Hofer Volksfest: Polizei zieht Bilanz


HOF. Mit einer Körperverletzung, bei der ein 19-jähriger Heranwachsender einen 18-Jährigen schlug und diesen dabei leicht verletzte, endete das Hofer Volksfest 2019 aus polizeilicher Sicht.




Insgesamt zieht die Sicherheitsbehörde ein positives Fazit, nicht zuletzt aufgrund des abgestimmten und bewährten Sicherheitskonzeptes mit der Stadt Hof als Veranstalter, den weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie den Gewerbetreibenden.

Zu rund 30 Polizeieinsätzen kam es während der letzten zehn Tage, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung standen. Ein Schwerpunkt lag dabei bei körperlichen Auseinandersetzungen, deren Ursache nicht zuletzt im übermäßigen Konsum von Alkohol zu suchen war. Glücklicherweise endeten diese Delikte nach bisherigem Kenntnisstand mit keinen schwereren körperlichen Folgen.

Die ausgesprochenen und überwachten Haus- bzw. Betretungsverbote für das Festgelände gegenüber dahingehend auffällig gewordenen Personen zeigten zudem ihre präventive Wirkung.



Einen Wermutstropfen hinterlässt jedoch der am letzten Dienstag am Festgelände und ohne Fremdeinwirkung gestürzte 20-jährigen Radfahrer aus Helmbrechts, der sich schwerste Kopfverletzungen zuzog und kurze Zeit in Lebensgefahr schwebte. Die sofort hinzugezogenen Rettungskräfte leiteten umgehend eine notfallmedizinische Behandlung ein, so dass zu hoffen bleibt, dass der junge Mann keine bleibenden Schäden davon tragen wird.

In diesem Zusammenhang behinderte der 24-jährige Begleiter des Verletzten die Rettungsarbeiten und griff schließlich sogar anwesende Polizisten an. Neben dieser Tat und wenigen Beleidigungen kam es jedoch erfreulicherweise zu keinen weiteren Delikten, die sich gegen Polizeibeamte richteten.

Aufgrund der vergleichsweise wenigen Delikte im Zusammenhang mit der Veranstaltung und des überwiegend friedvollen Verlaufs zieht die Hofer Polizei insgesamt ein positives Resümee und hofft auf eine ähnlich erfreuliche Entwicklung im nächsten Jahr.



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