Weitere Gegenstände im Gleisbett positioniert


RAIN AM LECH. Bisher unbekannte Täter haben jeweils am Sonntagabend (28. Juli) und Montagabend (29.Jul) in Rain am Lech mehrere Gegenstände auf die Gleise gelegt. Mindestens ein Zug überfuhr die Hindernisse. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht nach Zeugen.




Die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Augsburger Bundespolizei über mehrere Gegenstände, die am Bahnhof Rain am Lech auf die Gleise gelegt wurden. Umgehend baten die Bundespolizisten die Kollegen der örtlichen Polizeiinspektion um Unterstützung. Nach Eintreffen der Streife am Bahnhof stellte sich heraus, dass unbekannte Täter in der Zeit zwischen 17.48 Uhr und 18.20 Uhr ein Verkehrszeichen, eine Eisenstange, ein Wurzelstock und einen Tretroller auf die Gleise gelegt hatten. Mindestens ein Zug hatte die Gegenstände bereits überfahren.

 

Am Montag dann der zweite Fall. Erneut haben bisher unbekannte Täter am Montagabend (29. Juli) Gegenstände auf die Gleise am Bahnhof Rain am Lech gelegt. Ein Zug überfuhr ein Holzstück. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Notfallleitstelle der Bahn informierte gegen 17.15 Uhr die Augsburger Bundespolizei über aufgelegte Gegenstände am Bahnhof Rain am Lech: Ein Zug habe ein Holzstück auf Gleis 2 überfahren. Danach fand und entfernte die Fahrdienstleiterin auch eine Holzplatte aus Gleis 3. Erste Befragungen ergaben, dass sich am Sonntagabend (28. Juni) in unmittelbarer Nähe zum Tatort zwei Jugendliche aufgehalten haben sollen. Einer der beiden soll ein Fahrrad bei sich gehabt haben.

Die auf Bahnanlagen zuständige Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bittet Zeugen, die Hinweise auf Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0821 34356-0 zu melden.



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