Polizisten werden bei Unfallaufnahme beleidigt


SULZBACH-ROSENBERG. Deutlich über die Stränge geschlagen hat am Mittwochabend (17.07.2019) ein 41jähriger Sulzbach-Rosenberger, nachdem er einen Verkehrsunfall verursacht und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Bei der anschließenden Unfallaufnahme trat er gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten aggressiv auf und hatte auch beleidigende Worte für sie übrig.




Zur Unfallzeit befuhr der Herzogstädter mit einem Pkw-Anhänger-Gespann im Stadtteil Rosenberg die Hennebergstraße in Richtung Hauptstraße. Aus dem Anhänger ragte nach hinten und auch zur Seite deutlich über die Fahrzeugumrisse Abfallholz hinaus. Ein seitlich herausragendes Kantholz streifte dabei an einem dort geparkten Skoda Octavia vorbei und hinterließ einen nicht unerheblichen Sachschaden an dem Wagen.

Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, obwohl er nach Aussagen einer aufmerksamen Zeugin das Geschehen bemerkt haben dürfte. Letztere war es auch, die der Polizei ein Kennzeichen des geflüchteten Gespanns benennen konnte.



Durch die ermittelnden Beamten wurde zunächst die Halteradresse des Unfallflüchtigen angefahren, um dort die notwendigen Feststellungen zu treffen. Nicht notwendigerweise gesellte sich der Unfallverursacher dann auch noch zur polizeilichen Unfallaufnahme im Einmündungsbereich Hennebergstraße/Hauptstraße hinzu. Hierbei zeigte er sich gegenüber den eingesetzten Beamten uneinsichtig und zunehmend aggressiv.

Sein Verhalten mündete schließlich in Beleidigungen gegenüber dem ermittelnden Beamten und dem Angebot zu einem „körperlichen Kräftemessen“. Erstere wurden zur Kenntnis genommen, Zweites wurde ausgeschlagen, heißt es im Polizeibericht. Neben der Verkehrsunfallflucht wird die örtliche Polizeiinspektion nun auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung bei der Staatsanwaltschaft vorlegen.



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