Bayreuth: Aufwendige Rettung nach Auffahrunfall
BAYREUTH. Am Sonntagnachmittag (28.07.) gegen 15 Uhr ereignete sich in der Bernecker Straße auf Höhe der Tankstellen ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen. Zwei Personen wurden dabei leicht, eine weitere mittelschwer verletzt. Da bei letzterer eine Verletzung der Halswirbelsäule nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sie nach Anweisung des Notarztes „achsengerecht“ von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit.
Zur Rettung der verletzten Person schafften die alarmierten Kräfte der Abteilungen Ständige Wache und St. Georgen der Feuerwehr Bayreuth zunächst eine sogenannte „große Seitenöffnung“, wobei sie die hintere Seitentür sowie die B-Säule des Fahrzeugs mittels hydraulischem Rettungsgerät entfernten. Anschließend wurde die Person mittels Spineboard achsengerecht aus dem Fahrzeug gehoben und in den Rettungswagen gebracht. Alle Verletzten mussten ins Klinikum gebracht werden.
Während der Rettungsarbeiten war die Bernecker Straße stadtauswärts gesperrt, die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Der Einsatz war nach rund einer halben Stunde beendet, die Abteilung St. Georgen blieb noch bis zum Abtransport der Fahrzeuge vor Ort um die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abzusichern. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bayreuth im Einsatz.
Hund verletzt
Rund eine Stunde zuvor hatte sich bereits ein Verkehrsunfall in der Casselmannstraße ereignet. Dort war ein PKW gegen eine Laterne gefahren. Neben der Fahrerin wurde auch ein Hund durch den Aufprall verletzt und muss von Angehörigen einem Tierarzt vorgestellt werden. Zwei Kameraden der Ständigen Wache waren mit dem Kleinalarmfahrzeug vor Ort, um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten aufzunehmen. Sie unterstützten außerdem bei der Verkehrsabsicherung.