Mann aus Passau in Kroatien nach Missverständnis erstochen


PULA/KROATIEN, LKR. PASSAU. Über die deutsche Botschaft in Zagreb wurde bekannt, dass am Dienstag, 16.07.2019, ein 23-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Passau in Pula/Kroatien offensichtlich Opfer einer Gewalttat geworden ist.




Zu den Tatumständen und einem möglichen Tatverdächtigen liegen bei der Bayerischen Polizei noch keine Einzelheiten vor. Die Ermittlungen werden vor Ort durch die kroatischen Behörden geführt, teilte ein Sprecher in Niederbayern mit.

Soweit bekannt , ist es am Dienstag, 16.07.2019, in einem Lokal in Pula vermutlich zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der 23-Jährige niedergestochen und tödlich verletzt wurde. Am Donnerstag nahm die örtliche Polizei einen 32-jährigen Kroaten als mutmaßlichen Tatverdächtigen fest.

Laut der örtlichen Zeitung „Glas Istre“ging der Tat ein Streit im Café eines Ferien-Camps voraus, der auf einem Missverständnis beruht haben soll. Demnach hatte das spätere Opfer dem 32-Jährigen ein Kompliment wegen dessen Rasta-Frisur gemacht. Dieser habe dies jedoch als Beleidigung aufgefasst, hieß es weiter. Es kam zunächst zu einem verbalen Streit. Dann habe der Kroate zugestochen.



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