Zwei Freunde auf Reisen: Mit verbotenen Gegenständen an Bord


SCHIRNDING/ LKR. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Zwei Freunde aus dem mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf waren gemeinsam auf einer Ausflugs- und Einkaufstour in der Tschechischen Republik unterwegs. Bei ihrer Rückkehr endete die Zugfahrt am Dienstagnachmittag aber bereits am Bahnhof in Schirnding.




Der 16-jährige Jugendliche und der 20-jährige Heranwachsende hatten keine erforderlichen Fahrscheine, die sie dem Bahnpersonal hätten vorlegen können. Daraufhin mussten sie den Zug verlassen. Am Bahnhof wurden die Beiden dann von den Schleierfahndern der Grenzpolizei Selb einer näheren Kontrolle unterzogen, die so einiges Verbotenes ans Tageslicht beförderte.

Der Jüngere führte zahlreiche verbotene Messer, einen Schlagring, einen Elektroschocker und eine geringe Menge Marihuana mit sich. Der 20 Jährige hatte ein verbotenes Springmesser dabei. Zudem wurde sein Reisepass „bemängelt“, in dem nur noch zwei Seiten vorhanden waren, der Rest war herausgerissen. Dem noch nicht genug.



Die Freunde hatten sich gemeinsam in der Tschechischen Republik auch knapp 600 Zigaretten ohne Steuerbanderole sowie insgesamt 54 Feuerwerkskörper ohne erforderlicher Zulassung besorgt. All diese Gegenstände wurden sichergestellt und Anzeigen wegen Verstößen nach dem Waffen-, Betäubungsmittel- und dem Sprengstoffgesetz sowie wegen Veränderns von amtlichen Ausweisen aufgenommen.

Die Einfuhr der Zigaretten stellt einen Verstoß nach der Abgabenordnung dar und wird vom Zoll weiterbearbeitet. Nach Verständigung der Eltern des 16 Jährigen durften die Beiden schließlich ihre Reise mit weitaus weniger Gepäck fortsetzen.

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