit-Land Geiselwind eine folgenreiche Störung am Aussichtsturm „Top of the World“. Aus noch ungeklärten Gründen schaltete das mit 23 Personen besetzte Fahrgeschäft in den Störungsmodus um. „Ein Sicherheitsmechanismus veranlasste den sofortigen Stillstand des Fahrgeschäftes“, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

In Absprache mit Technikern und dem TÜV habe man sich dann für die höchstmögliche Sicherheitsstufe entschieden und die Höhenrettung alarmiert. Umgehend wurde durch die Rettungsleitstelle Großalarm ausgelöst. Mit drei Hubschraubern wurden die 23 Besucher gerettet. Darunter befanden sich auch elf Kinder. Im Einsatz ist der Rettungshubschrauber Christoph27 aus Nürnberg, sowie Maschinen von Polizei und Bundeswehr. 



Alle Besucher wurden durch einen Techniker des Freizeit-Land Geiselwind mit Getränken versorgt, heißt es. Bislang konnten bereits die meisten Personen ohne ersichtliche Verletzungen aus der Gondel evakuiert werden, teilte ein Sprecher mit. Die restlichen Besucher sollen bis 20 Uhr alle gerettet sein.

Die Anlage „Top of the World“ wird auch am Mittwoch geschlossen bleiben, da diese durch den TÜV geprüft wird, um die Störungsursache festzustellen. Das Freizeit-Land hat aber generell regulär von 9.30 – 18.00 Uhr geöffnet. Über Facebook dankte das Unternehmen allen Helfern. 

Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Kitzingen sind inzwischen abgeschlossen. Die Ursache der Störung ist im technischen Bereich zu suchen. Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes menschliches Fehlverhalten gibt es nicht. Wann das Fahrgeschäft wieder in Betrieb genommen werden kann müssen nun Prüfstellen und Betreiber klären.





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